Diese Haushaltsgeräte solltest du im Sommer ausschalten, um Strom und Kosten zu sparen

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Im Sommer kannst du im Haushalt viel Strom und Geld sparen, indem du bestimmte Geräte ausschaltest, die sonst unnötig Energie verbrauchen. Besonders Heizungs- und Zirkulationspumpen laufen oft weiter, obwohl keine Heizung aktiv ist. Es lohnt sich daher, den Sommermodus der Heizung zu aktivieren oder die Pumpen komplett auszuschalten, um Kosten zu vermeiden.

Auch der Wäschetrockner kann im Sommer häufig pausieren, da Wäsche draußen schneller und schonender trocknet. So sparst du nicht nur Energie, sondern schonst auch deine Kleidung.

Darüber hinaus können weitere Geräte während deines Urlaubs oder weniger Nutzung abgeschaltet werden. Dazu gehören Kühl- und Gefrierschränke, Router, Stereoanlagen, Drucker, Receiver, DVD-/Blu-ray-Player, Mikrowelle, Kaffeeautomat oder Klimageräte. Beim Kühlschrank ist Vorsicht geboten: Er lohnt sich erst bei längerer Abwesenheit von mindestens drei Wochen vom Strom zu nehmen, da das ständige Herunterkühlen nach dem Einschalten viel Energie kostet. Der Kühlschrankverbrauch im Normalbetrieb während deiner Abwesenheit ist meist geringer als gedacht, da die Tür nicht geöffnet wird und die Kälte innen bleibt.

Mit einem Stromverbrauchsmesser kannst du den tatsächlichen Verbrauch der Geräte ganz einfach überprüfen und so Stromfresser auf die Spur kommen.

Fazit: Durch simples Abschalten und gezieltes Steuern deiner Haushaltsgeräte im Sommer senkst du deinen Stromverbrauch effektiv und schonst deinen Geldbeutel. Besonders Heizungs- und Warmwasserpumpen, Wäschetrockner und Geräte während Urlaubsphasen solltest du vom Netz trennen. Achte jedoch bei Kühlschränken auf die richtige Handhabung, um keinen Mehrverbrauch zu verursachen. So machst du deine Stromrechnung im Sommer schlanker und leistest einen Beitrag zum Energiesparen.

Jahressteuergesetz 2026: Kaufpreisaufteilung, degressive Abschreibung & energetische Sanierung

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Das Jahressteuergesetz 2026 setzt ab Juli wichtige neue Maßstäbe für Immobilienbesitzer und Investoren. Zentral ist die verbindliche gesetzliche Aufteilung des Kaufpreises bei bebauten Grundstücken. Künftig definiert § 6f EStG-E eindeutig, wie der Kaufpreis auf Grund und Boden sowie Gebäude verteilt wird. Nur der Gebäudeanteil ist abschreibbar, was die steuerliche Optimierung erleichtert und Rechtssicherheit schafft.

Außerdem bleibt die degressive Abschreibung ein attraktives Instrument: Für bewegliche Wirtschaftsgüter, die zwischen Juli 2025 und Ende 2027 angeschafft werden, sind Abschreibungen von bis zu 30 Prozent jährlich möglich. Neubauten nach strengen Energiestandards können die degressive Abschreibung mit Sonderabschreibungen kombinieren und so im ersten Jahr bis zu zehn Prozent abschreiben. Gutachten zu Restnutzungsdauern können sogar die Abschreibung älterer Gebäude für Investoren erhöhen.

Parallel gilt das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), das eine schrittweise Pflicht zur Beimischung biogener Brennstoffe bei neuen Heizungen ab 2029 vorsieht. Sanierungskosten müssen künftig aktiviert werden, wenn der Endenergiebedarf durch die Maßnahmen um mindestens 30 Prozent sinkt. Die Anforderungen an Energie, IT-Infrastruktur und Gebäudeautomation wurden erweitert.

Eine Umfrage zeigt jedoch, dass viele private Vermieter wegen hoher Kosten und unklarer Förderungen energetische Sanierungen scheuen. Auch die geplanten Änderungen bei Gasheizungen und der CO2-Kostenverteilung ab 2028 könnten den Mietwohnungsmarkt belasten.

