9 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Büroalltag – so schützt Du die Umwelt einfach mit

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Immer mehr Unternehmen setzen auf nachhaltige Konzepte wie Green Building, Cradle to Cradle oder Urban Farming, um Umweltschutz zu fördern. Doch Du kannst auch in Deinem Büroalltag einen wichtigen Beitrag leisten. Hier sind 9 einfache und wirkungsvolle Tipps, mit denen Du Deinen Arbeitsplatz grüner gestaltest:

1. Auf LEDs umsteigen
LED-Lampen verbrauchen deutlich weniger Energie als herkömmliche Glüh- oder Energiesparlampen. Schalte das Licht beim Verlassen des Büros konsequent aus – so kannst Du im Jahr bis zu 5 Tage an Strom sparen.

2. Büro begrünen
Pflanzen wie Farn, Papyrus oder Ficus verbessern das Raumklima, reduzieren Lärm und filtern Schadstoffe. Sie machen das Büro zudem einladender und gesünder.

3. Digitalisierung nutzen
Setze auf digitale Notizen und Formulare, um Papier zu sparen. Wenn Du drucken musst, sollte ein gemeinsamer Netzwerkdrucker pro Abteilung ausreichen, um Energieverbrauch und Papiermüll zu reduzieren.

4. Bewusst Kaffee genießen
Vermeide Kaffeekapseln und Beutel, die oft viel Müll verursachen. Nutze stattdessen Fairtrade-Bio-Kaffeebohnen für nachhaltigen Kaffeegenuss.

5. Regionale Produkte wählen
Achte bei Wasser, Obst oder anderen Büro-Snacks auf regionale Herkunft und Bio-Qualität – das schont Umwelt und unterstützt lokale Produzenten.

6. Umweltfreundliches Büromaterial kaufen
Bevorzuge nachfüllbare Stifte, Recyclingpapier mit FSC-Siegel und Briefumschläge ohne Plastikfenster. Auch Stoffhandtücher sind nachhaltiger als Einwegprodukte.

7. Essensreste teilen
Teile überschüssige Lebensmittel mit Kollegen, um Müll zu vermeiden und das Teamgefühl zu stärken. Apps, die Lebensmittel retten, sind ebenfalls eine gute Option.

8. Weniger Müll produzieren
Nutze Rückseiten von Papier als Notizzettel und spende ungenutzte Möbel, statt sie wegzuwerfen. Mülltrennung und Recycling sind ebenfalls essenziell – etwa bei Batterien, die sonst Umwelt stark belasten.

9. Auf Ökostrom wechseln & nachhaltig reisen
Mit Ökostrom sparst Du CO2-Emissionen ein. Plane Dienstreisen nach Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, bilde Fahrgemeinschaften oder fahre mit dem Rad zur Arbeit. Auch die Treppe zu nehmen statt den Aufzug ist ein umweltfreundlicher und gesunder Schritt.

Zusätzlich kannst Du Mitarbeiter motivieren, Gemeinschaftsgärten anzulegen, um frisches Gemüse und Kräuter selbst anzubauen. So verschönerst Du Deinen Arbeitsalltag und schützt gemeinsam die Umwelt.

Insgesamt gilt: Jeder kleine Beitrag zählt. Indem Du nachhaltige Gewohnheiten im Büro etablierst, leistest Du einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz, und sorgst gleichzeitig für ein angenehmeres und gesünderes Arbeitsumfeld.

So gelingt die Sanierung von alten Fertighäusern – auf diese 5 Schwachstellen musst Du achten

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Wenn Du ein altes Fertighaus aus den 1960er Jahren in Betracht ziehst, solltest Du Dich gut auf eine umfassende Sanierung einstellen. Diese Häuser waren damals modern, sind heute jedoch häufig energetisch veraltet und können gesundheitsschädliche Baustoffe enthalten. Hier erfährst Du, welche 5 Schwachpunkte bei der Sanierung von alten Fertighäusern am wichtigsten sind – damit Du Deinen Kauf und die spätere Sanierung besser planen kannst.

1. Schadstoffe entfernen
Frühe Fertighäuser verwendeten häufig belastete Baustoffe wie Holzschutzmittel, Formaldehyd, polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAKs) oder sogar Asbest. Diese Schadstoffe müssen vor einer umfangreichen Sanierung von einem Fachmann erkannt und entfernt werden. Ein Gutachter vor dem Kauf kann helfen, böse Überraschungen zu vermeiden.

