Vermietung optimieren: Klare Rollen und Strukturen für weniger Leerstand und höhere Mieteinnahmen

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Wenn du Immobilien erfolgreich vermieten möchtest, solltest du wissen, dass ein professionelles Vermietungsmanagement entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg ist. Ein verlässlicher Cashflow durch Mieteinnahmen ist die Basis für Finanzierung und die Realisierung von Neubauprojekten. Dabei sind oft mehrere Parteien beteiligt: Asset Manager, Property Manager und Makler. Sind ihre Rollen und Verantwortlichkeiten nicht klar definiert, führt das häufig zu Verzögerungen, Missverständnissen und letztlich zu Leerständen.

Ein zentraler Erfolgsfaktor ist Kommunikation mit klaren Spielregeln statt Kompetenzgerangel. Es braucht feste Ansprechpartner und abgestimmte Entscheidungswege, um den Informationsfluss optimal zu gestalten. Asset Manager legen die strategischen Leitplanken fest, während Property Manager und Makler die operative Vermietung steuern. Fehlende klare Zuständigkeiten verursachen Konflikte zum Beispiel zwischen schnellen Vermietungszielen und langfristigen Mietverträgen. Deshalb empfiehlt es sich, schon zu Beginn eines Projekts gemeinsame Ziele und Verantwortlichkeiten festzulegen, etwa Mietpreiskorridore, Laufzeiten und den Umgang mit Incentives.

Ein häufiger Fehler ist der Wunsch nach schneller Vermietung besonders im Neubau. Gerade in weniger attraktiven Standorten ist ein sorgfältiger Vermietungsaufwand nötig. Wichtig ist auch, asymmetrische Vermietung zu vermeiden – das bedeutet, dass die Mietpreise der Wohnungen angemessen nach Qualität differenziert werden sollten. Werden attraktive Wohnungen zu günstig vermietet, drohen spätere Mietminderungen bei den restlichen Einheiten und eine Einbuße bei der Gewinnmarge.

Die Anforderungen an Wohn- und Gewerbevermietung unterscheiden sich, verfolgen aber ähnliches Ziel: hohe Mieteinnahmen bei geringem Leerstand. Die Wohnvermietung ist oft leichter skalierbar, während Gewerbeimmobilien individuellere Anforderungen und längere Vermarktungszeiten mit sich bringen. Die Rolle des Maklers hat sich dabei gewandelt: von einem reinen Vermarkter hin zu einem strategischen Sparringspartner, der Risiken berechnet und gemeinsam mit Eigentümern Vermietungsstrategien entwickelt.

Ein weiterer Wettbewerbsvorteil ist die Bestandsvermietung bei Gewerbeimmobilien, da hier höhere Kosten und Risiken durch Neuvermietung entfallen. Zudem gewinnt das Thema Nachhaltigkeit immer mehr an Bedeutung. Großunternehmen legen großen Wert auf ESG-Kriterien und Green Leases, während bei kleinen Unternehmen oft Nebenkosten und Ladestationen für E-Autos im Vordergrund stehen. Auch stabile und bezahlbare Nebenkosten sowie digitale Prozesse werden im Wohnungsmarkt zunehmend wichtiger, um Vermietung schnell und effizient zu gestalten.

Fazit: Durch klare Strukturen, abgestimmte Kommunikation und Nachhaltigkeitsaspekte kannst du Vermietungsprozesse optimieren, Leerstände reduzieren und langfristig wirtschaftlich erfolgreich sein.

Kostenloses Webinar: Photovoltaik- und Wärmepumpen- Sammelbestellungen für Städte und Kommunen

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Erfolgreiche Bündelungsaktionen/Sammelbestellungen für PV-Anlagen und Wärmepumpen zeigen, welches Potenzial gemeinschaftliche Ansätze für die kommunale Wärmewende bieten. vreed lädt alle ein, die sich im kommunalen Umfeld mit dem Thema Klimaschutz befassen: Vertreter:innen von Städten und Gemeinden, Klimaschutzmanager:innen und Klimaschutzagenturen, Energiegenossenschaften, Banken und Versorger. Praxisnah und anschaulich werden solche Aktionen und ihre Umsetzung vorgestellt.