Seit Anfang 2025 gilt zudem die Grundsteuerreform mit drei verschiedenen Bescheiden, was präzise Mietrenditeberechnungen wichtiger macht als je zuvor. Angesichts verschärfter Finanzierungsbedingungen – exemplarisch sieht man dies am deutlich rückläufigen Wohnimmobilienmarkt in Wien – wird eine gezielte steuerliche Optimierung immer wichtiger.

Beim Property Congress 2026 in Frankfurt wurde bestätigt, dass steuerliche Hebel wie Zinsabzug, Sanierungskosten und spezialisierte Holdingstrukturen entscheidend bleiben. So können Immobilieninvestoren mit der richtigen Strategie ihre Steuerlast erheblich senken und erfolgreich in einem herausfordernden Marktumfeld investieren.

Wärmepumpe statt Öl- oder Gasheizung: Warum du deinen Schornstein abmelden solltest

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Du planst den Umstieg von deiner alten Öl- oder Gasheizung auf eine Wärmepumpe? Dann solltest du wissen, dass dieser Wechsel mit gesetzlichen Pflichten verbunden ist. Wenn du nicht aktiv wirst, drohen dir unnötige Kosten.

Diese Pflichten hast du beim Heizungstausch

Die Stilllegung deiner alten Heizung musst du beim zuständigen Schornsteinfeger anzeigen. Legst du eine Gasheizung still, musst du zusätzlich deinen Gasversorger informieren. Darauf weist der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) hin.

Warum dein Schornstein überflüssig wird

Eine Wärmepumpe benötigt keinen Abzug – anders als Gas- oder Ölheizungen. Dein Schornstein erfüllt damit keinen Nutzen mehr und kann abgemeldet werden. Das ist wichtig, denn ohne Abmeldung kann der zuständige Schornsteinfeger weiterhin eine kostenpflichtige Überprüfung der Abgasanlage verlangen. Je nach Umfang – etwa Kehren, Messung oder Feuerstättenschau – kommen so 50 bis 70 Euro auf dich zu. Erst nach der ordnungsgemäßen Stilllegung entfällt diese Kontrollpflicht.

Warum sich die Stilllegung lohnt

Der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks bestätigt: Ist an einen Schornstein keine betriebsbereite Feuerstätte mehr angeschlossen, unterliegt dieser grundsätzlich nicht mehr den regelmäßigen Kehr- und Überprüfungspflichten. Dennoch ist eine offizielle Stilllegung empfehlenswert, wenn du dauerhaft keine Feuerstätte mehr nutzt.

Mit der Stilllegung dokumentierst du, dass der Schornstein außer Betrieb ist – in der Regel entfallen damit auch weitere Kontrollen. Hintergrund sind die Betriebs-, Brand- und Verkehrssicherheit, insbesondere der bauliche Zustand des Schornsteins wie Standsicherheit, Feuchteschäden oder Abdeckungen. Die Abmeldung erfolgt schriftlich.

Vorübergehende oder permanente Stilllegung?

Bei der Wahl der richtigen Variante hast du zwei Möglichkeiten:

Bei der vorübergehenden Stilllegung bleibt dein Schornstein funktionsfähig. Er wird lediglich mit einer Kappe vor Feuchtigkeit geschützt. Diese Variante solltest du wählen, wenn du dir eine spätere Installation eines Kaminofens offenhalten möchtest. Allerdings können hier weiterhin kostenpflichtige Prüf- und Kehrtermine anfallen.

Bei der permanenten Stilllegung werden die Anschlussöffnungen zugemauert oder anderweitig dauerhaft verschlossen, und der Schacht wird mit einer Kappe vor Feuchtigkeit geschützt. Die Prüf- und Kehrpflicht entfällt vollständig. Eine spätere Wiederinbetriebnahme ist zwar möglich, aber mit deutlich höheren Kosten verbunden. Zudem ist dabei eine erneute Abnahme durch den Schornsteinfeger nötig.

