VON POLL IMMOBILIEN erweitert Maklerservice um digitalen Energie- und Sanierungsrechner 

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  • Digitaler Orientierungsservice schafft frühzeitig Transparenz zu Energieeffizienz, Sanierungskosten, Einsparpotenzialen und Auswirkungen auf den Immobilienwert 
  • Individuelle Szenarien zeigen nachvollziehbar, wie sich Sanierungsmaßnahmen auf Energiekosten, Attraktivität und Vermarktungschancen auswirken 
  • Integrierte Fördermittelabfrage zeigt auf Basis der Immobiliendaten automatisch, welche Förderprogramme von Bund, Ländern oder der KfW infrage kommen und in welcher Größenordnung Förderungen möglich sind 
  • Technologiepartnerschaft mit vreed verbindet digitale energetische Analyse mit persönlicher Immobilienberatung 

Frankfurt am Main, 31. MÄRZ 2026 – Energieeffizienz ist zu einem der zentralen Themen am Immobilienmarkt geworden. Steigende Energiekosten, gesetzliche Vorgaben und ein verändertes Käuferverhalten führen dazu, dass der energetische Zustand von Immobilien zunehmend Einfluss auf Marktwert, Nachfrage und Vermarktungschancen nimmt. Mit dem neuen Energie- und Sanierungsrechner erweitert VON POLL IMMOBILIEN (www.von-poll.com) sein Serviceportfolio um einen digitalen Orientierungsservice, der Eigentümern ebenso wie Kaufinteressenten frühzeitig Transparenz über Energieeffizienz und Sanierungsbedarf ihrer Immobilie bietet und damit eine fundierte Entscheidungsgrundlage schafft – etwa für die Frage, welche Investitionen vor dem Verkauf den Immobilienwert und die Vermarktungschancen verbessern können oder welche Modernisierungsmaßnahmen nach einem Erwerb sinnvoll und wirtschaftlich umsetzbar sind. 

„Ziel des neuen Energie- und Sanierungsrechners ist es, Eigentümern bereits sehr früh im Entscheidungsprozess einen konkreten Mehrwert zu bieten. Viele Eigentümer fragen sich aktuell, wie sich der energetische Zustand ihrer Immobilie und mögliche Sanierungsmaßnahmen auf den Immobilienwert und einen potenziellen Verkaufspreis auswirken. Der Rechner schafft hier digitale Orientierung – einfach, verständlich und kostenfrei – unabhängig davon, ob bereits ein Verkauf geplant ist“, erklärt Wolfram Gast, Chief Digital Officer bei VON POLL IMMOBILIEN. „Gleichzeitig erhalten auch Kaufinteressenten eine transparente Einschätzung darüber, welche energetischen Maßnahmen bei einer Immobilie perspektivisch sinnvoll sein können und mit welchen Investitionen sie rechnen sollten.“ 

Der Energie- und Sanierungsrechner richtet sich an Eigentümer, die sich einen ersten Überblick über den energetischen Zustand ihrer Immobilie verschaffen möchten, sowie Kaufinteressenten, die den energetischen Modernisierungsbedarf eines potenziellen Kaufobjekts besser einschätzen möchten. Mit nur wenigen Angaben – etwa zu Baujahr, Wohnfläche, Heizungsart, Dämmung und Fenstern – erhalten Nutzer Seite 2 von 3 

eine individuelle Einschätzung zur Energieeffizienz. Zusätzlich zeigt der Rechner mögliche Sanierungsmaßnahmen, realistische Investitionskosten, die aktuellen monatlichen Energiekosten sowie die potenzielle monatliche Ersparnis nach einer Sanierung auf. 

Technologisch basiert der Energie- und Sanierungsrechner auf der Lösung des Technologiepartners vreed, der sich auf digitale Energie- und Sanierungsanalysen spezialisiert hat. Die Berechnungen greifen auf offizielle Energiekennwerte, aktuelle Gebäudestandards sowie regelmäßig aktualisierte Markt- und Förderdaten zurück und orientieren sich unter anderem an den Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) sowie anerkannten Berechnungsmodellen. 

