Die Sanierung eines Altbaus aus den 1930er-Jahren in Kassel zeigt, wie Du durch den Einsatz einer Hybridheizung, bestehend aus einer Wärmepumpe und einem Gas-Brennwertkessel, den Energieverbrauch deutlich senken und gleichzeitig den Wohnkomfort steigern kannst. Ergänzt durch eine Photovoltaik-Anlage nutzt Du selbst erzeugten Solarstrom, um die Wärmepumpe und die Warmwasserbereitung möglichst umweltfreundlich zu betreiben.
Viele Eigentümer:innen sehen die Altbausanierung als Herausforderung – dabei ist sie eine echte Chance für mehr Effizienz. Gerade bei älteren Gebäuden verbessert der Austausch veralteter Heizsysteme nicht nur die Energieeffizienz, sondern sorgt auch für ein angenehmeres Raumklima. Das Beispiel des Zweifamilienhauses in Kassel zeigt, dass eine Kombination aus moderner Technik und erneuerbarer Energie hier ideal funktioniert.
Der eingesetzte Luftwärmepumpentyp passt sich dank eines invertergeregelten Verdichters flexibel an den tatsächlichen Wärmebedarf an – ohne häufiges Starten und Stoppen. Die Wärmepumpe liefert Temperaturen bis zu 60 Grad Celsius, was auch in einem Altbau oft ausreichend ist. Für besonders kalte Tage übernimmt ein wandhängender Gas-Brennwertkessel die Spitzenlast. Dank seines hohen Wirkungsgrades und der automatischen Steuerung zwischen den beiden Systemen arbeitet die Hybridheizung besonders effizient.
Mit 31 Solarmodulen auf dem Dach erzeugt die Photovoltaik-Anlage rund 10 Kilowatt-Peak, wodurch die Wärmepumpe mit eigenem Solarstrom versorgt wird. Das schont den Geldbeutel und reduziert die Umweltbelastung. Zudem wurde das Projekt staatlich gefördert, was die Investitionskosten senkte.
Diese Kombination aus innovativer Heiztechnik und erneuerbaren Energien ist eine nachhaltige Lösung für Altbauten. Sie vereint Flexibilität, Komfort und Umweltschutz – genau das, was Du bei einer zeitgemäßen Heizungssanierung suchst.