Was gehört zur Gebäudehülle? Schutz und Energie sparen mit der richtigen Außenhaut

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Wenn Du Dein Haus sanierst, mit einem Energieberater sprichst oder eine staatliche Förderung beantragst, kommst Du schnell mit dem Begriff „Gebäudehülle“ in Kontakt. Doch was genau verbirgt sich dahinter und welche Bauteile gehören eigentlich dazu?

Die Gebäudehülle bezeichnet die gesamte Außenhaut Deines Hauses. Dazu zählen das Fundament, die Außenwände, Fenster, Haustüren und das Dach. Ihre Hauptaufgabe ist es, Dein Haus vor äußeren Einflüssen zu schützen, etwa vor Regen, Kälte, Hitze, Lärm und Wind. Darüber hinaus sorgt sie für Stabilität und verleiht dem Gebäude durch Material und Gestaltung einen individuellen Look, der oft sogar auf die Bauzeit und regionale Traditionen hinweist.

Noch wichtiger wird es, wenn Du über die thermische Gebäudehülle sprichst. Sie trennt die warmen, beheizten Räume von kalten Bereichen wie dem Erdreich, unbeheizten Kellern oder Dachböden. Dazu können auch Innenbauteile gehören, zum Beispiel die Kellerdecke, die oberste Geschossdecke oder Innenwände zu unbeheizten Vorratsräumen.

Warum ist die thermische Gebäudehülle für Dich von Bedeutung? Sie hilft, Wärmeverluste zu reduzieren, was Deine Heizkosten senkt und im Sommer für ein angenehmes Raumklima sorgt. Dabei kommt es auf eine gute Wärmedämmung und luftdichte Ausführung an, sodass möglichst wenig Wärme entweicht und keine kalte Luft eindringt. Energetische Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle spielen deshalb eine zentrale Rolle und müssen gesetzliche Vorgaben wie das Gebäudeenergiegesetz (GEG) erfüllen. Dafür gibt es oft finanzielle Förderungen.

Welche Sanierungsmaßnahmen sind förderfähig? Dazu gehören die Dämmung von Außenwänden, Dächern, Geschossdecken und Bodenflächen sowie die Erneuerung oder Aufbereitung von Fassaden. Auch der Austausch oder der erstmalige Einbau von Fenstern, Außentüren und Außentoren zählt dazu. Für sommerlichen Wärmeschutz sind außen angebrachte Sonnenschutzeinrichtungen mit guter Tageslichtversorgung empfehlenswert.

Fazit: Wenn Du den energetischen Zustand Deines Hauses verbessern möchtest, lohnt es sich, zuerst einen genauen Blick auf die Gebäudehülle zu werfen. Eine gute Außenschicht schützt nicht nur das Haus, sondern sorgt auch für mehr Wohnkomfort und niedrigere Energiekosten.

Wärmepumpen-Boom in Europa: Wachstum um 17 % im ersten Quartal 2026

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Der europäische Wärmepumpenmarkt erlebt im ersten Quartal 2026 eine deutliche Erholung und wächst spürbar. Rund 575.000 Geräte wurden in elf europäischen Ländern verkauft – ein Plus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Besonders Frankreich, Deutschland und Polen führten mit durchschnittlich 25 Prozent Steigerung den Aufschwung an. Einzig Österreich verzeichnete aufgrund fehlender staatlicher Förderungen einen Rückgang der Verkäufe um 30 Prozent.

Diese Entwicklung fällt in eine Phase hoher Energiepreisunsicherheit, die auch auf die Sperrung der Straße von Hormus zurückzuführen ist. Solche geopolitischen Ereignisse haben den Markt erheblich beeinflusst und das Interesse an alternativen Heizlösungen wie Wärmepumpen verstärkt.

Paul Kenny, Generaldirektor der European Heat Pump Association (EHPA), betont, dass Verbraucher Wärmepumpen als verlässliche Alternative angesichts steigender Gas- und Ölpreise wahrnehmen. Die EU-Kommission unterstützt diesen Trend mit Maßnahmen wie Mehrwertsteuer- und Steuersenkungen sowie Förderprogrammen für einkommensschwächere Haushalte. Er fordert die EU-Mitgliedsstaaten auf, diese Chancen zügig zu nutzen.

