Mit dem Abatement-Impact-Factor (AIF) Prioritäten bei der Gebäudesanierung setzen

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Der Gebäudesektor gehört in Deutschland zu den größten Verursachern von Treibhausgasemissionen. Um diese nachhaltig zu reduzieren, spielt die Sanierung des bestehenden Gebäudebestands eine entscheidende Rolle. Besonders bei Ein- und Zweifamilienhäusern, von denen viele vor 1978 gebaut wurden und energetisch ineffizient sind, gibt es großes Einsparpotenzial.

Doch welche Sanierungsmaßnahmen solltest Du priorisieren, um mit Deinem Budget den maximalen Effekt bei der Emissionseinsparung zu erzielen? Hier unterstützt Dich der von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) entwickelte Abatement-Impact-Factor (AIF).

Der AIF vergleicht Investitionskosten einzelner Sanierungsmaßnahmen oder Maßnahmenpakete mit der Menge an Treibhausgasemissionen, die über den gesamten Lebenszyklus vermieden werden können. So kannst Du erkennen, bei welchen Maßnahmen pro investiertem Euro die größten Einsparungen möglich sind.

Es gibt vier Varianten der Sanierungsumsetzung:
– Tiefgreifende energetische Sanierung
– Sanierung mit Klimaschutzfahrplan
– Umsetzung einzelner Maßnahmen
– Umsetzung von Maßnahmenpaketen

Die DGNB hat in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik Stuttgart und weiteren Partnern eine umfassende Handreichung veröffentlicht, die für unterschiedliche Gebäudetypen und Baualtersklassen aufzeigt, welche Maßnahmen besonders kosteneffizient sind. Diese richtet sich an alle, die an der Finanzierung und Durchführung von Sanierungen beteiligt sind – von Eigentümern über Banken bis hin zu Energieberatern.

Interessant ist auch, dass die Maßnahmen im Kontext der Fördervorgaben und der EU-Taxonomie betrachtet wurden, was Dir hilft, Sanierungsprojekte auch aus finanzieller und regulatorischer Sicht optimal zu planen.

Für Planer und Entwickler von Software-Tools bietet die Integration des AIF eine wertvolle Möglichkeit, Sanierungen ganzheitlich nach Kosten und Wirkung zu bewerten. vreed hat den AIF bereits in der Software integriert. 

Im September 2025 findest Du zudem die Abschlusskonferenz des Forschungsprojekts CREATE, auf der die neuesten Ergebnisse und Weiterentwicklungen vorgestellt werden.

Nutze den AIF, um Deine Gebäudesanierung strategisch und effizient zu gestalten und so den CO2-Fußabdruck von Gebäuden nachhaltig zu reduzieren.

BVF Symposium 2025 in Trier – Zukunft nachhaltiger Flächenheiz- und Kühlsysteme

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Am 12. und 13. November 2025 veranstaltet der Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e. V. (BVF) das jährliche BVF Symposium in Trier. Unter dem Leitthema „Heizen, Kühlen und Speichern: Nachhaltige Systeme für die Gebäude der Zukunft“ bringt die Veranstaltung Fachleute aus Planung, Industrie, Wissenschaft und Handwerk zusammen, um innovative Lösungen und aktuelle Forschungsergebnisse zu diskutieren.

Das Symposium hat sich als wichtiger Branchentreff etabliert und bietet neben spannenden Fachvorträgen auch exzellente Möglichkeiten zum Netzwerken, etwa beim traditionellen Get-together am Vorabend in der Orangerie von NELL’s Parkhotel. Dort kannst Du in entspannter Atmosphäre mit Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch kommen.

Das Fachprogramm am 13. November im Parkhotel umfasst unter anderem Präsentationen zu aktuellen Studien und Projekten. Highlights sind unter anderem:
– Das Projekt „CO₂-neutrales Welterbe Speicherstadt Hamburg“ von Prof. Dr.-Ing. Harald Garrecht.
– Referenzprojekte der BVF-Mitglieder zur nachhaltigen Nutzung von Flächenheizung und -kühlung.
– Die BVF Studie „Energetische Potentiale der Flächenheizung“ von Prof. Dr.-Ing. habil. Joachim Seifert mit Einblicken in thermische Speicherlösungen im Gebäudebestand.
– Forschungsergebnisse über thermische Behaglichkeit bei verschiedenen Flächenheiz- und Kühlsystemen, präsentiert von Birke Schröter (M.Sc.).
– Fachbeiträge zur Rolle der elektrischen Flächenheizung im GEG 2024 für Neubau und Bestand.

Ein besonderes Highlight ist die Verleihung des BVF Award 2025, der Innovationen in der Flächenheizung und -kühlung würdigt.

Das BVF Symposium fördert nicht nur den fachlichen Austausch, sondern setzt Impulse für nachhaltige und zukunftsweisende Techniken im Gebäudebereich. Damit ist es eine unverzichtbare Plattform, wenn Du am Puls der Zeit bleiben und mit Experten vernetzt sein möchtest. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung.

Das Anmeldeformular befindet sich auf der Seite des Veranstalters: Zur Anmeldeseite.

