Diese Haushaltsgeräte solltest du im Sommer ausschalten, um Strom und Kosten zu sparen

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Im Sommer kannst du im Haushalt viel Strom und Geld sparen, indem du bestimmte Geräte ausschaltest, die sonst unnötig Energie verbrauchen. Besonders Heizungs- und Zirkulationspumpen laufen oft weiter, obwohl keine Heizung aktiv ist. Es lohnt sich daher, den Sommermodus der Heizung zu aktivieren oder die Pumpen komplett auszuschalten, um Kosten zu vermeiden.

Auch der Wäschetrockner kann im Sommer häufig pausieren, da Wäsche draußen schneller und schonender trocknet. So sparst du nicht nur Energie, sondern schonst auch deine Kleidung.

Darüber hinaus können weitere Geräte während deines Urlaubs oder weniger Nutzung abgeschaltet werden. Dazu gehören Kühl- und Gefrierschränke, Router, Stereoanlagen, Drucker, Receiver, DVD-/Blu-ray-Player, Mikrowelle, Kaffeeautomat oder Klimageräte. Beim Kühlschrank ist Vorsicht geboten: Er lohnt sich erst bei längerer Abwesenheit von mindestens drei Wochen vom Strom zu nehmen, da das ständige Herunterkühlen nach dem Einschalten viel Energie kostet. Der Kühlschrankverbrauch im Normalbetrieb während deiner Abwesenheit ist meist geringer als gedacht, da die Tür nicht geöffnet wird und die Kälte innen bleibt.

Mit einem Stromverbrauchsmesser kannst du den tatsächlichen Verbrauch der Geräte ganz einfach überprüfen und so Stromfresser auf die Spur kommen.

Fazit: Durch simples Abschalten und gezieltes Steuern deiner Haushaltsgeräte im Sommer senkst du deinen Stromverbrauch effektiv und schonst deinen Geldbeutel. Besonders Heizungs- und Warmwasserpumpen, Wäschetrockner und Geräte während Urlaubsphasen solltest du vom Netz trennen. Achte jedoch bei Kühlschränken auf die richtige Handhabung, um keinen Mehrverbrauch zu verursachen. So machst du deine Stromrechnung im Sommer schlanker und leistest einen Beitrag zum Energiesparen.

Wie KI-gestütztes Home Staging Verkaufschancen bei Immobilien deutlich erhöht

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Leere Wohnungen und fehlende visuelle Aufbereitung führen dazu, dass Immobilien im Netz kaum Aufmerksamkeit bekommen. Insbesondere bei leerstehenden oder schlecht möblierten Objekten fällt es Kaufinteressenten schwer, sich den vollen Wert vorzustellen. Hier setzt KI-gestütztes Home Staging an: Mit wenigen Klicks entstehen realistische virtuelle Einrichtungsansichten, die das Potenzial einer Immobilie schnell und kostengünstig sichtbar machen.

Home Staging bedeutet traditionell, Wohnungen vor dem Verkauf mit Möbeln auszustatten und eine einladende Atmosphäre zu schaffen. Dabei entstehen jedoch oft hohe Kosten und großer Zeitaufwand. Digitale Tools waren lange unpraktisch oder aufwendig, doch mit moderner KI-Technologie kannst Du Fotos von leerem oder unschönem Wohnraum hochladen und in Sekunden fotorealistische Renderings mit stilvollen Möbeln erzeugen. Einige Programme erlauben sogar das Entrümpeln oder das Entfernen störender Gegenstände.

Der größte Effekt von KI-Staging zeigt sich bei schwer verkäuflichen Immobilien – wie geerbten Wohnungen, Objekten mit altem Mobiliar oder Neubauprojekten ohne fertiggestellte Räume. Hier hilft KI, die Vorstellungskraft potenzieller Käufer zu beflügeln und somit die Verkaufschancen zu erhöhen.

Allerdings gibt es Grenzen: Schlecht gestaltete Architektur wird auch durch KI nicht besser, und echte Profifotografie bleibt bei hochwertigen Objekten unersetzlich. Außerdem kann eine unprofessionelle Nutzung von KI-Staging das Vertrauen eher schmälern als fördern, wenn virtuelle Möbel unrealistisch wirken oder die Visualisierung nicht zum Raum passt. Qualität und klare Kennzeichnung der Visualisierung sind daher entscheidend.