2. Feuchte Keller ohne Abdichtung
Viele Altbauten, auch Fertighäuser, haben Keller, die feucht sind oder unzureichend abgedichtet wurden. Das führt zu Schimmelbildung und Wärmeverlusten. Zudem fehlt oft eine Kellerdämmung. Hier sind eine zuverlässige Abdichtung und eine Dämmung unbedingt nötig, um den Wohnkomfort und den Wert des Hauses zu sichern.

3. Verfaulte Dämmung im Sockelbereich
Im Sockelbereich der Außenwände sind viele Dämmstoffe in Fertighäusern verfault. Die Sockelausstattung muss in der Regel komplett erneuert werden. Bei der Kaufentscheidung solltest Du deshalb darauf achten, dass an kritischen Stellen durch den Sachverständigen Einblick in die Wandkonstruktionen erlaubt wird.

4. Schlechte Dämmung und hohe Heizkosten
Auch wenn die Dämmung nicht verfault ist, entspricht sie meist nicht mehr aktuellen Standards. Das erkennt man häufig am Energieausweis und den Heizkostenabrechnungen. Nachrüstpflichten gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG) wie Dachbodendämmung oder Dämmung von Warmwasserleitungen müssen eingeplant werden.

5. Veraltete Haustechnik
Neben der Bausubstanz sind häufig auch Heizung, Wasserleitungen und Elektroinstallation veraltet und entsprechen nicht den heutigen Anforderungen. Ein kompletter Austausch ist meist notwendig, um effizient und sicher zu wohnen.

Fazit: Alte Fertighäuser brauchen umfangreiche Sanierungen, um heutigen Wohn- und Energiestandards zu genügen. Die Sanierung kann das Haus fast in den Rohbauzustand zurückversetzen und ist mit hohen Kosten verbunden. Deshalb ist es wichtig, den Kaufpreis realistisch zu gestalten und einen finanziellen Puffer für die Sanierung einzuplanen. So machst Du keine teure „Katzenkauf“-Erfahrung.

Effektiver Hitzeschutz im Sommer: Hausbegrünung und weitere Maßnahmen gegen Überhitzung

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Der Klimawandel bringt immer heißere Sommer mit sich, die häufig zu Überhitzung in Wohnräumen führen – besonders in älteren, nicht ausreichend gedämmten Gebäuden. Klimaanlagen helfen zwar, bringen aber einen hohen Energieverbrauch mit sich. Effektiver und nachhaltiger sind Maßnahmen, die direkt am Gebäude ansetzen und ohne Strom auskommen.

Eine der wirkungsvollsten Methoden gegen Hitze in der Wohnung ist der außenliegende Sonnenschutz. Roll- oder Fensterläden verhindern, dass Sonnenstrahlen ungehindert eindringen, dunkeln jedoch den Raum stark ab. Alternativ sind Lamellensysteme an der Außenseite sinnvoll, denn sie halten die Sonne effektiv ab und lassen trotzdem Tageslicht herein. Markisen und Sonnensegel bieten ebenfalls wirksamen Schutz vor Überhitzung. Für eine günstige Lösung gibt es reflektierende Sonnenschutzfolien, die einfach auf die Fensterscheiben geklebt werden können.

Ein häufig übersehener Hitzequelle sind schlecht gedämmte Dachflächen. Dachziegel speichern viel Wärme, die so direkt in die darunterliegenden Räume gelangt. Hier hilft eine nachträgliche Wärmedämmung mit luftdichter Konstruktion, um das Gebäude kühler zu halten. Ebenso kann eine Photovoltaikanlage Schatten auf die Dachfläche werfen und damit zur Kühlung beitragen.

Besonders effektiv gegen Aufheizung sind Dachbegrünungen: Pflanzen und das Substrat erwärmen sich weniger stark als Dachziegel und tragen durch Verdunstungskälte zur Kühlung bei. Auch Fassadenbegrünungen, Bäume und Sträucher am Haus bieten Schutz: Sie verhindern direkte Sonneneinstrahlung und kühlen durch Wasserverdunstung die Umgebungsluft.