Proptech Scalara erhält 3 Millionen Euro für Ausbau digitaler Lösungen in der Wohnwirtschaft

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Das Proptech-Unternehmen Scalara hat erfolgreich drei Millionen Euro in einer Finanzierungsrunde eingesammelt. Zu den Investoren zählt unter anderem die BfW Bank, die erstmals in ein Proptech investiert und sich auf die Wohnwirtschaft spezialisiert hat. Neben der Kapitalzusage übernahm die Bank Anteile im Wert von 1,5 Millionen Euro von bestehenden Investoren. Zudem konvertierten Investoren wie Beyond Build, Bauwens und Neoteq Ventures Wandeldarlehen im Umfang von rund zwei Millionen Euro in Eigenkapital.

Mit dem neu gewonnenen Kapital plant Scalara, seine Marktposition zu stärken und die Plattform weiter auszubauen. Ein zentraler Bestandteil der Zukunftsstrategie ist die Zusammenarbeit mit der BfW Bank, um vollständig digitale Antragsstrecken und nahtlos integrierte Bankprodukte zu entwickeln – ein signifikanter Schritt hin zu mehr Digitalisierung in der Immobilienverwaltung.

Scalara wurde 2020 in Brühl von Shari Heep, einer Juristin mit Schwerpunkt IT-Recht, und Alexander Dziendziol, CTO, gegründet. Die CEO bringt bereits Erfahrung aus dem Proptech-Bereich mit und überwand persönliche Herausforderungen, um Scalara aufzubauen. Die Plattform bietet eine umfassende Softwarelösung für die Immobilienverwaltung an, die sich neben der Mietverwaltung insbesondere auch an Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) richtet, deren Verwaltung rechtlich besonders komplex ist.

Scalara hebt sich durch ihre rechtssicheren Lösungen hervor und verfolgt das Ziel, die Immobilienbranche mit modernster Technologie effizienter und digitaler zu gestalten.

PropTech Update April bis Oktober 2023 – Große Finanzierungsrunden und Herausforderungen in der Branche

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In der PropTech-Branche hat sich zwischen April und Oktober 2023 viel getan. Viele Unternehmen konnten sich beeindruckende Finanzierungsrunden sichern, besonders jene, die auf nachhaltige Technologien und die Dekarbonisierung von Immobilien setzen. Diese Investitionen zeigen das wachsende Interesse an nachhaltigen Lösungen im Immobiliensektor. Gleichzeitig gab es jedoch verstärkt Insolvenzen und Unternehmensbewertungen, die von einem herausfordernden Marktumfeld und scharfem Wettbewerb zeugen.

Beispielsweise sicherte sich das Berliner Immobilien-Startup McMakler rund 20 Millionen Euro, wurde aber gleichzeitig mit einer halben Bewertungskorrektur konfrontiert. Das Münchner Startup Predium erhielt 4,5 Millionen Euro für ihre Software zur ESG-Performance und CO2-Reduktion. Auch das Berliner PropTech ecoworks konnte 22 Millionen Euro für klimaneutrale Sanierungslösungen einwerben. Plan A erhielt 27 Millionen US-Dollar, um die Dekarbonisierung durch Software weiter voranzutreiben. Darüber hinaus stützten Investoren das Berliner Startup metiundo, das Live-Daten zur Energieeffizienz von Immobilien sammelt, mit einer siebenstelligen Summe.

Neben erfolgreichen Finanzierungen sah sich die Branche auch mit Insolvenzen konfrontiert. So meldeten Unternehmen wie Inreal Technologies und überraschend auch Comgy Insolvenz an, letztere trotz hoher Kapitaleinwerbung und namhafter Kunden. Weitere Herausforderungen zeigten sich bei PropTechs wie Linus, die durch Marktveränderungen und Zinserhöhungen starke Wertverluste hinnehmen mussten.

Strategische Übernahmen spielen ebenfalls eine Rolle: CASAFARI erwarb Targomo, um seine Datenanalyse im Immobilienbereich zu erweitern, während Axel Springer das Immobilien-Startup Homeday übernahm. Neue Geschäftsmodelle wie das Maklerportal von Deutsche Teilkauf stärken die Zusammenarbeit zwischen PropTechs und klassischen Immobilienfirmen.

Die PropTech-Branche bleibt trotz der teilweise turbulenten Entwicklungen dynamisch und voller Potenzial. Das Engagement von Investoren sowie die Vielzahl an Innovationen signalisieren zahlreiche Chancen, gerade im Bereich nachhaltiger Immobilienlösungen und Energieoptimierung. Es wird spannend sein, wie sich die Trends in den kommenden Monaten weiterentwickeln.

Wie Daten grüne Wärme erzeugen – Innovative Nutzung von Rechenzentrumsabwärme in Berlin

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In Zeiten der Klimakrise und steigender Energiekosten ist die effiziente Nutzung von Energie wichtiger denn je. Ein wegweisendes Projekt in Berlin zeigt dir, wie Digitalisierung und Energiewende zusammenwirken können: Die Abwärme von Rechenzentren, die normalerweise ungenutzt in die Atmosphäre entweicht, wird jetzt als wertvolle Wärmequelle genutzt.