Für Dich als Makler oder Immobilienanbieter bedeutet der Einsatz von KI-gestütztem Home Staging nicht, dass die menschliche Expertise verschwindet. Vielmehr übernimmt KI Routineaufgaben, während Du Dich auf Beratung, Verhandlungen und individuelle Betreuung konzentrieren kannst. So sparst Du Zeit und erreichst bessere Ergebnisse.

Der Einstieg in KI-Staging ist technisch einfach und die Akzeptanz steigt schnell. Entscheidend ist, das Tool ernsthaft und mit Sorgfalt in Deinen Workflow zu integrieren. Wer das jetzt macht, verschafft sich einen Vorsprung, denn Standards für Qualität und Kennzeichnung werden erst noch kommen.

Fazit: KI-gestütztes Home Staging ist ein effektives Werkzeug, das Deine Immobilien vermarktung revolutionieren kann. Nutze die Technik, um Deine Objekte optimal zu präsentieren und interessierte Käufer nachhaltig zu begeistern.

So gelingt die Planung und Umsetzung von Wärmepumpensystemen im Bestand – Schritt für Schritt erklärt

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Bei der Realisierung eines Wärmepumpensystems im Bestandsgebäude durchläufst Du mehrere wichtige Projektphasen, die von der Beratung bis zur Wartung reichen. Verschiedene Gewerke und Du als Gebäudeeigentümer bist an jedem Schritt beteiligt. Hier erfährst Du, wie die typischen Abläufe aussehen und worauf Du achten solltest.

Projektanbahnung & Beratung:
Oft beginnt das Projekt mit einer Erstberatung durch Energieeffizienz-Expertinnen, die Dich zu Sanierungsmöglichkeiten, gesetzlichen Rahmenbedingungen und Förderungen informieren. Für den Einbau ist meist ein SHK-Fachbetrieb (Sanitär, Heizung, Klimatechnik) Dein Ansprechpartner. Beim Vor-Ort-Termin nimmt der Betrieb Gebäudedaten und Heizsystemdetails auf, erklärt passende Wärmepumpentypen und zeigt technische Voraussetzungen auf, wie Platzbedarf und Möglichkeiten zur Vorlauftemperatursenkung.

Technische Kennwerte & Informationsangebote:
Wärmepumpen unterscheiden sich in Leistung, Effizienz und Geräuschemissionen. Fachbetriebe geben verständliche Infos über Technik, Betrieb und Fördermöglichkeiten. Tools wie der „Gebäudecheck Wärmepumpe“ helfen Dir einzuschätzen, ob Dein Gebäude geeignet ist und welche Maßnahmen nötig sind.

Transparenz im Beratungsgespräch:
Ein realistisches Erwartungsmanagement ist wichtig: Effizienz, Betriebskosten, Geräusche und Förderfähigkeit sollten diskutiert und dokumentiert werden, um spätere Planungen nachvollziehbar zu machen.

Konzeption, Angebot & Förderung:
Auf Basis der erfassten Daten schätzt der SHK-Betrieb die Heizlast und plant die Dimensionierung des Systems. Ziel ist es, die Vorlauftemperatur zu senken und so die Effizienz zu steigern. Förderanträge über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) kannst Du nach Auftragserteilung stellen, wobei bestimmte Anforderungen und zertifizierte Fachunternehmen vorausgesetzt werden.

Detailplanung & Abstimmung gewerkeübergreifend:
In der Detailplanung erfolgt die Heizlastberechnung und Feinabstimmung des hydraulischen Konzepts. Elektroinstallation, Tiefbau und Gartenbau müssen zeitlich und inhaltlich koordiniert werden. Genehmigungen, z.B. für Erdwärmesonden oder Grundwasser, sind früh zu beantragen und der Netzanschluss von Elektrofachkräften nach geltenden Normen durchzuführen.

Ausführung & Installation:
Der SHK-Betrieb koordiniert Material, Personal und Terminplanung. Tiefbauunternehmen führen Bohrarbeiten aus, Gartenbaubetriebe erstellen Fundamente und Entsorgungsfachbetriebe bauen alte Kessel ab. Die Montage umfasst Aufstellung, Verrohrung, hydraulischen Abgleich (förderpflichtig) und Integration ins Elektrosystem mit Smart-Meter-Technik. Arbeiten am Kältekreis dürfen nur zertifizierte Fachkräfte ausführen.