Falls du bauliche Maßnahmen zum Wärme- und Hitzeschutz planen möchtest, bietet die Energieberatung der Verbraucherzentrale umfassende, unabhängige Beratung – telefonisch, online oder persönlich. Für einkommensschwache Haushalte sind viele Beratungen kostenfrei. Die Experten unterstützen dich dabei, individuell passende Maßnahmen zu finden und zu realisieren.

So kannst du dein Zuhause auch in heißen Sommern angenehm temperieren und gleichzeitig Energie sparen. Nutze die Vorteile von Hausbegrünung und effizientem Sonnenschutz für nachhaltigen Hitzeschutz.

Wärmepumpe optimal einstellen: 10 wichtige Tipps für sparsamen und komfortablen Betrieb

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Du hast deine Wärmepumpe geplant und installiert – aber läuft sie auch effizient und sparsam? Damit deine Wärmepumpe zuverlässig und kostengünstig heizt, sind die richtigen Einstellungen, eine regelmäßige Optimierung und die Nutzer-Einweisung entscheidend. Hier zeigen wir dir die 10 wichtigsten Tipps, mit denen du das volle Potenzial deiner Wärmepumpe ausschöpfst.

1. Professionelle Inbetriebnahme
Lass deine Wärmepumpe fachgerecht installieren und in Betrieb nehmen. Das umfasst die Einstellung der Hydraulik, Druckhaltung, korrekte Wasserqualität, die Elektroanlage und einen hydraulischen Abgleich. Nur so stellst du sicher, dass das System von Anfang an optimal läuft.

2. Vorlauftemperatur niedrig halten
Die Effizienz steigt mit niedrigen Vorlauftemperaturen. Strebe für Heizkörper maximal 55 °C an – besser noch weniger. Jeder Grad weniger senkt den Energieverbrauch um etwa 1,5–2 %.

3. Heizkurve anpassen
Auch wenn die Heizkurve aus der Planung stammt, passe sie im Betrieb an die tatsächlichen Bedingungen an. Eine niedrigere Heizkurve um 3–5 K kann die Effizienz erhöhen, erfordert aber Abstimmung mit den Nutzern, da die Wärmeversorgung vorübergehend variieren kann.

4. Nachtabsenkung überprüfen
Bei gut gedämmten und trägen Systemen kann der Verzicht auf Nachtabsenkung die Effizienz steigern, da das Hochheizen morgens weniger Energie erfordert. Allerdings kann Nachtmodus auch den Schallschutz verbessern.

5. Aufstellort und Schallschutz kontrollieren
Überprüfe, ob das Außengerät gemäß Planung und Vorschriften aufgestellt ist. Halte Abstandsvorgaben ein, um Wartung zu erleichtern und Lärmbelästigung zu vermeiden.

6. Nutzer-Einweisung
Verstehe und erkläre die Bedienung der Wärmepumpe gründlich. Dazu gehört das Anpassen der Heizkurve, Zeitprogramme, Besonderheiten wie Abtauvorgang und Kühlbetrieb, sowie der Einfluss der Raumtemperatur auf den Stromverbrauch.

7. Jahresarbeitszahl realistisch werten
Abweichungen beim Wirkungsgrad (Jahresarbeitszahl) sind normal, da sie von Wetter und Nutzerverhalten abhängen. Ein gemessener Wert muss nicht zwangsläufig auf Fehler hinweisen.

8. Raumtemperatur im Blick behalten
Ein Grad mehr Raumtemperatur kann den Stromverbrauch um bis zu 10 % erhöhen. Außerdem steigt der Wärmebedarf um 4–6 %. Für mehr Komfort zahlst du also höheres Geld.

9. Optimierung nach Betriebsjahren
Nach 1–3 Jahren solltest du die Wärmepumpe erneut optimieren, da Sanierungen und Trocknungszeiten Einfluss auf den Wärmebedarf haben. Auch bei Änderungen am Gebäude lohnt sich eine Anpassung.

10. Regelmäßige Wartung
Wartung ist unerlässlich: Kontrolliere Netz, Druckbehälter, Sicherheitsventile, Kältekreis und weitere Komponenten regelmäßig, um Störungen vorzubeugen und die Lebensdauer zu erhöhen.

