Wärmepumpen-Boom in Europa: Wachstum um 17 % im ersten Quartal 2026

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Der europäische Wärmepumpenmarkt erlebt im ersten Quartal 2026 eine deutliche Erholung und wächst spürbar. Rund 575.000 Geräte wurden in elf europäischen Ländern verkauft – ein Plus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Besonders Frankreich, Deutschland und Polen führten mit durchschnittlich 25 Prozent Steigerung den Aufschwung an. Einzig Österreich verzeichnete aufgrund fehlender staatlicher Förderungen einen Rückgang der Verkäufe um 30 Prozent.

Diese Entwicklung fällt in eine Phase hoher Energiepreisunsicherheit, die auch auf die Sperrung der Straße von Hormus zurückzuführen ist. Solche geopolitischen Ereignisse haben den Markt erheblich beeinflusst und das Interesse an alternativen Heizlösungen wie Wärmepumpen verstärkt.

Paul Kenny, Generaldirektor der European Heat Pump Association (EHPA), betont, dass Verbraucher Wärmepumpen als verlässliche Alternative angesichts steigender Gas- und Ölpreise wahrnehmen. Die EU-Kommission unterstützt diesen Trend mit Maßnahmen wie Mehrwertsteuer- und Steuersenkungen sowie Förderprogrammen für einkommensschwächere Haushalte. Er fordert die EU-Mitgliedsstaaten auf, diese Chancen zügig zu nutzen.

Auch der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) sieht Wärmepumpen als Schlüssellösung für eine klimaneutrale und sichere Wärmeversorgung. Ihre Kombination mit erneuerbaren Energien erhöht die Versorgungssicherheit und reduziert fossile Importe. Die Wärmepumpentechnologie gewinnt somit im Rahmen der Wärmewende kontinuierlich an Bedeutung.

Wenn du über klimafreundliches Heizen nachdenkst, lohnt es sich, jetzt auf Wärmepumpen zu setzen – der Markt wächst stabil und wird von politischen Maßnahmen weiter unterstützt.

Quelle:
Bundesverband Wärmepumpe e.V.
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Bild von Thomas Wolter-Roessler

Thomas Wolter-Roessler

Dipl.-Ing. (DH) Mechatronik 20+ yrs. factory planning, organizational development, change management and strategy consulting. Founding- and Leadership experience.