Inbetriebnahme & Unterweisung:
Nach der Installation folgen Prüfungen (Dichtheit, Funktion) und die Inbetriebnahme, oft unterstützt vom Hersteller-Werkskundendienst. Eine Einweisung für Dich als Nutzer ist wichtig, ebenso die Übergabe aller relevanten Unterlagen. VDI-Richtlinien geben den Rahmen für einen strukturierten Prozess.

Wartung & Optimierung:
Wärmepumpen benötigen keine gesetzlichen Wartungsintervalle, regelmäßige Inspektionen nach Herstellervorgaben sind jedoch empfehlenswert für optimale Effizienz und Garantieansprüche.

So wird aus einer Wärmepumpe im Bestand ein effizient betriebenes System, das Deine Energiekosten senkt und die Umwelt schont. Nutze fachliche Beratung, plane frühzeitig und koordiniere alle Gewerke sorgfältig für einen reibungslosen Ablauf.

Stromspiegel Photovoltaik: So ordnest du deinen Stromverbrauch realistisch ein

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Du besitzt eine Photovoltaikanlage und fragst dich, wie hoch dein Stromverbrauch wirklich ist? Bisher war es schwierig, deinen Verbrauch realistisch einzuschätzen, besonders wenn du zusätzlich ein E-Auto oder eine Wärmepumpe nutzt. Genau hier setzt der neue Stromspiegel Photovoltaik an – ein von co2online entwickeltes Tool, das auf realen Verbrauchsdaten basiert und dir erstmals transparente Vergleichswerte liefert.

Der klassische Stromspiegel misst den Strombedarf anhand der Stromrechnung. Bei Haushalten mit eigener PV-Anlage greift dieses Verfahren jedoch nicht ausreichen, weil der Strom sich aus Netzstrom und selbst erzeugtem Solarstrom zusammensetzt, von dem auch eingespeister Strom abgezogen wird. Neue Stromfresser wie Wärmepumpen und Elektroautos erhöhen den Verbrauch zusätzlich, sodass ein Vergleich mit herkömmlichen Haushalten wenig sinnvoll ist.

Der Stromspiegel Photovoltaik berücksichtigt daher unterschiedliche Haushaltsgrößen und Ausstattungen. Zum Beispiel liegt der durchschnittliche Jahresverbrauch eines 3- bis 4-Personen-Haushalts mit PV-Anlage bei etwa 3.700 Kilowattstunden. Verfügt dieser zudem über eine Wärmepumpe, steigt der Verbrauch auf rund 6.800 kWh – mit zusätzlichem E-Auto sogar auf etwa 9.000 kWh jährlich.

Besonders interessant: Die Verfügbarkeit von eigenem Solarstrom führt bei einigen Haushalten zu einem Mehrverbrauch, dem sogenannten Rebound-Effekt. Deshalb hilft der Stromspiegel nicht nur bei der realistischen Einordnung deines Verbrauchs, sondern auch dabei, versteckte Stromfresser aufzudecken und bewusster mit selbst erzeugtem Strom umzugehen.

Wenn du deinen Verbrauch besser verstehen und optimieren möchtest, ist der Stromspiegel Photovoltaik genau das richtige Werkzeug für dich. Außerdem gibt es ergänzende Angebote wie den StromCheck und den HeizCheck, die dir helfen, deinen Energieverbrauch noch detaillierter zu analysieren und zu senken. Siehe Link in der Quellenangabe.

Die Entwicklung dieses Stromspiegels ist Teil eines Forschungsprojekts des Bundeswirtschaftsministeriums, das untersucht, wie PV-Anlagen das Verbrauchsverhalten beeinflussen und wie ein effizienter Einsatz des Solarstroms gefördert werden kann. Damit unterstützt der Stromspiegel Photovoltaik einen nachhaltigen und suffizienten Umgang mit Energie – ein wichtiger Schritt für die Energiewende.

Vermietung optimieren: Klare Rollen und Strukturen für weniger Leerstand und höhere Mieteinnahmen

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Wenn du Immobilien erfolgreich vermieten möchtest, solltest du wissen, dass ein professionelles Vermietungsmanagement entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg ist. Ein verlässlicher Cashflow durch Mieteinnahmen ist die Basis für Finanzierung und die Realisierung von Neubauprojekten. Dabei sind oft mehrere Parteien beteiligt: Asset Manager, Property Manager und Makler. Sind ihre Rollen und Verantwortlichkeiten nicht klar definiert, führt das häufig zu Verzögerungen, Missverständnissen und letztlich zu Leerständen.