📅 Datum: 24. Februar 2026
⏰ Uhrzeit: 15:00–16:30 Uhr
💻 Format: Online-Webinar (kostenfrei)

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Worum geht es?

Bündelungsaktionen/Sammelbestellungen sind ein wirkungsvolles Instrument, um Bürgerinnen und Bürger niedrigschwellig für klimafreundliche Technologien wie PV und Wärmepumpen zu gewinnen, Planungs- und Umsetzungssicherheit zu erhöhen und kommunale Klimaziele schneller zu erreichen.

Im Webinar geben wir einen strukturierten Überblick über folgende Themen:

  • Was sind Bündelungsaktionen? Zielsetzung, Grundprinzip und Abgrenzung zu klassischen Förder- oder Informationskampagnen.
  • Wie ist der typische Ablauf? Von der kommunalen Vorbereitung über die Interessensabfrage bis zur Umsetzung mit Fachbetrieben.
  • Was gilt es zu berücksichtigen? Erfolgsfaktoren, organisatorische und kommunikative Aspekte sowie typische Herausforderungen.
  • Kosten und Nutzen: Aufwand und Mehrwert für Kommunen, Bürgerschaft, Handwerksbetriebe und weitere Beteiligte.
  • Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger: Transparenz, Planungssicherheit, reduzierte Komplexität und einfache digitale Prozesse.
  • Mehrwert für Kommunen: Skalierbarkeit, geringe administrative Belastung und messbarer Beitrag zur Wärmewende.

Das Webinar richtet sich insbesondere an Akteur:innen, die praxisnahe Einblicke suchen und prüfen möchten, ob und wie sich Bündelungsaktionen in der eigenen Kommune sinnvoll umsetzen lassen.
Wir freuen uns auf den Austausch und darauf, unsere Erfahrungen aus der kommunalen Praxis zu teilen!

Thomas Wolter-Roessler, Geschäftsführer vreed GmbH

Di, 24. Feb. 2026 15:00 – 16:30 (UTC+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rom, Stockholm, Wien

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Wir freuen uns darauf, dass Sie am Ereignis teilnehmen!

Wie KMU durch Energiedaten nachhaltig Kosten sparen und Emissionen senken

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In Zeiten der Klimakrise gewinnen Energieeffizienz und Digitalisierung auch für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) immer mehr an Bedeutung. Das Modellprojekt „klimakommune.digital“ zeigt exemplarisch, wie KMU von der Erhebung und Auswertung ihrer Energiedaten profitieren können – und zwar anhand praktischer Beispiele aus der Industrie.

Im Projekt arbeiten das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi), der lokale Energieversorger ENERVIE und vier mittelständische Unternehmen aus der Stadt Hagen eng zusammen. Sie haben ihre Betriebe mit intelligenten Sensoren ausgestattet, die den Energieverbrauch einzelner Maschinen detailliert erfassen. Diese granulare Datenerfassung ist entscheidend, denn sie ersetzt den alten, unspezifischen Überblick durch Hauptzähler und schafft die Grundlage für gezielte Einsparungen.

Anschließend werden die Daten gesammelt, systematisiert und mit Hilfe eines Energiemanagement-Systems visualisiert. So erhalten die Unternehmen jederzeit einen klaren Einblick in ihren Energieverbrauch. Am wichtigsten ist aber die Analyse dieser Daten: Zusammen mit erfahrenen Experten werden Muster erkannt, Energieverbrauchs-Spitzen aufgedeckt und konkrete Kennzahlen ermittelt. Damit lässt sich nachvollziehen, welche Prozesse besonders energieintensiv sind und wo Optimierungspotenzial steckt.

Das Resultat ist ein intelligentes Energiedatenmanagement, das KMU dabei unterstützt, ihre Produktionsprozesse klimaschonender und zugleich wirtschaftlicher zu gestalten. Neben der Reduktion von CO2-Emissionen ermöglichen diese Maßnahmen auch erhebliche Einsparungen bei den Energiekosten.