„Die Art und Weise, wie VON POLL IMMOBILIEN das Thema Sanierungsplanung in seine Systeme integriert hat, ist optimal, und gerne haben wir diese Lösung mitentwickelt“, so Thomas Wolter-Roessler, Geschäftsführer der vreed GmbH. „Die Dateneingabe ist einfach und komfortabel, und schon nach wenigen Klicks haben die Nutzer verlässliche Ergebnisse vorliegen. Gerechnet wird nach der „Energieberater-Norm“ DIN V18599 – so kann hier auch ein registrierter Energieausweis erstellt werden. Geschwindigkeit, Komfort und verlässliche Ergebnisse – dafür steht die Zusammenarbeit zwischen VON POLL IMMOBILIEN und vreed.“ 

Ein zentrales Element des Rechners ist die Möglichkeit, unterschiedliche Sanierungsszenarien zu simulieren. Nutzer können einzelne Maßnahmen, etwa an Heizung, Dämmung oder Fenstern, flexibel hinzufügen oder entfernen und so verschiedene Varianten miteinander vergleichen. Damit wird nachvollziehbar, wie sich Maßnahmen konkret auf Energiekennwerte, laufende Energiekosten und das Vermarktungspotenzial der Immobilie auswirken können – ein wichtiger Aspekt sowohl für Eigentümer im Verkaufsprozess als auch für Käufer bei der langfristigen Kostenplanung nach dem Erwerb. 

Besonders relevant für viele Eigentümer und Kaufinteressenten ist die integrierte Fördermittelabfrage. Auf Basis der eingegebenen Immobiliendaten und der ausgewählten Maßnahmen zeigt der Energie- und Sanierungsrechner automatisch, in welcher Höhe eine staatliche Förderung durch Bund, Länder oder die KfW grundsätzlich möglich ist. Auf einen Blick wird zudem die zu erwartende Förderhöhe transparent und realistisch eingeordnet. 

Dazu ergänzt Wolfram Gast von VON POLL IMMOBILIEN: „Das reduziert den sonst hohen Rechercheaufwand erheblich, erleichtert die wirtschaftliche Planung von Sanierungsmaßnahmen und macht sichtbar, wie Fördermittel den Eigenanteil senken und Investitionen in Energieeffizienz deutlich attraktiver machen können. Unser Anspruch ist es, Eigentümern nicht nur Kennzahlen zu liefern, sondern Entscheidungszusammenhänge sichtbar zu machen.“ Seite 3 von 3 

Mit dem Energie- und Sanierungsrechner geht VON POLL IMMOBILIEN bewusst über klassische Maklerdienstleistungen hinaus. Statt sich ausschließlich auf Bewertung, Vermarktung und Verkauf zu konzentrieren, setzt der Service bereits in einer frühen Entscheidungsphase an. Eigentümer erhalten nicht nur eine Marktwerteinschätzung, sondern zusätzlich Transparenz über den energetischen Zustand und mögliche Entwicklungsoptionen ihrer Immobilie – gleichzeitig profitieren Kaufinteressenten von einer besseren Einschätzung zukünftiger Investitionen und laufender Energiekosten. 

Der Energie- und Sanierungsrechner ist Teil des digitalen VON POLL IMMOBILIEN Kundenportals. Die digitalen Ergebnisse können direkt in die persönliche Beratung der selbständigen Immobilienprofis einfließen und mit Marktwerteinschätzungen, Vermarktungsstrategien und individuellen Zielsetzungen verknüpft werden. 

„Eigentümer und Kaufinteressenten erwarten heute Orientierung, bevor sie Entscheidungen treffen. Mit dem Energie- und Sanierungsrechner bündeln wir Energieeffizienz, Sanierung, Förderung und Marktbetrachtung in einem digitalen Service und verbinden diesen nahtlos mit unserer persönlichen Beratung. So positionieren wir uns als Immobilienberater über alle Phasen des Immobilienlebenszyklus hinweg“, resümiert Wolfram Gast. 