Ein zentraler Erfolgsfaktor ist Kommunikation mit klaren Spielregeln statt Kompetenzgerangel. Es braucht feste Ansprechpartner und abgestimmte Entscheidungswege, um den Informationsfluss optimal zu gestalten. Asset Manager legen die strategischen Leitplanken fest, während Property Manager und Makler die operative Vermietung steuern. Fehlende klare Zuständigkeiten verursachen Konflikte zum Beispiel zwischen schnellen Vermietungszielen und langfristigen Mietverträgen. Deshalb empfiehlt es sich, schon zu Beginn eines Projekts gemeinsame Ziele und Verantwortlichkeiten festzulegen, etwa Mietpreiskorridore, Laufzeiten und den Umgang mit Incentives.

Ein häufiger Fehler ist der Wunsch nach schneller Vermietung besonders im Neubau. Gerade in weniger attraktiven Standorten ist ein sorgfältiger Vermietungsaufwand nötig. Wichtig ist auch, asymmetrische Vermietung zu vermeiden – das bedeutet, dass die Mietpreise der Wohnungen angemessen nach Qualität differenziert werden sollten. Werden attraktive Wohnungen zu günstig vermietet, drohen spätere Mietminderungen bei den restlichen Einheiten und eine Einbuße bei der Gewinnmarge.

Die Anforderungen an Wohn- und Gewerbevermietung unterscheiden sich, verfolgen aber ähnliches Ziel: hohe Mieteinnahmen bei geringem Leerstand. Die Wohnvermietung ist oft leichter skalierbar, während Gewerbeimmobilien individuellere Anforderungen und längere Vermarktungszeiten mit sich bringen. Die Rolle des Maklers hat sich dabei gewandelt: von einem reinen Vermarkter hin zu einem strategischen Sparringspartner, der Risiken berechnet und gemeinsam mit Eigentümern Vermietungsstrategien entwickelt.

Ein weiterer Wettbewerbsvorteil ist die Bestandsvermietung bei Gewerbeimmobilien, da hier höhere Kosten und Risiken durch Neuvermietung entfallen. Zudem gewinnt das Thema Nachhaltigkeit immer mehr an Bedeutung. Großunternehmen legen großen Wert auf ESG-Kriterien und Green Leases, während bei kleinen Unternehmen oft Nebenkosten und Ladestationen für E-Autos im Vordergrund stehen. Auch stabile und bezahlbare Nebenkosten sowie digitale Prozesse werden im Wohnungsmarkt zunehmend wichtiger, um Vermietung schnell und effizient zu gestalten.

Fazit: Durch klare Strukturen, abgestimmte Kommunikation und Nachhaltigkeitsaspekte kannst du Vermietungsprozesse optimieren, Leerstände reduzieren und langfristig wirtschaftlich erfolgreich sein.

Kostenloses Webinar: Photovoltaik- und Wärmepumpen- Sammelbestellungen für Städte und Kommunen

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Erfolgreiche Bündelungsaktionen/Sammelbestellungen für PV-Anlagen und Wärmepumpen zeigen, welches Potenzial gemeinschaftliche Ansätze für die kommunale Wärmewende bieten. vreed lädt alle ein, die sich im kommunalen Umfeld mit dem Thema Klimaschutz befassen: Vertreter:innen von Städten und Gemeinden, Klimaschutzmanager:innen und Klimaschutzagenturen, Energiegenossenschaften, Banken und Versorger. Praxisnah und anschaulich werden solche Aktionen und ihre Umsetzung vorgestellt.

📅 Datum: 24. Februar 2026
⏰ Uhrzeit: 15:00–16:30 Uhr
💻 Format: Online-Webinar (kostenfrei)

🔗 Hier kostenlos anmelden

Worum geht es?

Bündelungsaktionen/Sammelbestellungen sind ein wirkungsvolles Instrument, um Bürgerinnen und Bürger niedrigschwellig für klimafreundliche Technologien wie PV und Wärmepumpen zu gewinnen, Planungs- und Umsetzungssicherheit zu erhöhen und kommunale Klimaziele schneller zu erreichen.