Auch der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) sieht Wärmepumpen als Schlüssellösung für eine klimaneutrale und sichere Wärmeversorgung. Ihre Kombination mit erneuerbaren Energien erhöht die Versorgungssicherheit und reduziert fossile Importe. Die Wärmepumpentechnologie gewinnt somit im Rahmen der Wärmewende kontinuierlich an Bedeutung.

Wenn du über klimafreundliches Heizen nachdenkst, lohnt es sich, jetzt auf Wärmepumpen zu setzen – der Markt wächst stabil und wird von politischen Maßnahmen weiter unterstützt.

So gelingt die Planung und Umsetzung von Wärmepumpensystemen im Bestand – Schritt für Schritt erklärt

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Bei der Realisierung eines Wärmepumpensystems im Bestandsgebäude durchläufst Du mehrere wichtige Projektphasen, die von der Beratung bis zur Wartung reichen. Verschiedene Gewerke und Du als Gebäudeeigentümer bist an jedem Schritt beteiligt. Hier erfährst Du, wie die typischen Abläufe aussehen und worauf Du achten solltest.

Projektanbahnung & Beratung:
Oft beginnt das Projekt mit einer Erstberatung durch Energieeffizienz-Expertinnen, die Dich zu Sanierungsmöglichkeiten, gesetzlichen Rahmenbedingungen und Förderungen informieren. Für den Einbau ist meist ein SHK-Fachbetrieb (Sanitär, Heizung, Klimatechnik) Dein Ansprechpartner. Beim Vor-Ort-Termin nimmt der Betrieb Gebäudedaten und Heizsystemdetails auf, erklärt passende Wärmepumpentypen und zeigt technische Voraussetzungen auf, wie Platzbedarf und Möglichkeiten zur Vorlauftemperatursenkung.

Technische Kennwerte & Informationsangebote:
Wärmepumpen unterscheiden sich in Leistung, Effizienz und Geräuschemissionen. Fachbetriebe geben verständliche Infos über Technik, Betrieb und Fördermöglichkeiten. Tools wie der „Gebäudecheck Wärmepumpe“ helfen Dir einzuschätzen, ob Dein Gebäude geeignet ist und welche Maßnahmen nötig sind.

Transparenz im Beratungsgespräch:
Ein realistisches Erwartungsmanagement ist wichtig: Effizienz, Betriebskosten, Geräusche und Förderfähigkeit sollten diskutiert und dokumentiert werden, um spätere Planungen nachvollziehbar zu machen.

Konzeption, Angebot & Förderung:
Auf Basis der erfassten Daten schätzt der SHK-Betrieb die Heizlast und plant die Dimensionierung des Systems. Ziel ist es, die Vorlauftemperatur zu senken und so die Effizienz zu steigern. Förderanträge über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) kannst Du nach Auftragserteilung stellen, wobei bestimmte Anforderungen und zertifizierte Fachunternehmen vorausgesetzt werden.

Detailplanung & Abstimmung gewerkeübergreifend:
In der Detailplanung erfolgt die Heizlastberechnung und Feinabstimmung des hydraulischen Konzepts. Elektroinstallation, Tiefbau und Gartenbau müssen zeitlich und inhaltlich koordiniert werden. Genehmigungen, z.B. für Erdwärmesonden oder Grundwasser, sind früh zu beantragen und der Netzanschluss von Elektrofachkräften nach geltenden Normen durchzuführen.

Ausführung & Installation:
Der SHK-Betrieb koordiniert Material, Personal und Terminplanung. Tiefbauunternehmen führen Bohrarbeiten aus, Gartenbaubetriebe erstellen Fundamente und Entsorgungsfachbetriebe bauen alte Kessel ab. Die Montage umfasst Aufstellung, Verrohrung, hydraulischen Abgleich (förderpflichtig) und Integration ins Elektrosystem mit Smart-Meter-Technik. Arbeiten am Kältekreis dürfen nur zertifizierte Fachkräfte ausführen.