Link: https://home.von-poll.com/de-de/immobilie-sanieren 

Über von Poll Immobilien GmbH 

Die europaweit aktive von Poll Immobilien GmbH (www.von-poll.com) hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt in der Vermittlung von wertbeständigen Immobilien in bevorzugten Wohn- und Geschäftslagen. Mit mehr als 400 selbständigen Shops und über 1.500 Immobilienprofis ist VON POLL IMMOBILIEN, wozu auch die Sparten VON POLL COMMERCIAL, VON POLL REAL ESTATE, VON POLL FINANCE sowie VON POLL HAUSVERWALTUNG gehören, in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Spanien, Griechenland, Ungarn, Italien, den Niederlanden, Frankreich und Luxemburg vertreten und damit eines der größten Maklerunternehmen Europas. Der Capital Makler-Kompass zeichnete VON POLL IMMOBILIEN im Oktoberheft 2025 erneut mit Bestnoten aus. Geschäftsführende Gesellschafter sind Daniel Ritter und Sassan Hilgendorf. Zur Geschäftsleitung zählen Beata von Poll, Melanie Eggert, Dirk Dosch und Wolfram Gast. 

Über vreed 

Die vreed GmbH mit Sitz in Stuttgart entwickelt innovative Lösungen im Bereich der Immobilien-digitalisierung. Insbesondere bei der Analyse und Bewertung von Bestandsimmobilien, bei der Planung von Sanierungen und bei weiterführenden Leistungen wie Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen unterstützt vreed seine Kunden. Zu diesen Kunden gehören unter anderem Banken, Bestandshalter, Immobilienmakler und Kommunen. Geschäftsführer Thomas Wolter-Roessler bringt seine langjährige Erfahrung in den Bereichen Digitalisierung, Plattformentwicklung und Prozessoptimierung in jedes Projekt ein – mit einem klaren Fokus auf Nutzerfreundlichkeit, Transparenz und nachhaltige Skalierbarkeit. 

 Quelle: Pressemeldung von von Poll Immobilien GmbH vom 31. MÄRZ 2026

Vermietung optimieren: Klare Rollen und Strukturen für weniger Leerstand und höhere Mieteinnahmen

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Wenn du Immobilien erfolgreich vermieten möchtest, solltest du wissen, dass ein professionelles Vermietungsmanagement entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg ist. Ein verlässlicher Cashflow durch Mieteinnahmen ist die Basis für Finanzierung und die Realisierung von Neubauprojekten. Dabei sind oft mehrere Parteien beteiligt: Asset Manager, Property Manager und Makler. Sind ihre Rollen und Verantwortlichkeiten nicht klar definiert, führt das häufig zu Verzögerungen, Missverständnissen und letztlich zu Leerständen.

Ein zentraler Erfolgsfaktor ist Kommunikation mit klaren Spielregeln statt Kompetenzgerangel. Es braucht feste Ansprechpartner und abgestimmte Entscheidungswege, um den Informationsfluss optimal zu gestalten. Asset Manager legen die strategischen Leitplanken fest, während Property Manager und Makler die operative Vermietung steuern. Fehlende klare Zuständigkeiten verursachen Konflikte zum Beispiel zwischen schnellen Vermietungszielen und langfristigen Mietverträgen. Deshalb empfiehlt es sich, schon zu Beginn eines Projekts gemeinsame Ziele und Verantwortlichkeiten festzulegen, etwa Mietpreiskorridore, Laufzeiten und den Umgang mit Incentives.

Ein häufiger Fehler ist der Wunsch nach schneller Vermietung besonders im Neubau. Gerade in weniger attraktiven Standorten ist ein sorgfältiger Vermietungsaufwand nötig. Wichtig ist auch, asymmetrische Vermietung zu vermeiden – das bedeutet, dass die Mietpreise der Wohnungen angemessen nach Qualität differenziert werden sollten. Werden attraktive Wohnungen zu günstig vermietet, drohen spätere Mietminderungen bei den restlichen Einheiten und eine Einbuße bei der Gewinnmarge.

Die Anforderungen an Wohn- und Gewerbevermietung unterscheiden sich, verfolgen aber ähnliches Ziel: hohe Mieteinnahmen bei geringem Leerstand. Die Wohnvermietung ist oft leichter skalierbar, während Gewerbeimmobilien individuellere Anforderungen und längere Vermarktungszeiten mit sich bringen. Die Rolle des Maklers hat sich dabei gewandelt: von einem reinen Vermarkter hin zu einem strategischen Sparringspartner, der Risiken berechnet und gemeinsam mit Eigentümern Vermietungsstrategien entwickelt.