Im Webinar geben wir einen strukturierten Überblick über folgende Themen:

  • Was sind Bündelungsaktionen? Zielsetzung, Grundprinzip und Abgrenzung zu klassischen Förder- oder Informationskampagnen.
  • Wie ist der typische Ablauf? Von der kommunalen Vorbereitung über die Interessensabfrage bis zur Umsetzung mit Fachbetrieben.
  • Was gilt es zu berücksichtigen? Erfolgsfaktoren, organisatorische und kommunikative Aspekte sowie typische Herausforderungen.
  • Kosten und Nutzen: Aufwand und Mehrwert für Kommunen, Bürgerschaft, Handwerksbetriebe und weitere Beteiligte.
  • Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger: Transparenz, Planungssicherheit, reduzierte Komplexität und einfache digitale Prozesse.
  • Mehrwert für Kommunen: Skalierbarkeit, geringe administrative Belastung und messbarer Beitrag zur Wärmewende.

Das Webinar richtet sich insbesondere an Akteur:innen, die praxisnahe Einblicke suchen und prüfen möchten, ob und wie sich Bündelungsaktionen in der eigenen Kommune sinnvoll umsetzen lassen.
Wir freuen uns auf den Austausch und darauf, unsere Erfahrungen aus der kommunalen Praxis zu teilen!

Thomas Wolter-Roessler, Geschäftsführer vreed GmbH

Di, 24. Feb. 2026 15:00 – 16:30 (UTC+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rom, Stockholm, Wien

🔗 Hier kostenlos anmelden

Wir freuen uns darauf, dass Sie am Ereignis teilnehmen!

Wie KMU durch Energiedaten nachhaltig Kosten sparen und Emissionen senken

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In Zeiten der Klimakrise gewinnen Energieeffizienz und Digitalisierung auch für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) immer mehr an Bedeutung. Das Modellprojekt „klimakommune.digital“ zeigt exemplarisch, wie KMU von der Erhebung und Auswertung ihrer Energiedaten profitieren können – und zwar anhand praktischer Beispiele aus der Industrie.

Im Projekt arbeiten das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi), der lokale Energieversorger ENERVIE und vier mittelständische Unternehmen aus der Stadt Hagen eng zusammen. Sie haben ihre Betriebe mit intelligenten Sensoren ausgestattet, die den Energieverbrauch einzelner Maschinen detailliert erfassen. Diese granulare Datenerfassung ist entscheidend, denn sie ersetzt den alten, unspezifischen Überblick durch Hauptzähler und schafft die Grundlage für gezielte Einsparungen.

Anschließend werden die Daten gesammelt, systematisiert und mit Hilfe eines Energiemanagement-Systems visualisiert. So erhalten die Unternehmen jederzeit einen klaren Einblick in ihren Energieverbrauch. Am wichtigsten ist aber die Analyse dieser Daten: Zusammen mit erfahrenen Experten werden Muster erkannt, Energieverbrauchs-Spitzen aufgedeckt und konkrete Kennzahlen ermittelt. Damit lässt sich nachvollziehen, welche Prozesse besonders energieintensiv sind und wo Optimierungspotenzial steckt.

Das Resultat ist ein intelligentes Energiedatenmanagement, das KMU dabei unterstützt, ihre Produktionsprozesse klimaschonender und zugleich wirtschaftlicher zu gestalten. Neben der Reduktion von CO2-Emissionen ermöglichen diese Maßnahmen auch erhebliche Einsparungen bei den Energiekosten.

„klimakommune.digital“ zeigt eindrucksvoll, wie Digitalisierung und Klimaschutz mit kooperativen Ansätzen und moderner Technologie auch in der Industrie umgesetzt werden können. Das Projekt stärkt darüber hinaus die Rolle von Kommunen als Innovationsräume für nachhaltige Technologien und unterstützt die Verbreitung erfolgreicher Lösungen über eine Urban Data Plattform, die die Effekte der Energieeffizienz nachvollziehbar macht.

Wenn Du in Deinem Unternehmen Energiedaten effektiv nutzen möchtest, lohnt sich der Blick auf die praxisnahen Schritte: Sensorbasierte Datenerhebung, datengetriebene Analyse, Zusammenarbeit mit Energieversorgern und ein systematisches Energiemanagement. Das erhöht nicht nur Deine Energieeffizienz, sondern schafft auch mehr Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit – ein Gewinn für Umwelt und Unternehmen zugleich.