Inbetriebnahme & Unterweisung:
Nach der Installation folgen Prüfungen (Dichtheit, Funktion) und die Inbetriebnahme, oft unterstützt vom Hersteller-Werkskundendienst. Eine Einweisung für Dich als Nutzer ist wichtig, ebenso die Übergabe aller relevanten Unterlagen. VDI-Richtlinien geben den Rahmen für einen strukturierten Prozess.

Wartung & Optimierung:
Wärmepumpen benötigen keine gesetzlichen Wartungsintervalle, regelmäßige Inspektionen nach Herstellervorgaben sind jedoch empfehlenswert für optimale Effizienz und Garantieansprüche.

So wird aus einer Wärmepumpe im Bestand ein effizient betriebenes System, das Deine Energiekosten senkt und die Umwelt schont. Nutze fachliche Beratung, plane frühzeitig und koordiniere alle Gewerke sorgfältig für einen reibungslosen Ablauf.

Förderung für Klimaanlagen? Was tatsächlich dahintersteckt

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Eine Klimaanlage, die der Staat mitfinanziert, klingt erst mal überraschend. Tatsächlich steckt hinter dieser Schlagzeile aber ein Detail, das viele nicht auf dem Schirm haben. Wir klären auf, was wirklich gefördert wird und worauf es ankommt.

Der Knackpunkt: Es geht ums Heizen, nicht ums Kühlen

Reine Kühlgeräte oder klassische Split-Klimaanlagen werden im Privathaushalt nicht gefördert. Entscheidend ist die Heizfunktion.

Der Grund: Die meisten modernen Split-Klimaanlagen sind technisch gesehen Luft-Luft-Wärmepumpen mit Kühlfunktion. Sie können also heizen, und genau das macht sie förderfähig. Seit 2021 sind diese Systeme in der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) verankert.

Kurz gesagt: Nicht die Klimaanlage wird gefördert, sondern die Wärmepumpe, die nebenbei kühlen kann.

Wann eine Förderung in Frage kommt

Damit eine solche Anlage als förderfähige Heizung gilt, braucht es vor allem:

  • eine echte Heizfunktion, die das Gerät als Wärmeerzeuger nutzbar macht
  • die technische Eignung & Zertifizierung (geprüft nach den einschlägigen Normen)
  • bestimmte Effizienzwerte (z. B. eine ausreichend hohe jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz)
  • in vielen Fällen einen vorgeschalteten Stromzähler und eine Energieeffizienzanzeige

Hinzu kommen je nach Programm weitere Bedingungen, etwa der Anteil erneuerbarer Energien oder ein zu erreichender Effizienzhaus-Standard.

Warum der Staat das überhaupt unterstützt

Auch bei uns werden die Sommer heißer, gerade Dachgeschosse und Häuser mit großen Fensterflächen heizen sich stark auf. Wärmepumpen mit Kühlfunktion verbinden hier zwei Vorteile: Sie heizen effizient im Winter und kühlen klimafreundlich im Sommer. So steigt der Wohnkomfort, während veraltete, stromhungrige Systeme ersetzt werden. Das passt direkt auf die Klimaziele ein, und genau deshalb gibt es finanzielle Anreize.

Und wie hoch fällt die Förderung aus?

Das hängt stark vom gewählten Programm, vom Gebäude und vom konkreten Vorhaben ab. Pauschale Prozentwerte sind hier mit Vorsicht zu genießen, die Förderlandschaft ändert sich laufend, Boni kommen hinzu oder fallen weg. Eine seriöse Aussage gibt es immer nur für den konkreten Einzelfall.

Genau hier hilft Dir vreed

Statt Dich durch Programme, Boni und Normen zu kämpfen, gibst Du in vreed.INSIGHT einfach die Adresse Deiner Immobilie ein. In wenigen Minuten siehst Du:

  • welche Maßnahmen für Dein Gebäude sinnvoll sind
  • welche Förderungen dafür tatsächlich in Frage kommen
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Und das Beste: Neue Gesetze und Förderrichtlinien pflegen wir tagesaktuell ein. So rechnest Du immer auf dem aktuellen Stand, ganz ohne selbst recherchieren zu müssen.

