Neues zur Förderung für den Heizungstausch nach GEG-Anpassung

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Mit der Gesetzesanpassung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) hat sich auch eine Änderung an der Richtlinie der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ergeben, die zum 29.12.2023 veröffentlicht wurde. Die Bundesförder-ung für effiziente Gebäude – Einzel-maßnahmen (BEG EM) wurde angepasst und bietet nun deutlich verbesserte Fördermöglichkeiten. Für Interessierte an einem Heizungstausch sind das erfreuliche Nachrichten.

Die wesentlichen Änderungen im Überblick:

Grundförderung von 30%:
Tauschwillige profitieren von einer Basisförderung in Höhe von 30%. Die Voraussetzung hierfür ist, dass die neue Heizung zu mindestens 65% mit erneuerbaren Energien betrieben wird.

Klimageschwindigkeitsbonus von 20%:
Ein zusätzlicher Bonus von 20% wird gewährt, wenn eine funktionstüchtige Öl-, Kohle-, Gasetagen- oder Nacht-speicherheizung oder eine 20 Jahre alte Gas- oder Biomasseheizung ersetzt wird. Beachten Sie, dass dieser Bonus ab 2029 jährlich gestaffelt reduziert wird und ausschließlich für selbstnutzende Eigen-tümer der Wohneinheit gilt.

Einkommensbonus von 30%:
Selbstnutzende Eigentümer mit einem Bruttohaushaltsjahreseinkommen unter 40.000€ erhalten einen Einkommens-bonus von 30%.

Effizienzbonus von 5% für Wärme-pumpen:
Wird die Heizung durch eine Wärme-pumpe mit Erdreich- oder Wasser oder Abwasser-Wärmequelle ersetzt, gibt es einen zusätzlichen Effizienzbonus von 5%. Auch Luft/Wasser Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel (z.B. Propan – R290) erhalten auch den Effizienz-bonus.

Emissionsminderungszuschlag für Bio-masseheizungen:
Bei einer Biomasseheizung mit einer Staubemission kleiner als 2,5mg/m³ wird ein fixer Emissionsminderungszuschlag von 2.500€ gewährt. Dieser wird un-abhängig von der Fördergrenze zu-sätzlich bewilligt.

Maximale Förderung und Kosten:
Es können bis zu 70% der förderfähigen Kosten bezuschusst werden, wobei die maximale Fördersumme gestaffelt nach der Anzahl der Wohneinheiten variiert. Für die erste Wohneinheit beträgt die Förderung 30.000€, für weitere Einheiten werden gestaffelt Beträge von 15.000€ bzw. 8.000€ addiert.

Antragstellung und Registrierung im KfW Portal:
Für die Beantragung ist nicht zwingend ein Energie-Effizienz-Experte erforder-lich. Ab dem 1. Februar 2024 können Interessierte sich im KfW Portal registrieren und voraussichtlich ab dem 27. Februar einen Förderantrag für den Heizungstausch stellen.
Unser Sanierungsplaner vreed.INSIGHT ist natürlich auf dem aktuellen Stand. Alle Änderungen zu den Fördermitteln sind in unserem Sanierungsplaner bereits berücksichtigt und zum Nach-lesen in unserer Wissensdatenbank hinterlegt.

Baufi-Nord im Interview: Drei Fragen an Olaf Varlemann

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In unserer Newsletter-Reihe „Drei Fragen an…“ haben wir Gelegenheit, mit unseren Kunden in Kontakt zu treten und spannende Einblicke zu gewinnen. Diesmal haben wir drei Fragen an die Baufi-Nord GmbH gestellt.


Warum hat sich Baufi-Nord für vreed.INSIGHT entschieden?

Wir haben nach der Fortbildung zum zertifizierten Modernisierungs- und Fördermittelberater nach einem Tool gesucht, mit dem wir die fachlichen PS auch auf die Straße bringen können. Bei vielen Immobilienbesitzern und bei den meisten Kaufinteressenten herrscht in Punkto Modernisierung große Unsicherheit. Diese Unsicherheiten können wir mit einem Tool wie vreed.INSIGht und der dazu passenden Beratung ein gutes Stück nehmen. Dabei bietet vreed nach unserem -sicher nicht vollständigen- Marktüberblick aktuell das beste Verhältnis zwischen einfacher Handhabung und größtmöglicher Genauigkeit im Ergebnis.

Welche Resonanz erreicht euch von euren Partnern zu vreed.INSIGHT?

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase (Klar, wir sind alle keine Bauingenieure!) ist die Resonanz inzwischen ausschließlich positiv. Das liegt sicher auch daran, dass sich die Theorie bei vreed inzwischen mehrfach in der Praxis bestätigt hat (siehe insbesondere auch die kalkulierten Kosten für einzelne Modernisierungsmaßnahmen oder Komplettsanierungen). Diese Erfahrungen sorgen dafür, dass sich immer mehr unserer Partner für die Möglichkeiten, die vreed bietet interessieren.