So machst Du Deine Wärmepumpe vor der Heizsaison fit – Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Reinigung

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Bevor die Heizsaison beginnt, solltest Du Deine Wärmepumpe gründlich reinigen, um ihre Effizienz zu erhalten. Verschmutzungen wie Laub, Pollen, Vogelfedern und Äste setzen der Außeneinheit stark zu und können die Leistung um bis zu 30 % mindern, wenn zwei Jahre keine Reinigung stattgefunden hat. Zusätzlich verkürzt sich dadurch die Lebensdauer der Anlage.

So gehst Du richtig vor:
1. Schalte die Wärmepumpe komplett aus und trenne sie vom Stromnetz.
2. Entferne alle Fremdkörper rund um die Außeneinheit – etwa Blätter, Äste oder Spinnweben. Ein Staubsauger kann dabei hilfreich sein.
3. Wische das Gehäuse vorsichtig mit einem Schwamm, warmem Wasser und mildem Spülmittel ohne Lösungsmittel ab.
4. Lass das Gerät vollständig trocknen, bevor Du es wieder anschließt und einschaltest.

Wichtig ist, dass Du auf aggressive Reinigungsmittel, Scheuermilch oder Sprays verzichtest, denn sie können die Verkleidung angreifen und die Witterungsbeständigkeit mindern, was Rost begünstigt. Hochdruckreiniger sind ebenfalls tabu, da sie Bauteile beschädigen oder Lamellen verbiegen können, was die Luftzirkulation und damit die Leistung verschlechtert.

Innenliegende Komponenten sollten hingegen nur vom Fachbetrieb gereinigt und gewartet werden – in der Regel alle ein bis zwei Jahre. Darüber hinaus sind regelmäßige Wartungen auch von Öl- und Gasheizungen vorgeschrieben und tragen zur Energieeffizienz sowie Langlebigkeit der Anlagen bei.

Mit dieser Pflege sorgst Du dafür, dass Deine Wärmepumpe energieeffizient läuft und ihre Lebensdauer maximiert wird – perfekt vorbereitet für die kalte Jahreszeit!

Attraktive Zinskonditionen und Baukostengrenzen im Klimafreundlichen Neubau

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Das Bundesbauministerium hat die Zinskonditionen für die Förderprogramme „Klimafreundlicher Neubau (KFN)“ und „Klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment (KNN)“ deutlich verbessert. Ziel ist es, die Nachfrage nach klimafreundlichem, energieeffizientem und bezahlbarem Wohnraum anzukurbeln – ein wichtiger Impuls für die Erholung im Wohnungsbau.

Die Zinssätze wurden spürbar gesenkt: Im KFN-Programm beträgt der Zinssatz jetzt 2,3 Prozent, im KNN-Programm sogar nur noch 0,8 Prozent. Dies liegt klar unter den aktuellen Marktkonditionen und macht Neubauvorhaben für Bauherren besonders attraktiv. Diese Anpassungen wurden bereits von Fachverbänden wie dem Zentralen Immobilien Ausschuss und dem Zentralverband Deutsches Baugewerbe begrüßt. Sie betonen, dass dauerhafte Zinsverbilligungen Vertrauen schaffen und Investitionen anregen.

Darüber hinaus wurde die Baukostenobergrenze im KNN-Programm angehoben, was mehr Bauprojekte ermöglicht, die innerhalb der Zuschussgrenzen bleiben. Auch die Wohnflächengrenze wurde angepasst: Küchen und Wohnküchen gelten nun als Aufenthaltsräume, was die Flexibilität moderner Wohnraumgestaltung, insbesondere bei kompakten Wohnungen, erhöht.

Das Programm KFN unterstützt Neubauten und Ersterwerb klimafreundlicher und energieeffizienter Wohn- und Nichtwohngebäude durch zinsverbilligte Kredite, die bei Hausbanken beantragt werden können. Kommunen profitieren von speziellen Zuschüssen. Das KNN-Programm fokussiert sich auf klimagerechten, flächeneffizienten Neubau und den Kauf bereits errichteter förderfähiger Gebäude.