Fazit:
Damit du lange Freude an deiner Wärmepumpe hast und die Heizkosten niedrig bleiben, solltest du auf fachgerechte Inbetriebnahme, laufende Anpassungen und Nutzer-Infos setzen. Diese 10 Tipps sind dein Leitfaden, um effizient, komfortabel und umweltbewusst zu heizen.

Angenehme Temperaturen im Haus trotz Hitze – Tipps und Maßnahmen für wirksamen Hitzeschutz

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Der Klimawandel führt zu immer häufigeren und intensiveren Hitzewellen mit steigenden Sommer-Temperaturen. Das hat nicht nur negative gesundheitliche Folgen, insbesondere für ältere Menschen, Kinder und Vorerkrankte, sondern wirkt sich auch deutlich auf die Wohnqualität aus. Das Informationsprogramm Zukunft Altbau, gefördert vom Umweltministerium Baden-Württemberg, gibt Tipps, wie Sie Ihr Zuhause effektiv vor Überhitzung schützen können.

Zentrale Maßnahmen für den Hitzeschutz beginnen mit dem konsequenten Verschatten der Fenster – idealerweise mit außen angebrachten Jalousien, Rollläden, Klappläden oder Markisen. Diese verhindern das Eindringen von Sonnenstrahlen und sind damit am effektivsten, um die Wohnung kühl zu halten. Ein weiteres empfehlenswertes Mittel ist das morgendliche und späte abendliche Querlüften, also das gleichzeitige Öffnen gegenüberliegender Fenster, um einen Durchzug zu erzeugen und die Bausubstanz zu kühlen. Tagsüber sollten die Fenster hingegen geschlossen bleiben, um keine warme Luft hereinzulassen.

Neben Sonnenschutz und Lüften spielt die Gebäudedämmung eine wichtige Rolle. Hochwertige Dämmstoffe dämmen nicht nur gegen Kälte, sondern verlangsamen auch das Eindringen von Wärme. Eine ausreichende Speichermasse im Gebäude, wie massive Wände und Estriche, wirkt zudem als thermischer Puffer und verzögert die Hitzeeinwirkung. Zudem tragen begrünte Dächer und Fassaden erheblich zur Kühlung bei, indem sie das Mikroklima verbessern und Temperaturen in der Umgebung um mehrere Grad senken.

Auch moderne Wärmeschutzfenster helfen, die Sonneneinstrahlung zu reduzieren. Dreifachverglasungen mit speziellen Beschichtungen weisen einen niedrigeren Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) auf als einfache Wärmeschutzgläser. Spezialgläser mit Sonnenschutz können die Wärmeaufnahme besonders stark reduzieren, allerdings schränken sie auch die solaren Gewinne in der kalten Jahreszeit ein.

Eine innovative Möglichkeit zur aktiven Kühlung bieten Wärmepumpen. Sie können nicht nur heizen, sondern auch kühlen, zum Teil sogar passiv, indem sie Wärme über die Heizkörper in das Erdreich leiten. Luft-Luft-Wärmepumpen, die in südlichen Ländern schon verbreitet sind, sind in Deutschland noch weniger bekannt, aber sie bieten eine effiziente und vergleichsweise preiswerte Lösung zur Klimatisierung in Wohnräumen.

Insgesamt rät Zukunft Altbau dazu, die Kombination aus Verschattung, gezieltem Lüften, Dämmung, Grünflächen und moderner Technik zu nutzen, um Wohnräume auch angesichts künftiger Rekordhitze angenehm kühl und gesund zu halten. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer können hierzu kostenlose Beratung am Telefon oder per E-Mail in Anspruch nehmen.

Angenehme Raumtemperaturen mit Wärmepumpen: Heizen im Winter, Kühlen im Sommer

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Mit einer modernen Wärmepumpe kannst du dein Zuhause im Winter heizen und im Sommer angenehm kühlen. Die Wärmepumpe nutzt dafür einfach das kühlere Erdreich oder Grundwasser als Kältereservoir und überträgt die niedrigen Temperaturen auf dein Heizsystem. So kannst du mit passiver Kühlung die Raumtemperatur um bis zu drei Grad senken. Dabei ist die Wärmepumpe selbst nicht aktiv – nur die Regelung und Umwälzpumpe laufen – was die Betriebskosten niedrig hält.

Allerdings erwärmen sich Boden und Grundwasser im Sommer, weshalb die Kühlleistung passiver Systeme mit der Zeit abnimmt. Für diese Art der Kühlung eignen sich vor allem Erdwärmepumpen oder Grundwasserwärmepumpen (Sole-Wasser- oder Wasser-Wasser-Systeme).