Wie unterstützt das Tool euch und eure Partner in der aktuellen Marktlage?

Die Kalkulation über vreed.INSIGHT nimmt Kaufinteressenten die Unsicherheit in Bezug auf die ggf. zu erwartenden Modernisierungsmaßnahmen (insbesondere auch in Bezug auf die ggf. entstehenden Kosten). Diese Unsicherheit führt häufig dazu, dass Kaufinteressenten vom Kauf einer Immobilie Abstand nehmen. Wir können mit vreed entweder die Unsicherheiten beseitigen oder – ganz im Gegenteil- auch unsere Kunden vor Fehlentscheidungen (oder auch zu hohen Kaufpreisen) bewahren. Damit treffen wir genau den Nerv unserer Kunden, die es sehr zu schätzen wissen, dass wir uns eben nicht nur – quick & dirty- um die Ankauffinanzierung kümmern, sondern eben auch das Thema Modernisierung mit im Blick haben. So werden wir von unseren Kunden als echte Berater:innen rund um das Thema Immobilienerwerb bzw. Immobilienfinanzierung wahrgenommen. Und Kompetenz schadet ja nur dem, der keine hat.

Allerdings ist es nur mit dem Tool nicht getan. Wer das im Umgang mit Kunden nutzen will, muss bereit sein, sich das erforderliche Hintergrundwissen anzueignen UND auch bereit sein, Zeit zu investieren. Dieser Zeitaufwand reduziert sich durch vreed deutlich, ist aber immer noch erforderlich. NOCH verfügt vreed eben nicht über den berühmten Zauberstab, der mit 1-5 Klicks ein ultimatives Ergebnis liefert. Wer sich darauf einlässt, wird aber schnell feststellen, dass Kunden diesen Service und die Kompetenz dahinter zu schätzen wissen.

Olaf Varlemann
Geschäftsführer und Baufinanzierungsberater
Baufi-Nord GmbH

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Neubaustandard – Wichtige Änderungen beim Gebäudeenergiegesetz (GEG) im Fokus

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Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) bleibt auch im Jahr 2024 ein zentrales Thema für Bauherren, Architekten und Energie-experten. Die Umsetzung der DIN V 18599, die im GEG verankert ist, spielt eine wich-tige Rolle bei der energetischen Bewertung von Neubauten und Bestandsgebäuden. Seit dem 1. November 2020 regelt das GEG die energetischen Anforderungen und hat dabei die bisherigen Gesetze, die Energie-einsparverordnung (EnEV), das Energie-einspargesetz (EnEG) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG), ab-gelöst.

Erste Novelle des GEG (im Januar 2023): Die erste große Novelle des GEG, welche im Januar 2023 in Kraft trat, legte umfang-reiche Anforderungen an Neubauten fest. Diese müssen dem Standard eines Effizienzhauses 55 entsprechen, wobei Bauherren flexibel in der Umsetzung sind. Die wesentlichen Vorgaben beziehen sich auf den Jahres-Primärenergiebedarf, der Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung und Kühlung umfasst. Die Primärenergie-menge darf 55 % (vorher: 75 %) des entsprechenden Referenzgebäudes nicht überschreiten, wobei das Referenzgebäude einem KfW-Effizienzhaus von 100 ent-spricht. Zudem ist der Wärmeverlust durch die Gebäudehülle auf maximal das 1,0-fache des Wertes des Referenzgebäudes begrenzt.

Zusätzlich ist es erforderlich, einen Teil des Wärme- und Kältebedarfs durch erneuer-bare Energien zu decken. Dies kann bei-spielsweise durch die Nutzung einer Wärmepumpe oder einer Solarthermie-anlage erfolgen.

Neuerungen ab 2024: Seit dem 1. Januar 2024 ist die zweite Novelle des GEG in Kraft, die den Fokus besonders auf den Einsatz erneuerbarer Energien bei Heizungsanlagen legt. Jede neu installierte Heizungsanlage in einem Neubaugebiet muss dann mindestens 65% erneuerbare Energie nutzen. Für Bestandsgebäude gelten ähnliche Anforderungen, die je nach Gemeindegröße ab dem 30. Juni 2026 oder 30. Juni 2028 wirksam werden, entsprechend den Fristen des Wärme-planungsgesetzes für die Erstellung von Wärmeplänen. Bestehende Heizungen sind von diesen Regelungen nicht betroffen und können weiterhin genutzt werden, selbst wenn Reparaturen erforderlich sind.

Der Übergang zu erneuerbaren Energien erfolgt ohne Einschränkung der Techno-logieauswahl. Hausbesitzer können bei der Installation oder dem Austausch von Heizungsanlagen zwischen verschiedenen Lösungen wählen, darunter die Anbindung an ein Wärmenetz, elektrische Wärme-pumpen, Stromdirektheizungen, Biomasse-heizungen, Hybridheizungen, Solarthermie-basierte Heizungen und „H2-Ready“-Gasheizungen, die auf eine Umstellung auf 100 Prozent Wasserstoff vorbereitet sind.