Diese Verbesserungen tragen dazu bei, nachhaltigen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und die Klimaziele im Wohnungsbau zu unterstützen. Wenn Du also einen Neubau planst, profitierst Du jetzt von günstigeren Konditionen und flexibleren Fördermöglichkeiten.

Die Programme der KfW findest Du hier.

Wärmepumpe im Altbau: Die 10 wichtigsten Ratschläge für effizienten Einbau und Betrieb

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Die Umrüstung auf eine Wärmepumpe im Altbau ist eine hocheffiziente und umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen. Doch für eine reibungslose Funktion und Wirtschaftlichkeit sind präzise Planung und fachgerechter Einbau entscheidend. Hier sind die 10 wichtigsten Tipps, die Du als Eigentümer oder Fachbetrieb beachten solltest:

1. Abstandsregeln bei Luft-Wärmepumpen im Reihenhaus
Halte mindestens drei Meter Abstand zum Nachbargrundstück ein, um Konflikte und Rückbauforderungen zu vermeiden. Bei Platzmangel können Split-Wärmepumpen eine Lösung sein.

2. Komfort trotz EVU-Sperre sichern
Energieversorgungsunternehmen schalten Wärmepumpen in Spitzenlastzeiten ab. Plane daher mit einem Pufferspeicher, elektrischem Heizstab oder einem bivalenten System mit zusätzlichem Heizkessel.

3. Geräuschschutz bei Außengeräten
Achte beim Kauf auf niedrige Schall-Leistungspegel und wähle einen Aufstellort, der Ärger mit Nachbarn vermeidet. Nutze schallgedämpfte Modelle mit Nachtmodus und halte Abstand zu reflektierenden Flächen.

4. Vibrationsschutz bei Außenwandmontage
Verwende Schwingungsdämpfer oder Schallschutzmatten, um Brummen und Vibrieren zu verhindern. Vermeide schwingfähige Böden und stelle die Wärmepumpe auf stabile, ebene Untergründe.

5. Gebäudezustand optimieren
Wärmepumpen arbeiten am besten mit niedrigen Vorlauftemperaturen. Sanierung, Dämmung und Tausch der Fenster helfen, die Effizienz zu steigern und Heizkosten zu senken.

6. Genehmigung und Grundwasserqualität bei Grundwasserwärmepumpen
Hole vor Bohrungen eine behördliche Genehmigung ein. Eine Analyse des Grundwassers sollte eisen- und manganarm sein, um Ablagerungen zu vermeiden. Beachte zudem die maximale Bohrtiefe.

7. Rohrverlegung bei Erdwärmepumpen
Achte auf die richtige Tiefe (unter Frostgrenze) und Abstand der Kollektorrohre, um Vereisungen zu verhindern. Vermeide auch die Bepflanzung mit tiefwurzelnden Pflanzen über der Anlage.

8. Heizkörper an Wärmepumpe anpassen
Moderne Plattenheizkörper sind geeigneter als Gliederheizkörper. Noch besser sind Flächenheizungen wie Fußboden- oder Wandheizungen. Spezielle Wärmepumpenheizkörper sind eine gute Alternative bei Bestandseinbauten.

9. Luftvolumenstrom bei Innenaufstellung richtig berechnen
Die Dimensionierung der Luftkanäle muss auf die Anlagenleistung abgestimmt sein, um Betriebsstörungen zu vermeiden.

10. Warmwasserbereitung unterstützen
Luft-Wasser-Wärmepumpen brauchen meist einen Spitzenlastkessel oder Solarthermie zur Warmwassererzeugung. Alternativ kann ein elektrischer Heizstab eingebaut und mit Photovoltaikstrom betrieben werden. Grundwasserwärmepumpen liefern konstant hohe Temperaturen und minimieren Gesundheitsrisiken durch Legionellen.

Wie kannst Du die Planung optimal unterstützen?
– Erfassung des Gebäudestatus und Festlegung des Soll-Zustands
– Genaue Leistungsbeschreibung im Vertrag
– Faire Bezahlung qualifizierter Arbeit
– Qualitätssicherung durch unabhängige Experten
– Zeit für Einarbeitung und regelmäßige Wartung der Anlage investieren

Die präzise Umsetzung dieser Tipps hilft Dir, die Wärmepumpe effizient, leise und kostensparend im Altbau zu betreiben und langfristig Freude an der nachhaltigen Technologie zu haben.