Bei der aktiven Kühlung wird der Prozess der Wärmepumpe umgedreht: Sie entzieht die Wärme direkt aus den Räumen und gibt sie an die Außenluft ab – ähnlich einer Klimaanlage. Das bedeutet, dass die Räume schneller und stärker heruntergekühlt werden. Der Stromverbrauch ist dabei allerdings höher als bei der passiven Kühlung. Empfehlenswert ist die Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage, um die Kosten zu reduzieren. Zudem kannst du die entnommene Wärme sinnvoll zur Warmwasserbereitung nutzen.

Damit die Kühlung optimal funktioniert, brauchst du das passende Verteilungssystem: Fußbodenheizungen, Wandheizungen oder Gebläsekonvektoren eignen sich dafür besonders gut. Klassische Heizkörper sind weniger geeignet, da sie eine geringere Fläche haben.

Wärmepumpen lassen sich oft mit Lüftungsanlagen kombinieren, was gerade in heißen Sommern den Vorteil hat, dass du deine Fenster nicht ständig öffnen musst und trotzdem für frische Luft sorgst. Luft-Luft-Wärmepumpen, auch als Split-Klimageräte bekannt, bieten zudem die Möglichkeit, Heizung und Kühlung zu verbinden, auch im Altbau.

Für ein optimales Ergebnis solltest du immer einen Fachbetrieb mit der Planung deiner Wärmepumpe beauftragen. Wichtig für die Wirtschaftlichkeit ist vor allem der Strompreis für den Betrieb. Mit eigenem Solarstrom kannst du die Wärmepumpe besonders günstig betreiben. Eine intelligente Steuerung passt die Nutzung der Wärmepumpe an die Verfügbarkeit von Sonnenstrom an und unterstützt so maximale Effizienz.

Nutze die Vorteile der Wärmepumpe, um das ganze Jahr über ein angenehmes Raumklima zu genießen und dabei Energie sowie Kosten zu sparen!

Fenster richtig planen: 6 Schritte für langlebige und effiziente Fenster

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Fenster sind mehr als nur Lichtspender – sie beeinflussen die Energieeffizienz, den Schallschutz und den Einbruchschutz deines Hauses maßgeblich. Da Fenster aus PVC durchschnittlich rund 47,5 Jahre halten, lohnt sich eine sorgfältige Planung deiner neuen Fenster als langfristige Investition. Hier sind die wichtigsten Punkte, die du bei der Auswahl und Planung neuer Fenster beachten solltest.

Wann sollten Fenster ausgetauscht werden?
Ein Fensterwechsel bietet sich besonders bei Gebäuden vor 1970 an, die häufig noch einfach verglaste Fenster besitzen. Diese verlieren bis zu 25 % der Raumwärme nach außen. Moderne, wärmeisolierte Fenster sparen Heizkosten und schonen die Umwelt. Weitere Gründe für einen Austausch können Schäden wie defekte Schließmechanismen, undichte Rahmen oder Kondenswasser im Scheibenzwischenraum sein. Auch ein erhöhter Schall- oder Einbruchschutz sind gute Gründe für eine Modernisierung.

Worauf solltest du bei der Planung achten?
Bei einer umfassenden Sanierung sollte zuerst der Fenstertausch erfolgen, bevor die Fassade gedämmt wird. Die Fensterlaibung muss ausreichend Platz bieten, damit später eine Dämmung angebracht und Wärmebrücken vermieden werden können. Die Planung muss zudem das spätere Nutzungsverhalten der Räume berücksichtigen: Bodentiefe Fenster sind beispielsweise im Bad weniger geeignet, Einbruchschutz ist im Erdgeschoss besonders wichtig.