„klimakommune.digital“ zeigt eindrucksvoll, wie Digitalisierung und Klimaschutz mit kooperativen Ansätzen und moderner Technologie auch in der Industrie umgesetzt werden können. Das Projekt stärkt darüber hinaus die Rolle von Kommunen als Innovationsräume für nachhaltige Technologien und unterstützt die Verbreitung erfolgreicher Lösungen über eine Urban Data Plattform, die die Effekte der Energieeffizienz nachvollziehbar macht.

Wenn Du in Deinem Unternehmen Energiedaten effektiv nutzen möchtest, lohnt sich der Blick auf die praxisnahen Schritte: Sensorbasierte Datenerhebung, datengetriebene Analyse, Zusammenarbeit mit Energieversorgern und ein systematisches Energiemanagement. Das erhöht nicht nur Deine Energieeffizienz, sondern schafft auch mehr Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit – ein Gewinn für Umwelt und Unternehmen zugleich.

So machst Du Deine Wärmepumpe vor der Heizsaison fit – Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Reinigung

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Bevor die Heizsaison beginnt, solltest Du Deine Wärmepumpe gründlich reinigen, um ihre Effizienz zu erhalten. Verschmutzungen wie Laub, Pollen, Vogelfedern und Äste setzen der Außeneinheit stark zu und können die Leistung um bis zu 30 % mindern, wenn zwei Jahre keine Reinigung stattgefunden hat. Zusätzlich verkürzt sich dadurch die Lebensdauer der Anlage.

So gehst Du richtig vor:
1. Schalte die Wärmepumpe komplett aus und trenne sie vom Stromnetz.
2. Entferne alle Fremdkörper rund um die Außeneinheit – etwa Blätter, Äste oder Spinnweben. Ein Staubsauger kann dabei hilfreich sein.
3. Wische das Gehäuse vorsichtig mit einem Schwamm, warmem Wasser und mildem Spülmittel ohne Lösungsmittel ab.
4. Lass das Gerät vollständig trocknen, bevor Du es wieder anschließt und einschaltest.

Wichtig ist, dass Du auf aggressive Reinigungsmittel, Scheuermilch oder Sprays verzichtest, denn sie können die Verkleidung angreifen und die Witterungsbeständigkeit mindern, was Rost begünstigt. Hochdruckreiniger sind ebenfalls tabu, da sie Bauteile beschädigen oder Lamellen verbiegen können, was die Luftzirkulation und damit die Leistung verschlechtert.

Innenliegende Komponenten sollten hingegen nur vom Fachbetrieb gereinigt und gewartet werden – in der Regel alle ein bis zwei Jahre. Darüber hinaus sind regelmäßige Wartungen auch von Öl- und Gasheizungen vorgeschrieben und tragen zur Energieeffizienz sowie Langlebigkeit der Anlagen bei.

Mit dieser Pflege sorgst Du dafür, dass Deine Wärmepumpe energieeffizient läuft und ihre Lebensdauer maximiert wird – perfekt vorbereitet für die kalte Jahreszeit!

Attraktive Zinskonditionen und Baukostengrenzen im Klimafreundlichen Neubau

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Das Bundesbauministerium hat die Zinskonditionen für die Förderprogramme „Klimafreundlicher Neubau (KFN)“ und „Klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment (KNN)“ deutlich verbessert. Ziel ist es, die Nachfrage nach klimafreundlichem, energieeffizientem und bezahlbarem Wohnraum anzukurbeln – ein wichtiger Impuls für die Erholung im Wohnungsbau.

Die Zinssätze wurden spürbar gesenkt: Im KFN-Programm beträgt der Zinssatz jetzt 2,3 Prozent, im KNN-Programm sogar nur noch 0,8 Prozent. Dies liegt klar unter den aktuellen Marktkonditionen und macht Neubauvorhaben für Bauherren besonders attraktiv. Diese Anpassungen wurden bereits von Fachverbänden wie dem Zentralen Immobilien Ausschuss und dem Zentralverband Deutsches Baugewerbe begrüßt. Sie betonen, dass dauerhafte Zinsverbilligungen Vertrauen schaffen und Investitionen anregen.