Im Berliner Innovationsquartier Marienpark wird genau diese Abwärme vom Rechenzentrum genutzt, um Büros und zukünftige Wohnquartiere umweltfreundlich zu beheizen. Die Firma GASAG Solution Plus hat gemeinsam mit Investa Real Estate das Joint Venture DATA2HEAT gegründet, um diese fossilfreie Energieversorgung voranzutreiben. Dabei wird warme Luft, die beim Kühlen der Server entsteht, mit Hilfe von Wärmepumpen auf ein nutzbares Temperaturniveau gebracht und verteilt.

Das praktische Ergebnis: Rund 150.000 Quadratmeter Büroflächen können nachhaltig beheizt werden, und wenn das Rechenzentrum nach der Erweiterung noch mehr Wärme produziert, ist sogar der Ausbau eines dezentralen Nahwärmenetzes für benachbarte Wohngebiete geplant. Ab 2027 sollen mehrere tausend Wohnungen mittels dieser klimafreundlichen Abwärme versorgt werden, wodurch Wohnquartiere von Öl- und Gasheizungen befreit werden können.

DATA2HEAT positioniert sich als Vorreiter für die Nutzung erneuerbarer Wärme aus Rechenzentren in Deutschland. Da keine fossilen Rohstoffe verbraucht werden, gilt die Abwärme als erneuerbare Energiequelle – ein bedeutender Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz. So zeigt das Beispiel Marienpark, wie nachhaltige Wärmeversorgung dank digitaler Technologien heute schon realisierbar ist.

Wenn du mehr über grüne Wärmeversorgung im urbanen Raum erfahren möchtest, ist das Projekt DATA2HEAT ein spannendes Beispiel für die Kombination aus Digitalisierung, erneuerbarer Energie und innovativem Quartiersmanagement. So sieht die Wärmeversorgung der Zukunft aus – effizient, nachhaltig und klimafreundlich.

Solarthermische Fassadenkollektoren – Die Energie der Zukunft direkt an der Wand

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Solarthermische Fassadenkollektoren nutzen die Sonnenenergie, um Wärme zu speichern und damit sowohl die Trinkwassererwärmung als auch das Heizungssystem zu unterstützen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Dach-Solarkollektoren werden Fassaden-kollektoren direkt in die Außenwände von Gebäuden integriert und bieten damit eine praktische Lösung vor allem für städtische Umgebungen, wo Dachflächen oft begrenzt oder bereits belegt sind.

Funktionsweise
Solarthermische Fassadenkollektoren absorbieren die Sonnenwärme. Ein Wasser-Frostschutz-Gemisch wird so auf bis zu 95° Celsius erhitzt und leitet diese Wärme über einen Wärmetauscher in den Wärme-speicher. Das abgekühlte Gemisch wird wieder zum Kollektor gepumpt und der Vorgang wiederholt sich. Vom Wärme-speicher aus wird das Gebäude bei Bedarf mit Wärme versorgt. Durch die Integration in die Fassade fangen diese Systeme die Sonnenstrahlen vor allem in den Winter-monaten effektiv ein, wenn die Sonne tiefer steht und mehr auf die vertikalen Oberflächen trifft.

Die Vorteile von solarthermischen Fassadenkollektoren sind vielfältig:

  1. Raumeffizienz: Sie bieten eine Alternative für Gebäude, bei denen Dachflächen nicht verfügbar sind.
  2. Ästhetik: Moderne Kollektoren können ästhetisch ansprechend gestaltet und als Teil des Gebäudedesigns integriert werden.
  3. Energieeffizienz: Sie reduzieren die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und senken die Energiekosten.
  4. Umweltfreundlichkeit: Durch die Nutzung der Sonnenenergie tragen sie zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei.

Trotz der Vorteile gibt es auch einige Herausforderungen, die bei der Implementierung von solarthermischen Fassadenkollektoren zu berücksichtigen sind. Die Ausrichtung des Gebäudes, lokale Wetterbedingungen und Schattenwurf durch benachbarte Gebäude können die Effizienz beeinflussen. Daher sind eine sorgfältige Planung und Analyse durch Fachleute im Bereich der erneuerbaren Energien erforderlich.

Zudem können die Anfangsinvestitionen höher sein im Vergleich zu traditionellen Heizsystemen. Solarthermische Fassadenkollektoren stehen an der Front der architektonischen Innovation und bieten eine effiziente und nachhaltige Lösung für städtische Energiesysteme. Durch die weitere Forschung und Entwicklung könnten diese Technologien noch zugänglicher und effizienter gestaltet werden, um eine breitere Akzeptanz und Implementierung in den kommenden Jahren zu fördern.

Lösung für energetische Sanierungund ESG-Reporting

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Wir bieten Banken und Finanzierungs-vermittlern Lösungen rund um das Thema energetische Sanierung und ESG-Reporting. Unsere Angebote unter-stützen Dich im Vertrieb, in der Beratung, sowie bei Deinem Nachhaltigkeits-Reporting.

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