Das KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung – Zuschuss 432“ wurde nach einem Förderstopp im Jahr 2023 wieder gestartet. Für die Jahre 2025 und 2026 stellt der Bund jeweils 75 Millionen Euro zur Verfügung, um Kommunen und ihre Partner bei der klimagerechten Sanierung von Stadtquartieren zu unterstützen. Ziel ist es, mithilfe innovativer Konzepte die Klimaneutralität in städtischen Bereichen bis 2045 zu erreichen.
Gefördert werden unter anderem Sanierungskonzepte, Dekarbonisierung der Energieversorgung sowie ein Sanierungsmanagement für Quartiere. Bauministerin Verena Hubertz betont, dass hierbei verschiedene effiziente Wege greifen, um den Energieverbrauch zu senken und den Anteil erneuerbarer Energien zu steigern, wie beispielsweise serielles Sanieren oder Nahwärmenetze.
Das Programm legt einen starken Fokus auf die Reduzierung von CO2-Emissionen und integriert dabei auch städtebauliche, denkmalpflegerische, wohnungswirtschaftliche sowie soziale Aspekte. Zusätzlich werden Maßnahmen zur Klimaanpassung, der Ausbau von Stadtgrün und der Einsatz digitaler Technologien einbezogen. Dies unterstützt auch die Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung in Deutschland.
Antragsberechtigt sind kommunale Gebietskörperschaften, deren Eigenbetriebe sowie kommunale Zweckverbände, die die Zuschüsse wiederum an private oder gemeinnützige Akteure wie Wohnungsunternehmen oder Eigentümer weiterreichen können. Förderungen betragen bis zu 75 Prozent, in finanziellen Notlagen sogar bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten.
Das Programm startete erstmals 2011 und wurde 2021/22 erweitert, um auch grüne Infrastruktur, Digitalisierung und nachhaltige Mobilität zu fördern. Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts wurde es zuletzt Ende 2023 gestoppt und ist nun mit neuen Fördermitteln zurück.
Wenn Du also als Kommune, Wohnungsunternehmen oder Eigentümer nachhaltige und umfassende Sanierungsprojekte in Stadtquartieren umsetzen möchtest, bietet das KfW-Programm eine wertvolle finanzielle Unterstützung zur Erreichung der Klimaziele.