Ein weiterer Wettbewerbsvorteil ist die Bestandsvermietung bei Gewerbeimmobilien, da hier höhere Kosten und Risiken durch Neuvermietung entfallen. Zudem gewinnt das Thema Nachhaltigkeit immer mehr an Bedeutung. Großunternehmen legen großen Wert auf ESG-Kriterien und Green Leases, während bei kleinen Unternehmen oft Nebenkosten und Ladestationen für E-Autos im Vordergrund stehen. Auch stabile und bezahlbare Nebenkosten sowie digitale Prozesse werden im Wohnungsmarkt zunehmend wichtiger, um Vermietung schnell und effizient zu gestalten.

Fazit: Durch klare Strukturen, abgestimmte Kommunikation und Nachhaltigkeitsaspekte kannst du Vermietungsprozesse optimieren, Leerstände reduzieren und langfristig wirtschaftlich erfolgreich sein.

Wie Du Deinen Schornstein beim Wechsel auf eine Wärmepumpe richtig stilllegst und Kosten sparst

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Wenn Du Deine alte Öl- oder Gasheizung durch eine Wärmepumpe ersetzen möchtest, gibt es einiges zu beachten – insbesondere in Bezug auf die Stilllegung Deines Schornsteins. Denn eine Wärmepumpe benötigt keinen Schornstein, da sie keinen Abgasabzug erfordert. Trotzdem musst Du aktiv werden, um unnötige Kosten zu vermeiden.

Der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) weist darauf hin, dass Du Deine bisherige Heizung beim zuständigen Schornsteinfeger abmelden musst. Bei Gasheizungen kommt außerdem die Information an den Gasversorger hinzu. Ohne diese Abmeldung kann der Schornsteinfeger weiterhin kostenpflichtige Prüfungen und Kehren verlangen, die je nach Umfang zwischen 50 und 70 Euro kosten können.

Auch der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks betont, dass eine offizielle Stilllegung des Schornsteins sinnvoll ist, wenn Du dauerhaft keine Feuerstätte mehr betreibst. Damit dokumentierst Du, dass der Schornstein außer Betrieb ist, und in der Regel entfallen weitere Kontrollen. Das dient auch der Sicherheit, zum Beispiel, um bauliche Schäden oder Feuchtigkeitsprobleme zu erkennen.

Es gibt zwei Arten der Stilllegung:
1. Vorübergehende Stilllegung: Der Schornstein bleibt funktionsfähig und wird mit einer Kappe gegen Feuchtigkeit geschützt. Diese Variante ist empfehlenswert, wenn Du denkst, später einen Kaminofen installieren zu wollen. Allerdings könnten weiterhin Prüfkosten anfallen.
2. Permanente Stilllegung: Hier werden die Öffnungen zugemauert oder dauerhaft verschlossen. Eine Kappe schützt vor Feuchtigkeit, und die Kontrollpflicht entfällt. Eine spätere Inbetriebnahme ist zwar möglich, aber mit höheren Kosten und einer erneuten Abnahme durch den Schornsteinfeger verbunden.

Fazit: Wenn Du auf eine Wärmepumpe umsteigst, solltest Du Deinen Schornstein unbedingt schriftlich beim Schornsteinfeger abmelden. So vermeidest Du unnötige Folgekosten und sorgst für Rechtssicherheit. Die Entscheidung zwischen vorübergehender und permanenter Stilllegung hängt davon ab, ob Du Dir eine Rückkehr zum Betrieb eines Kamins offenhalten möchtest.

Lage, Energieeffizienz und ihr Einfluss auf den Immobilienwert neu bewertet

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Wenn Du eine Immobilie besitzt oder suchst, solltest Du den Faktor Energieeffizienz unbedingt beachten. Eine aktuelle Studie von ImmobilienScout24 zeigt: Sanierte Wohngebäude mit hoher Energieeffizienz erzielen bis zu 40 Prozent höhere Marktpreise als unsanierte Vergleichsobjekte. Der Wertzuwachs durch Energiesanierung liegt durchschnittlich bei 23 Prozent, wobei vor allem Altbau-Immobilien (Baujahr bis 1949) stark profitieren – unabhängig davon, ob sich diese in städtischen oder ländlichen Lagen befinden.