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Wie Baden-Württemberg mit Contracting kommunale Sanierungen erfolgreich gestaltet

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Kommunale Haushalte stehen unter Druck: Fachpersonal fehlt, Sanierungen sind dringend nötig. Umso wichtiger sind praktikable Lösungen. Ein hervorragendes Beispiel liefert die Stadt Reutlingen, die seit fast zwanzig Jahren Erfahrungen mit Contracting-Projekten sammelt. Contracting funktioniert besonders gut, wenn Gemeinden mehrere Projekte gleichzeitig realisieren – so profitieren sie von wertvollen Lerneffekten, insbesondere bei Ausschreibungen und Vergaben. In Reutlingen läuft bereits das dritte Contracting-Projekt an 12 Standorten.

Dr. Heike Brugger vom Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien (IREES) fordert, dass kommunale Netzwerke die Umsetzung von Contracting-Projekten forcieren. Erfahrungen fortschrittlicher Kommunen können als wertvolle Vorbilder für andere dienen, um aus ersten Erfolgen eine neue Realität zu machen.

Jan Münster, Geschäftsführer der KEA-BW, beschreibt als große Aufgabe, Contracting in Baden-Württemberg stärker zu verbreiten und dabei die „Grenzen des Machbaren zu verschieben“. Kooperationen zwischen kommunalen Akteuren und den regionalen Energieagenturen spielen dabei eine zentrale Rolle.

Auch Staatssekretär Dr. Andre Baumann unterstützt mehr Contracting-Projekte und kündigt Erleichterungen für Kommunen an. Dazu gehören vereinfachte Genehmigungsprozesse für kommunale Wärmepläne, bessere Kreditvergaben bei rentablen Projekten und eine optimierte Kommunikation seitens der Kommunen. Der zunehmende Zuspruch zum Contracting-Kongress zeigt, dass diese nachhaltige Lösung immer mehr Akzeptanz findet.

Wenn du praxisnahes Know-how suchst, lohnt sich ein Blick auf die Contracting-Tour am 15. Juli 2026 in Reutlingen – hier kannst du direkt von den Erfahrungen profitieren und dein eigenes Projekt erfolgreich starten.

Warum die Mehrheit erneuerbare Energien und Netze als Antwort auf Energiekrisen sieht

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Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 94 Prozent der Deutschen Deutschland in internationalen Krisen bei Energiepreisen und Versorgung für verwundbar halten. 81 Prozent sorgen sich stark um die wirtschaftliche Lage. Als Antwort sprechen sich 62 Prozent für den Ausbau von Energienetzen und Speichern aus, 56 Prozent für erneuerbare Energien. Interessant ist dabei, dass die Infrastruktur mehr Priorität bekommt als die reine Energieerzeugung. Dies deutet auf eine Verschiebung innerhalb der Photovoltaik- und Speicherbranche hin: Nicht nur Zubau, sondern vor allem Systemintegration, Netzstabilität und Flexibilitätsoptionen werden immer wichtiger.

Besonders Batteriespeicher, intelligente Netzsteuerung und sektorübergreifende Anwendungen gewinnen an Bedeutung, um volatile Einspeisungen aus Photovoltaik wirtschaftlich nutzbar zu machen. Auch Projektentwickler und Betreiber müssen sich verstärkt auf Direktvermarktung, Lastmanagement und netzdienliche Betriebsweisen einstellen. Um dezentrale Einspeisungen besser einzubinden und Engpässe zu vermeiden, steigt der Investitionsbedarf in Verteilnetze.

Ökonomisch wird die Bedeutung klar: Deutschland importiert seit Jahren fossile Energieträger im Wert von etwa 81 Milliarden Euro pro Jahr, was die Energiepreise stark beeinflusst. Steigende und schwankende Preise benachteiligen Industrie und Mittelstand zusätzlich. Deshalb ist der Ausbau heimischer erneuerbarer Energien wie Photovoltaik nicht nur klimapolitisch, sondern auch industriepolitisch eine strategische Option – vor allem wegen kurzer Realisierungszeiten und sinkenden Kosten.