Darüber hinaus wurde die Baukostenobergrenze im KNN-Programm angehoben, was mehr Bauprojekte ermöglicht, die innerhalb der Zuschussgrenzen bleiben. Auch die Wohnflächengrenze wurde angepasst: Küchen und Wohnküchen gelten nun als Aufenthaltsräume, was die Flexibilität moderner Wohnraumgestaltung, insbesondere bei kompakten Wohnungen, erhöht.

Das Programm KFN unterstützt Neubauten und Ersterwerb klimafreundlicher und energieeffizienter Wohn- und Nichtwohngebäude durch zinsverbilligte Kredite, die bei Hausbanken beantragt werden können. Kommunen profitieren von speziellen Zuschüssen. Das KNN-Programm fokussiert sich auf klimagerechten, flächeneffizienten Neubau und den Kauf bereits errichteter förderfähiger Gebäude.

Diese Verbesserungen tragen dazu bei, nachhaltigen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und die Klimaziele im Wohnungsbau zu unterstützen. Wenn Du also einen Neubau planst, profitierst Du jetzt von günstigeren Konditionen und flexibleren Fördermöglichkeiten.

Die Programme der KfW findest Du hier.

Wärmepumpe im Altbau: Die 10 wichtigsten Ratschläge für effizienten Einbau und Betrieb

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Die Umrüstung auf eine Wärmepumpe im Altbau ist eine hocheffiziente und umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen. Doch für eine reibungslose Funktion und Wirtschaftlichkeit sind präzise Planung und fachgerechter Einbau entscheidend. Hier sind die 10 wichtigsten Tipps, die Du als Eigentümer oder Fachbetrieb beachten solltest:

1. Abstandsregeln bei Luft-Wärmepumpen im Reihenhaus
Halte mindestens drei Meter Abstand zum Nachbargrundstück ein, um Konflikte und Rückbauforderungen zu vermeiden. Bei Platzmangel können Split-Wärmepumpen eine Lösung sein.

2. Komfort trotz EVU-Sperre sichern
Energieversorgungsunternehmen schalten Wärmepumpen in Spitzenlastzeiten ab. Plane daher mit einem Pufferspeicher, elektrischem Heizstab oder einem bivalenten System mit zusätzlichem Heizkessel.

3. Geräuschschutz bei Außengeräten
Achte beim Kauf auf niedrige Schall-Leistungspegel und wähle einen Aufstellort, der Ärger mit Nachbarn vermeidet. Nutze schallgedämpfte Modelle mit Nachtmodus und halte Abstand zu reflektierenden Flächen.

4. Vibrationsschutz bei Außenwandmontage
Verwende Schwingungsdämpfer oder Schallschutzmatten, um Brummen und Vibrieren zu verhindern. Vermeide schwingfähige Böden und stelle die Wärmepumpe auf stabile, ebene Untergründe.

5. Gebäudezustand optimieren
Wärmepumpen arbeiten am besten mit niedrigen Vorlauftemperaturen. Sanierung, Dämmung und Tausch der Fenster helfen, die Effizienz zu steigern und Heizkosten zu senken.

6. Genehmigung und Grundwasserqualität bei Grundwasserwärmepumpen
Hole vor Bohrungen eine behördliche Genehmigung ein. Eine Analyse des Grundwassers sollte eisen- und manganarm sein, um Ablagerungen zu vermeiden. Beachte zudem die maximale Bohrtiefe.

7. Rohrverlegung bei Erdwärmepumpen
Achte auf die richtige Tiefe (unter Frostgrenze) und Abstand der Kollektorrohre, um Vereisungen zu verhindern. Vermeide auch die Bepflanzung mit tiefwurzelnden Pflanzen über der Anlage.

8. Heizkörper an Wärmepumpe anpassen
Moderne Plattenheizkörper sind geeigneter als Gliederheizkörper. Noch besser sind Flächenheizungen wie Fußboden- oder Wandheizungen. Spezielle Wärmepumpenheizkörper sind eine gute Alternative bei Bestandseinbauten.

9. Luftvolumenstrom bei Innenaufstellung richtig berechnen
Die Dimensionierung der Luftkanäle muss auf die Anlagenleistung abgestimmt sein, um Betriebsstörungen zu vermeiden.