Energetische Maßnahmen und der aktuelle Sanierungsstand beeinflussen heute maßgeblich die Nachfrage, Kaufpreise und die Finanzierungschancen bei Banken. Der Energieausweis hat sich dabei als zentrales Dokument etabliert, das als Nachweis der energetischen Qualität und zukünftigen Betriebskosten dient. Banken verlangen mittlerweile oft den Energieausweis als Pflichtdokument für Kreditanträge und fordern manchmal sogar einen Sanierungsplan, um eine Finanzierung zu ermöglichen. Dabei sind bei Käufern oft Mängel wie veraltete Fenster, ineffiziente Heizungen oder ungedämmte Dächer entscheidende Faktoren, die den Verkaufsprozess erschweren können.

Das Aufschieben von Sanierungen führt inzwischen häufig zu deutlichen Wertabschlägen bei Immobilien. Investierst Du dagegen gezielt in Wärmedämmung, moderne Heizungssysteme und andere energetische Verbesserungen, kannst Du nicht nur Energiekosten senken, sondern auch den Marktwert langfristig steigern. Ein umfassender Sanierungsfahrplan und ein aktueller Energieausweis erhöhen die Attraktivität deines Objekts und erleichtern den Verkauf.

Zusammengefasst wird klar: Lage und Lage sind weiterhin wichtig, aber die Energieeffizienz rückt immer stärker in den Fokus und sorgt bei sanierten Gebäuden für eine spürbare Wertsteigerung.

Klimaschutz-Plus: Zuschüsse für kommunale Gebäudesanierung und Beratungen in Baden-Württemberg

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Kommunen in Baden-Württemberg können ab dem 1. Februar 2026 wieder Anträge für den zweiten Teil des Förderprogramms „Klimaschutz-Plus“ stellen. Das Programm unterstützt die energetische Sanierung kommunaler Gebäude sowie flankierende beratende Maßnahmen, um die Klimaschutzziele effizient umzusetzen.

Während der erste Teil des Programms Investitionszuschüsse für Sanierungen bietet, richtet sich der zweite Teil auf Beratungsleistungen mit Förderquoten von bis zu 75 Prozent. Gefördert werden beispielsweise CO2-Bilanzierungen, Gebäudesteckbriefe zur Sanierungsstrategie, kommunales Energiemanagement sowie Qualitäts- und Prozessmanagementsysteme mit Fokus auf den Klimaschutz in der Kommune. Erstmals sind auch kommunale Kommunikations- und Beteiligungsmaßnahmen mit bis zu 80 Prozent förderfähig, um die Bürgerakzeptanz zu stärken.

Die Landesenergieagentur KEA-BW begleitet das Programm fachlich, die Antragsstellung läuft über die L-Bank. Die Unterstützung gibt Kommunen, insbesondere auch kleinen Verwaltungen ohne eigene Fachabteilungen, die Möglichkeit, qualifizierte externe Experten für Klimaschutzprojekte einzubinden.

Im ersten Teil des Förderprogramms werden investive Maßnahmen an kommunalen Nichtwohngebäuden wie Schulen und Rathäusern mit Zuschüssen gefördert, ergänzt durch Boni für energetisch hochwertige Schul-Sanierungen.

Das Programm „Klimaschutz-Plus“ zielt darauf ab, dem erheblichen Sanierungsstau in öffentlichen Gebäuden entgegenzuwirken und die finanzielle Belastung für Kommunen zu reduzieren. Die digitale Antragstellung, vereinfachte Nachweise und die umfassende Beratung durch KEA-BW helfen dabei, die Maßnahmen zügig umzusetzen und so aktiv zum Klimaschutz beizutragen.

Holzheizungen – Klimafreundliche Alternative oder Umweltproblem? Was Du wissen solltest

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Holzheizungen gelten als eine nachhaltige Alternative zu fossilen Brennstoffen und werden häufig staatlich gefördert. Doch stimmt dieses grüne Image wirklich? Beim Verbrennen von Holz entsteht CO2, und so fragen sich viele: Sind Holzheizungen tatsächlich klimafreundlich?