Gleichzeitig wächst Kritik an der Energiepolitik der Bundesregierung. Proteste mit zehntausenden Teilnehmern fordern eine schnellere Abkehr von fossilen Energieträgern. Branchenverbände kritisieren regulatorische Eingriffe, etwa bei Netzentgelten für kleinere Anlagen und Anpassungen im EEG. Man befürchtet, dass Investitionsanreize für Erneuerbare schwächer werden und fossile Backup-Systeme weiter staatlich gestützt werden.

Ein wichtiger Kritikpunkt ist die Effizienz fossiler Energieträger, die oft nur einen Bruchteil der eingesetzten Primärenergie nutzen. Elektrische Anwendungen, etwa durch Photovoltaik, Wärmepumpen und Elektromobilität, sind wesentlich effizienter und können den Gesamtenergiebedarf deutlich senken. Bei den Kosten punkten Erneuerbare ebenfalls: Investitionen sind meist privatwirtschaftlich und einmalig, während fossile Energien dauerhafte Importkosten und staatliche Subventionen verursachen.

Fazit: Erneuerbare Energien, Netze und Speicher gewinnen immer mehr an Akzeptanz als Antworten auf geopolitische Risiken. Die Energiewende entwickelt sich weg vom reinen Ausbau hin zu einem integrierten Energiesystem mit stärkerer Systemintegration und Netzdienlichkeit. Für die Energiewirtschaft bedeutet das: Stabile gesellschaftliche und ökonomische Unterstützung trifft auf politische Unsicherheiten, die Investitionen bremsen können. Regulatorische Verlässlichkeit wird zum Schlüsselfaktor für Projektentwickler und Betreiber – besonders in der Photovoltaikbranche, wo die Nachfrage nach Flexibilität und Integration weiter steigt.

Das Energieeffizienzgesetz wird geschwächt – Ein Fehler inmitten der Energiekrise

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Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) hat einen Referentenentwurf zur Novellierung des Energieeffizienzgesetzes (EnEfG) vorgelegt, der aus Sicht der Energieeffizienzbranche einen erheblichen Rückschritt darstellt. Gerade in einer Zeit steigender Energiekosten und geopolitischer Unsicherheit wäre ein starkes Energieeffizienzgesetz wichtiger denn je. Dieses Gesetz ist zentral, um den Energieverbrauch zu senken, Kosten zu reduzieren und Deutschlands Energieunabhängigkeit zu fördern.

Kritisch bewertet wird insbesondere die geplante Aufweichung der Einsparverpflichtungen für Bund und Länder, die laut EU-Energieeffizienzrichtlinie notwendig sind. Die Streichung könnte einen Verstoß gegen EU-Recht darstellen, da Mitgliedstaaten verpflichtet sind, ambitionierte Maßnahmen zur Energieeinsparung umzusetzen.

Zudem sollen die Schwellenwerte für verpflichtende Energiemanagementsysteme deutlich angehoben werden – von 7,5 auf 23,6 Gigawattstunden Jahresverbrauch. Das bedeutet, dass vielen Unternehmen künftig keine Effizienzpflichten mehr auferlegt werden, wodurch etwa 100 Milliarden Kilowattstunden industrieller Endenergie nicht mehr erfasst würden. Besonders der industrielle Mittelstand verliert dadurch wertvolle Anreize.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Abschaffung der Pflicht zur Abwärmevermeidung und die Umwandlung der Meldung von Abwärmepotenzialen von einer Pflicht in eine freiwillige Maßnahme. Dabei stellt Abwärme allein etwa die Hälfte des Endenergiebedarfs des Gebäudebestands in Deutschland – eine Ressource, die dringend genutzt werden sollte.

Positiv hervorgehoben wird, dass Energiedienstleistungen als Marktinstrument künftig stärkere Unterstützung erhalten sollen, was der Energiewende in Industrie und Gebäuden zugutekommt. Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF) fordert jedoch, den Entwurf noch nachzubessern, um klare und wirksame Rahmenbedingungen für Investitionen in Energieeffizienz zu schaffen. Nur so lassen sich die Abhängigkeit von Energieimporten reduzieren und dauerhafte Kostensenkungen erzielen.