Voraussetzung hierfür ist jedoch ein verbindlicher Investitions- und Trans-formationsplan für eine entsprechende Wasserstoffinfrastruktur vor Ort. Finanzielle Unterstützung in Form von Zuschüssen, Krediten oder steuerlichen Anreizen ist für den Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme verfügbar, mit einer möglichen Förderung von bis zu 70% der Kosten.

Um den Übergang zu klimafreundlicherem Heizen auch bei Öl- und Gasheizungen, die ab dem 1. Januar 2024 installiert werden, zu fördern, müssen diese ab dem Jahr 2029 schrittweise steigende Anteile an grünen Gasen oder Ölen verwenden: Ab dem 1. Januar 2029 15 %, ab dem 1. Januar 2035 30 % und ab dem 1. Januar 2040 60 %.

Es wird deutlich, dass die energetische Nachhaltigkeit von Gebäuden weiterhin im Fokus steht und sich mit den Neuerungen im GEG ab 2024 die Anforderungen an den Einsatz erneuerbarer Energien weiter verschärfen. Bauherren und Planer sind somit herausgefordert, innovative und nachhaltige Lösungen zu integrieren, um die gesteckten Ziele zu erreichen.

vreed.INSIGHT berücksichtigt bei den Berechnungen natürlich immer die aktuellsten Daten. 

Revolutioniere Deine Portfolioanalyse mit vreed.INSIGHT

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In der heutigen Zeit, in der die Effizienz und Nachhaltigkeit von Immobilien immer stärker in den Fokus rücken, ist es uner-lässlich, über präzise und umfassende Daten zu Ihrem Immobilienportfolio zu verfügen. vreed.INSIGHT bietet Dir genau das: Eine innovative Lösung für die Portfolioanalyse, die nicht nur Deine Daten visualisiert, sondern auch tiefergehende Einblicke und Optimierungsmöglichkeiten aufzeigt.

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Überblick mit Stil: Das Dashboard
Das übersichtliche Dashboard bietet Dir eine sofortige visuelle Aufbereitung Deiner Immobiliendaten. Von dynamischen Landkarten, die Deine Immobilienstandorte mit Effizienzklassen basierten Farbpins markieren, bis hin zu detaillierten Streu-diagrammen, die das Baujahr Deiner Immo-bilien dem Endenergieverbrauch gegen-überstellen – vreed.INSIGHT macht es möglich. Ein Klick auf einen Standortpin verrät Dir sofort wichtige Details wie Effizienzklasse, Heizungstyp und Baujahr der jeweiligen Immobilie.

Entscheidende KPIs auf einen Blick
Mit vreed.INSIGHT erhältst Du Zugriff auf aussagekräftige KPIs, die Dir nicht nur die Anzahl der berücksichtigten Immobilien anzeigt, sondern auch Durchschnitts- und Gesamtwerte für den Endenergieverbrauch, CO2-Emissionen sowie Energiekosten liefern. Darüber hinaus werden die Gesamtsanierungskosten für einen KfW-Effizienzhaus-Standard, die Summe der Fördermöglichkeiten sowie das Potenzial für Energie- und CO2-Reduktion übersichtlich dargestellt.

Visuelle Analysetools
Ein Histogramm verdeutlicht die Verteilung der Effizienzklassen innerhalb Deines Portfolios, während ein innovatives Kreisdiagramm zusammen mit einem Ampel-Farbsystem rechtliche und normative Risiken aufzeigt. Ob Austauschpflicht für Heizungen, Identifikation von „Worst Performing Buildings“ oder die neue PV-Pflicht – mit vreed.INSIGHT behälst Du stets den Überblick und kannst proaktiv handeln.

Zukunftsorientierte Perspektiven vreed.INSIGHT entwickelt sich kontinuierlich weiter. In Zukunft kannst Du noch detailliertere Angaben zur Wirtschaftlichkeit Deiner Immobilien erwarten, die Dir helfen wird, einen noch stärkeren Bezug zu Banken, Verkäufern und Vermietern herzustellen. Ein geplantes Sankey-Diagramm wird die Übersichtlichkeit der Energieverbräuche und deren Aufteilung auf verschiedene Energieträger, Kosten und CO2-Emissionen weiter verbessern.

Fazit
Die Immobilienbranche steht vor zahlreichen Herausforderungen, von der Effizienzsteigerung bis hin zur Einhaltung neuer Vorschriften. Mit vreed.INSIGHT hast Du eine Lösung an der Hand, die es Dir ermöglicht, diese Herausforderungen zu meistern. Die Plattform ermöglicht es, schnell und unkompliziert einen umfassenden Überblick über den gesamten Immobilienbestand zu erhalten und gleichzeitig Optimierungspotenziale zu identifizieren. Starte noch heute mit vreed.INSIGHT für eine effizientere und transparentere Art der Portfolioanalyse.