Holzheizungen wie Pellet-, Hackschnitzel- oder Scheitholzsysteme nutzen nachwachsende Rohstoffe und gelten laut Gebäudeenergiegesetz als zukunftssicher. Dennoch gibt es berechtigte Kritik von Umweltschützern: Neben biogenem CO2 entstehen auch Feinstaub, Methan, Lachgas und Ruß, die das Klima und die Gesundheit belasten. Zudem ist der Platzbedarf hoch und die Herkunft des Holzes oft unklar.

Biogenes CO2 gilt als klimaneutral, weil beim Wachstum des Baumes genau so viel CO2 gebunden wird, wie bei der Verbrennung freigesetzt wird. Allerdings dauert das Nachwachsen oft Jahrzehnte, sodass kurzfristig mehr CO2 freigesetzt als gebunden werden kann. Hinzu kommen Emissionen bei Holzernte, Transport und Verarbeitung.

Umweltorganisationen warnen, dass der aktuelle Holzverbrauch oft höher ist als das, was die Wälder natürlich nachliefern können. Für Holzheizungen werden häufig Reste aus Sägewerken genutzt, die sonst verrotten würden. Dennoch ist Totholz wichtig für Waldbiotope und Biodiversität, da es Lebensraum für zahlreiche Tiere bietet.

Wissenschaftler kritisieren, dass Holzverbrennung pro Kilowattstunde zwei- bis dreimal mehr Kohlendioxid freisetzen kann als Gas oder Kohle. Auch Feinstaubemissionen sind bei Holzheizungen deutlich höher als bei Gasheizungen. Neben CO2 und Feinstaub werden weitere klimaschädliche Gase wie Methan und Lachgas freigesetzt, die die Erderwärmung verstärken.

Die Umweltbilanz von Holzheizungen hängt stark vom verwendeten Holz ab: Regionales Restholz ist weniger kritisch, während das Verbrennen ganzer Baumstämme die CO2-Bindung langfristig reduziert. Viele Pellets und Hackschnitzel stammen jedoch aus dem Ausland, was zusätzliche Umweltauswirkungen durch Transporte bringt.

Gasheizungen haben oft eine bessere Klimabilanz als Ölheizungen, vor allem, wenn sie mit Biogas oder grünem Wasserstoff betrieben werden. Sie emittieren zudem deutlich weniger Feinstaub. Allerdings sind Umweltschäden durch Methanemissionen bei der Erdgasgewinnung ein ernstzunehmender Faktor.

Ob Holzheizungen oder Gasheizungen umweltfreundlicher sind, lässt sich daher nicht pauschal beantworten. Entscheidend sind Faktoren wie Holzherkunft, Heiztechnik und zusätzliche Filteranlagen. Effiziente Pelletöfen mit Schadstofffiltern und gut gedämmte Häuser können die Umweltbilanz deutlich verbessern.

Experten, Umweltverbände und das Umweltbundesamt empfehlen vor allem den Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme wie Wärmepumpen, um Klima und Gesundheit bestmöglich zu schonen.

Fazit: Nutzt Du Holzheizungen, achte auf moderne, effiziente Anlagen und regionale Reststoffe. Kombiniere das mit guter Gebäudedämmung, um die Klimawirkung zu minimieren und die Umwelt zu schützen.

Kostenloses Webinar: Photovoltaik- und Wärmepumpen- Sammelbestellungen für Städte und Kommunen

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Erfolgreiche Bündelungsaktionen/Sammelbestellungen für PV-Anlagen und Wärmepumpen zeigen, welches Potenzial gemeinschaftliche Ansätze für die kommunale Wärmewende bieten. vreed lädt alle ein, die sich im kommunalen Umfeld mit dem Thema Klimaschutz befassen: Vertreter:innen von Städten und Gemeinden, Klimaschutzmanager:innen und Klimaschutzagenturen, Energiegenossenschaften, Banken und Versorger. Praxisnah und anschaulich werden solche Aktionen und ihre Umsetzung vorgestellt.

📅 Datum: 24. Februar 2026
⏰ Uhrzeit: 15:00–16:30 Uhr
💻 Format: Online-Webinar (kostenfrei)

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Worum geht es?

Bündelungsaktionen/Sammelbestellungen sind ein wirkungsvolles Instrument, um Bürgerinnen und Bürger niedrigschwellig für klimafreundliche Technologien wie PV und Wärmepumpen zu gewinnen, Planungs- und Umsetzungssicherheit zu erhöhen und kommunale Klimaziele schneller zu erreichen.

