Duschen und Geld sparen: Wie Temperatur und Frequenz Deine Kosten beeinflussen

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Duschen gehört für viele zum täglichen Wellness-Ritual oder ist ein unverzichtbarer Start in den Tag. Doch egal, warum Du unter die Dusche steigst – es entstehen Kosten. Wie stark Dein Geldbeutel durch die Temperatur und die Häufigkeit Deines Duschens belastet wird, zeigt eine detaillierte Rechnung.

Eine Musterperson, die täglich kalt mit 18 Grad Celsius duscht, benötigt nur sechs Minuten, um sich einzuseifen und sauber zu spülen. Diese kurze Duschdauer ist laut Verbraucherzentrale NRW ausreichend für die Körperpflege und senkt die Kosten deutlich. Im Vergleich dazu steht eine Person, die alle zwei Tage für acht Minuten warm duscht (38 Grad Celsius), was bei vielen verbreitet ist.

Du kannst mit kaltem Duschen und verkürzter Duschzeit ungefähr 123 Euro im Jahr sparen, wenn Du einen elektronischen Durchlauferhitzer nutzt. Bei einer Erdgas-Wassererwärmung sind es etwa 127 Euro jährlich, bei Fernwärme rund 87 Euro. Entscheidest Du Dich lieber für selteneres, warmes Duschen, steigen die Kosten auf rund 192 Euro jährlich (elektrisch beheizt) beziehungsweise 142 Euro bei Erdgas, oder 108 Euro mit Wärmepumpe.

Das größte Sparpotenzial bietet also das tägliche kalte Duschen. Elektrohaushalte sparen bis zu 70 Euro im Jahr, Erdgasnutzer immerhin 20 Euro. Auch bei Heizöl-Brennwertkesseln ist der Unterschied geringer, aber spürbar. Durch bewusste Wahl der Wassertemperatur und Duschfrequenz verbesserst Du nicht nur Deine Umweltbilanz, sondern schaffst auch finanziellen Spielraum im Haushalt.

Bild von Markus Kambeck

Markus Kambeck

MBA - Blockchain Management & Technology 25+ Years of experience in Marketing. Passionate about PropTech.