10. Warmwasserbereitung unterstützen
Luft-Wasser-Wärmepumpen brauchen meist einen Spitzenlastkessel oder Solarthermie zur Warmwassererzeugung. Alternativ kann ein elektrischer Heizstab eingebaut und mit Photovoltaikstrom betrieben werden. Grundwasserwärmepumpen liefern konstant hohe Temperaturen und minimieren Gesundheitsrisiken durch Legionellen.

Wie kannst Du die Planung optimal unterstützen?
– Erfassung des Gebäudestatus und Festlegung des Soll-Zustands
– Genaue Leistungsbeschreibung im Vertrag
– Faire Bezahlung qualifizierter Arbeit
– Qualitätssicherung durch unabhängige Experten
– Zeit für Einarbeitung und regelmäßige Wartung der Anlage investieren

Die präzise Umsetzung dieser Tipps hilft Dir, die Wärmepumpe effizient, leise und kostensparend im Altbau zu betreiben und langfristig Freude an der nachhaltigen Technologie zu haben.

Energieeffizienz beim Immobilienkauf: Wo Du in Deutschland sparen oder mehr investieren solltest

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Beim Kauf einer Immobilie zählt heute nicht mehr nur die Lage und der Grundriss, sondern auch die Energieeffizienz. Die EU-Gebäuderichtlinie, die seit Mai 2024 gilt, zielt darauf ab, den Primärenergieverbrauch von Wohngebäuden bis 2035 deutlich zu senken. In Deutschland werden diese Vorgaben durch das Gebäudeenergiegesetz umgesetzt, was spürbare Auswirkungen auf Immobilienkäufer und -besitzer hat.

Der Postbank Wohnatlas 2025 liefert spannende Erkenntnisse darüber, in welchen Regionen Deutschlands der Anteil energieeffizienter Wohnungen besonders hoch ist und wie sich das auf die Preise auswirkt. Bundesweit wurden alle Eigentumswohnungen mit ausgewiesener Energieeffizienzklasse analysiert.

Im Durchschnitt sind rund 31 % der Immobilien mit einer guten bis durchschnittlichen Energieeffizienzklasse (A+ bis D) verfügbar. Die 7 größten Metropolen – die sogenannten „Big 7“ – führen mit 32,3 % diesen Trend an, während mittelgroße kreisfreie Städte auf 29,7 % kommen. Besonders hoch ist der Anteil an energieeffizienten Wohnungen in 39 Regionen, vor allem in Ostdeutschland und Südbayern. Spitzenreiter ist der brandenburgische Landkreis Oberhavel mit fast 49 %, gefolgt von Jena (Thüringen) und dem Landkreis Rottal-Inn (Bayern).

Andererseits liegt in 21 Regionen der Anteil guter Energieeffizienzklassen unter 20 %. Am niedrigsten ist er im brandenburgischen Landkreis Prignitz mit knapp 14 %. Auch Niedersachsen und Rheinland-Pfalz sowie weitere Brandenburger Landkreise gehören zu den Schlusslichtern.

Wie sieht es mit den Preisen aus? In den „Big 7“ kostet eine Wohnung mit guter Energieeffizienz durchschnittlich 6.748 Euro pro Quadratmeter. Wohnungen mit schlechterer Energieeffizienz (Klassen E bis H) sind hier etwa 1.782 Euro günstiger pro Quadratmeter. Besonders in Hamburg schlagen energieeffiziente Wohnungen mit einem Aufpreis von 2.545 Euro zu Buche, gefolgt von München und Frankfurt am Main.

Auch außerhalb der großen Städte sind die Preisaufschläge beachtlich. In 29 Landkreisen gibt es Aufschläge von mindestens 1.500 Euro pro Quadratmeter – an der Spitze steht hier der Landkreis Miesbach in Bayern mit über 3.100 Euro Aufpreis. Viele Ferienregionen an Nord- und Ostseeküste gehören ebenfalls zu den teuersten Regionen für energieeffiziente Immobilien.