Im Webinar geben wir einen strukturierten Überblick über folgende Themen:

  • Was sind Bündelungsaktionen? Zielsetzung, Grundprinzip und Abgrenzung zu klassischen Förder- oder Informationskampagnen.
  • Wie ist der typische Ablauf? Von der kommunalen Vorbereitung über die Interessensabfrage bis zur Umsetzung mit Fachbetrieben.
  • Was gilt es zu berücksichtigen? Erfolgsfaktoren, organisatorische und kommunikative Aspekte sowie typische Herausforderungen.
  • Kosten und Nutzen: Aufwand und Mehrwert für Kommunen, Bürgerschaft, Handwerksbetriebe und weitere Beteiligte.
  • Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger: Transparenz, Planungssicherheit, reduzierte Komplexität und einfache digitale Prozesse.
  • Mehrwert für Kommunen: Skalierbarkeit, geringe administrative Belastung und messbarer Beitrag zur Wärmewende.

Das Webinar richtet sich insbesondere an Akteur:innen, die praxisnahe Einblicke suchen und prüfen möchten, ob und wie sich Bündelungsaktionen in der eigenen Kommune sinnvoll umsetzen lassen.
Wir freuen uns auf den Austausch und darauf, unsere Erfahrungen aus der kommunalen Praxis zu teilen!

Thomas Wolter-Roessler, Geschäftsführer vreed GmbH

Di, 24. Feb. 2026 15:00 – 16:30 (UTC+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rom, Stockholm, Wien

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Wir freuen uns darauf, dass Sie am Ereignis teilnehmen!

Soziale Gerechtigkeit bei der Gebäudesanierung fördern – Wie ein neues Konzept Klimaziele erreicht

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Die energetische Sanierung von Altbauten ist ein wichtiger, aber bisher enttäuschender Baustein der Energiewende in Deutschland. Die Sanierungsrate bleibt niedrig, energieintensive Gebäude verursachen weiterhin hohe Emissionen, und die Klimaziele im Gebäudesektor werden regelmäßig verfehlt. Um dieses Problem anzugehen, schlagen das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (Ifeu) und die Technische Universität München (TUM) eine grundlegende Weiterentwicklung der staatlichen Förderung vor – mit Fokus auf soziale Gerechtigkeit und einfache Strukturen.

Aktuell fließt ein Großteil der Fördermittel in Heizungstechnik, während Maßnahmen zur Gebäudedämmung und -ertüchtigung weniger unterstützt werden. Nur eine geringe Zahl von Gebäuden wird umfassend saniert. Die bisherigen Fördermodelle bevorzugen umfassende Sanierungen und profitieren überwiegend einkommensstarke Haushalte. Eigentümer kleiner Einkommen und vermietete Wohnungen werden dagegen oft außen vor gelassen.

Das neue Konzept fordert eine radikale Vereinfachung der Förderung: Eine einheitliche Grundförderung für alle wirksamen Maßnahmen wie Dämmung, Fenstertausch oder Heizungserneuerung soll eingeführt werden. Zudem soll es einen „Zukunftsbonus“ geben – eine zusätzliche Förderung, wenn der Altbau einen besonders schlechten Energiestandard hat oder ein zukunftsfähiges Niveau erreicht wird. Dies orientiert sich am künftigen europäischen „Zero Emission Building“-Standard.

Darüber hinaus legt das Modell großen Wert auf soziale Ausgewogenheit. Haushalte mit geringem Einkommen oder sozial gebundene Wohnräume sollen höhere Fördersätze erhalten, um die soziale Schieflage bei der Förderung zu beseitigen. Ziel ist es, nicht Perfektion, sondern eine wirksame, ressourcenschonende Sanierung mit nachhaltigem Klimaschutz und sozialer Gerechtigkeit zu fördern.

Dieses Konzept könnte entscheidend dazu beitragen, die Sanierungsquoten zu erhöhen, den Gebäudesektor klimafreundlicher zu gestalten und gleichzeitig sozial benachteiligte Gruppen besser zu unterstützen.

Herausforderungen bei der energetischen Sanierung in Wohnungseigentümergemeinschaften erfolgreich bewältigen

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Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) spielen eine zentrale Rolle auf dem Weg zu einem klimaneutralen Gebäudebestand in Deutschland bis 2045. Rund 22 Prozent aller Wohnungen – etwa 9,3 Millionen – sind im Besitz von Einzelpersonen und Teil einer WEG. Dennoch stehen energetische Modernisierungen in diesen Gemeinschaften vor besonderen Herausforderungen.

Viele Sanierungsvorhaben in WEGs scheitern bereits in der Anfangsphase. Die Ursachen liegen vor allem in komplizierten Entscheidungsprozessen, finanziellen Hürden und rechtlichen sowie technischen Unsicherheiten. Beispielsweise fehlt oft eine ausreichende Rücklagenbildung, Fördermöglichkeiten werden nicht optimal genutzt und es mangelt an klaren Finanzierungskonzepten. Zudem sorgen gesetzliche Vorgaben und die Auswahl passender Sanierungsmaßnahmen für Unsicherheit, insbesondere bei der Umstellung auf klimafreundliche Heizsysteme.

Damit Modernisierungen erfolgreich umgesetzt werden können, ist die Zusammenarbeit aller Beteiligten essenziell: Eigentümer, Verwaltungsbeirat, WEG-Verwaltung und Energieberater müssen an einem Strang ziehen. Nur so lassen sich kompetente Entscheidungen treffen und praktikable Lösungen finden.

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat deshalb einen WEG-Praxisguide entwickelt. Dieser bündelt praxisnahe Informationen, Checklisten, Entscheidungshilfen und Best-Practices, die alle zentralen Fragen rund um Modernisierung, Energieberatung, Finanzierung, Förderprogramme und rechtliche Grundlagen abdecken. Der Praxisguide unterstützt Eigentümer, Verwaltungen und Berater bei der erfolgreichen Planung und Umsetzung energetischer Sanierungsprojekte.

Ein wichtiger Meilenstein ist der geplante Launch einer Website im November 2025, die umfangreiche Arbeitshilfen und Informationen bereitstellen wird. So erhält jede WEG die nötigen Werkzeuge, um die Wärmewende zu meistern und gemeinsam einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Hier geht es zum Video der dena. 

Warum Du Deine Balkon-PV-Anlage im Winter nicht abschalten solltest

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Im Winter scheint die Sonne zwar kürzer und weniger intensiv, doch Deine Balkon-Photovoltaikanlage solltest Du deshalb nicht abschalten. Solarzellen erzeugen Strom durch Sonnenlicht, das idealerweise in einem 90-Grad-Winkel auf die Module trifft. Im Winter steht die Sonne tiefer, was die Energieausbeute reduziert, und die Anzahl der Sonnenstunden ist geringer als im Sommer. Dennoch produziert Deine Mini-PV-Anlage weiterhin Strom, wenn auch in vermindertem Maße. Dieser zusätzliche Strom reicht aus, um kleinere Geräte zu betreiben oder deren Akkus aufzuladen.

Besonders innovative Solarmodule aus Perowskit können auch bei schwächerer Sonneneinstrahlung effizient Energie erzeugen, was Forschungsergebnisse bestätigen. Hitze kann die Leistung von Solarzellen verringern, Kälte hingegen beeinträchtigt die Effizienz meist nur ab Temperaturen um den Gefrierpunkt, und es besteht die Gefahr frostbedingter Schäden, besonders durch eingedrungene Feuchtigkeit und Eisbildung.

Um die Leistung im Winter zu optimieren, solltest Du Eis und Schnee regelmäßig von den Modulen entfernen und Deine Mini-PV-Anlage gut isolieren, wobei Belüftung wichtig bleibt, um Feuchtigkeitsschäden und Schimmel zu vermeiden. Auch der Akku Deiner Anlage benötigt Schutz vor Kälte, da niedrige Temperaturen seine Leistung mindern können.

Behalte die Leistung Deiner Anlage stets im Blick und lasse bei Problemen Reparaturen am besten von einem Fachbetrieb durchführen – aus Sicherheitsgründen. So bewahrst Du Deine Balkon-PV-Anlage im Winter vor Schaden und kannst dauerhaft von nachhaltiger Energie profitieren.