Aber es gibt auch Ausnahmen: In 62 Regionen sind die Preisaufschläge für energieeffiziente Wohnungen eher gering, teilweise unter 500 Euro pro Quadratmeter. Im Landkreis Greiz in Thüringen sind solche Wohnungen sogar günstiger, und auch dort ist Ostdeutschland mit mehreren Landkreisen unter den günstigsten Regionen vertreten.

Fazit: Energieeffizienz ist beim Immobilienkauf ein zunehmend wichtiger Faktor – sowohl beim Energieverbrauch als auch beim Preis. Während energieeffiziente Wohnungen in Metropolen oder beliebten Ferienregionen deutlich teurer sind, kannst Du in einigen ostdeutschen Regionen noch günstig zugreifen.

Energetisch sanieren und sinnvoll investieren – Sparkasse Mosbach macht Immobilien fit

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Du willst Deine Immobilie energetisch sanieren und suchst nach passenden Fördermöglichkeiten sowie einer zuverlässigen Finanzierung? Dann war die Sparkassenveranstaltung in Mosbach genau das Richtige für Dich. Unter dem Motto „Energetisch sanieren. Sinnvoll investieren“ bietet die Sparkasse Neckartal-Odenwald geballtes Expertenwissen und praktische Tipps rund um energieeffiziente Modernisierung.

Der Abend startete mit einer Ausstellung ihrer Verbundpartner. Hier konntest Du Dich an Messeständen umfassend über Sanierung, Modernisierung, Renovierung und Absicherung von Immobilien informieren. Die Fachvorträge lieferten Dir vertiefte Einblicke in aktuelle Fördermittel und gesetzliche Anforderungen – wie das Gebäudeenergiegesetz (GEG) mit seinen Vorgaben für Heizungsanlagen.

Besonders spannend: Uwe Ristl von der EnergieAgentur stellte ein regionales Modellprojekt zur nachhaltigen Wärmeversorgung vor, das wertvolle Impulse auch für Dein Projekt bieten kann. Außerdem erläuterte Ekaterina Weigel vom ImmoCenter Mosbach die Finanzierungsmöglichkeiten der Sparkasse und stellte den Online-S-Modernisierungsrechner vor, mit dem Du individuell Kosten und Pläne kalkulieren kannst.

Der Abend klang in entspannter Atmosphäre bei einem Imbiss aus. So hattest Du die Chance, persönlich mit Experten ins Gespräch zu kommen und Fragen zu klären. Die Sparkasse Neckartal-Odenwald zeigt mit ihrem Angebot, dass sie ein verlässlicher Partner für alle Immobilienbesitzer ist, die nachhaltig investieren wollen.

Laufende Kosten bei Immobilien in der Schweiz: Versicherung, Unterhalt & Co. richtig kalkulieren

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Wenn Du den Traum von einer eigenen Immobilie verwirklichst, solltest Du nicht nur den Kaufpreis, sondern auch die laufenden Kosten im Blick haben. Diese können schnell zu fünfstelligen Beträgen pro Jahr führen und fallen teilweise deutlich höher aus, als viele Eigentümer:innen erwarten.

Ein entscheidender Bestandteil der Kosten ist die Gebäudeversicherung. In vielen Schweizer Kantonen ist diese Pflicht, andernorts sehr empfehlenswert. Sie schützt Dich vor finanziellen Folgen von Feuer-, Wasser- und sonstigen Elementarschäden. Die jährlichen Kosten liegen meist zwischen 500 und 1000 Franken, können je nach Lage und Ausstattung der Immobilie variieren. Klimawandel und zunehmende Extremwetterereignisse führen zu steigenden Schadenssummen, daher ist diese Absicherung unerlässlich.

Weiterhin solltest Du zusätzlich über optionale Versicherungen wie Leitungswasserschäden oder Glasbruch nachdenken, insbesondere bei Neubauten mit großen Fensterfronten. Wenn Du Deine Immobilie vermietest, ist eine Gebäudehaftpflicht zu empfehlen, während bei Eigennutzung die private Haftpflicht oft genügt.

Neben Versicherungen kommen die alltäglichen Betriebskosten hinzu: Wasser- und Abwassergebühren, Strom und Heizung. Diese variieren stark je nach Kanton und Gemeinde. Wasser wird meist mit 1 bis 2,50 Franken pro Kubikmeter berechnet, Strompreise sind regional sehr unterschiedlich. Besitzt Du eine Photovoltaik-Anlage zur Eigenstromerzeugung, kannst Du Stromkosten sparen, musst aber die Anschaffung und Amortisation mit einkalkulieren.

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind Rücklagen für Reparaturen und Instandhaltung. Immobilien sind regelmäßig mit Kosten konfrontiert, etwa bei einem undichten Dach oder veralteter Heizung. Um hier finanziell gut vorbereitet zu sein, empfehlen Experten, jährlich 0,5 bis 1 Prozent des Immobilienwerts als Sparbetrag zu reservieren. Das bedeutet beispielsweise bei einem Haus im Wert von 1,5 Millionen Franken Rücklagen zwischen 7.500 und 15.000 Franken pro Jahr.

Eine Besonderheit in der Schweiz ist der sogenannte Eigenmietwert, der den theoretischen Mietwert des selbst bewohnten Objekts als Einkommen versteuert. Obwohl eine Abschaffung diskutiert wird, solltest Du diesen Wert aktuell noch als laufenden Kostenfaktor berücksichtigen.

Je nach Nutzung fallen noch weitere Kosten an, etwa Hypothekarzinsen oder bei vermieteten Immobilien die Kosten für Hausverwaltungen, die sich um Mieter:innen, Unterhalt und Gartenpflege kümmern.

Zusammengefasst bedeutet das für Dich: Plane beim Immobilienkauf nicht nur den Kaufpreis ein, sondern kalkuliere die laufenden Kosten für Versicherung, Verbrauch, Instandhaltung und weitere Gebühren sorgfältig mit. Nur so kannst Du Deinen Traum vom eigenen Zuhause angenehm und ohne böse finanzielle Überraschungen leben.

Sieben Spartipps für Hauskäufer: So sparst Du bis zu 100.000 Euro beim Bau

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Hausbau kann schnell zum Kostenfresser werden – das zeigt die Erfahrung vieler Bauherren in Deutschland. Sieben von zehn privaten Bauvorhaben werden teurer als geplant, teilweise um bis zu 30 Prozent. Trotz eigener Fertigkeiten und Erfahrungen können selbst Profis den Budgetrahmen sprengen erleben. Besonders die steigenden Bauzinsen verschärfen die finanzielle Belastung zusätzlich.

Wenn Du selbst vor diesem großen Schritt stehst, stellt sich die Frage: Wie kannst Du trotzdem Geld sparen? Hier sind sieben Tipps, die Dir helfen, die Baukosten besser in den Griff zu bekommen und bis zu 100.000 Euro einzusparen:

1. Realistische Planung: Kalkuliere von Anfang an mit ausreichendem Puffer, um unvorhergesehene Kosten abzufangen.
2. Vergleiche Angebote: Hol Angebote von verschiedenen Baupartnern ein und prüfe diese sorgfältig.
3. Frühzeitige Baufinanzierung sichern: Nutze Zinsbindungen und sichere Dir die besten Konditionen frühzeitig, um steigende Zinsen zu vermeiden.
4. Eigenleistungen einplanen: Wenn möglich, übernimm selbst kleinere Arbeiten, um Handwerkerkosten zu senken.
5. Auf Extras verzichten: Verzichte auf unnotwendige Luxusdetails, die den Preis massiv erhöhen können.
6. Förderungen nutzen: Informiere Dich über staatliche Förderungen oder Zuschüsse, die Du beanspruchen kannst.
7. Flexiblere Bauweisen: Setze auf kostengünstige Baumaterialien oder moderne Bauweisen, die schneller und günstiger sind.

Auch wenn der Bau Deines Traumhauses aktuell kostspieliger sein kann, lässt sich mit diesen strategischen Maßnahmen wesentlich Geld sparen. So bewahrst Du Dir finanziellen Spielraum und verhinderst, dass der Bauprozess zur finanziellen Belastung wird.