6 Schritte zum perfekten Fenster:
1. Persönliche Anforderungen definieren: Überlege, wie die Räume genutzt werden und welche Funktion deine Fenster erfüllen sollen – von Lichtbedarf bis zur Belüftung.
2. Materialwahl: Rahmen aus Holz, Aluminium oder Kunststoff haben jeweils eigene Vorteile hinsichtlich Aussehen, Pflege und Preis.
3. Wärmedämmwert bestimmen: Moderne Fenster verfügen über Mehrfachverglasungen mit niedrigem U-Wert für optimale Dämmung und sollten gegebenenfalls mit Sonnenschutz ausgestattet werden.
4. Zusatzfunktionen wählen: Schallschutz und Einbruchschutz sind besonders in lärmbelasteten oder gefährdeten Bereichen empfehlenswert.
5. Gesetzliche Vorschriften beachten: Einhaltung von DIN-Normen und Energievorgaben, Mindestfensterfläche und Datenschutz zum Nachbargrundstück sind essenziell. Fördergelder sind bei Erfüllung bestimmter Kriterien verfügbar.
6. Fensterbauer finden: Wähle einen professionellen Anbieter, der hochwertige Fenster inklusive fachgerechter Montage anbietet, denn der Einbau bestimmt maßgeblich die Qualität.

Checkliste für neue Fenster:
– Gebäudeteile und Nutzung gleich mitplanen
– Anforderungen schriftlich im Grundriss festhalten
– Passendes Material und Formen auswählen
– Öffnungsrichtungen und Anzahl der Scheiben festlegen
– Schallschutz, Einbruchschutz sowie Zubehör wie Rollläden berücksichtigen
– Verschiedene Angebote vergleichen und fachkundige Montage zusichern.

Fenster ersetzen ist eine Investition für die nächsten 50 Jahre. Eine durchdachte Entscheidung erhöht nicht nur den Wohnkomfort, senkt Energiekosten und erhält die Bausubstanz. Mit diesen Tipps bist du bestens vorbereitet, um die optimalen Fenster für dein Zuhause zu planen – zukunftssicher, energieeffizient und individuell.

Förderung energieeffizienter Gebäude durch die KfW

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Um den Bau und die Sanierung von energieeffizienten Gebäuden zu fördern, stellt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine Reihe von Förderprogrammen bereit. Diese Programme zielen darauf ab, finanzielle Anreize in Form von Tilgungszuschüssen und zinsgünstigen Krediten zu bieten, sobald ein spezifizierter KfW-Effizienzhaus-Standard erreicht wird. Die Einstufung in die Kategorie eines Effizienzhauses basiert auf dem Primärenergiebedarf und dem Transmissionswärmeverlust des Gebäudes. Beide Parameter werden als Prozentzahl in Abhängigkeit des Referenzgebäudes (100 %), das den Mindestanforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) entspricht, ausgedrückt.

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KfW-Effizienzhaus Standards im Überblick

KfW-Effizienzhaus 40 kennzeichnet Gebäude, die nur 40% der Primärenergie eines Referenzgebäudes verbrauchen. Es wird durch sehr gute Wärmedämmung und effiziente Heiztechnik erreicht.

KfW-Effizienzhaus 55 benötigt 55% des Energiebedarfs des Referenzgebäudes. Die Anforderungen sind weniger streng als beim KfW 40, bieten jedoch immer noch signifikante Energieeinsparungen.

KfW-Effizienzhaus 70 ist für Gebäude, die bis zu 70% der Energie eines Referenzgebäudes verbrauchen, und lockert die Bedingungen im Vergleich zu KfW 55.

KfW-Effizienzhaus 85 repräsentiert die Einstiegskategorie, mit bis zu 85% des Energieverbrauchs eines Referenzgebäudes.

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Aktuelle Förderkonditionen

Die KfW-Effizienzhaus-Standards bieten eine strukturierte Herangehensweise, um den Energiebedarf von Gebäuden zu minimieren und gleichzeitig umweltfreundliche Technologien zu fördern. Je höher der Effizienzstandard, desto umfangreicher die Förderung. Folgende Angaben sind als maximale Kredite pro Wohneinheit zu verstehen:

KfW 40: Bis zu 120.000 Euro Kredit mit 20% Tilgungszuschuss oder bis zu 24.000 Euro Investitionszuschuss.

KfW 55: Bis zu 120.000 Euro Kredit mit 15% Tilgungszuschuss oder bis zu 18.000 Euro Investitionszuschuss.

KfW 70: Bis zu 120.000 Euro Kredit mit 10% Tilgungszuschuss oder bis zu 12.000 Euro Investitionszuschuss.

KfW 85: Bis zu 120.000 Euro Kredit mit 5% Tilgungszuschuss oder bis zu 6.000 Euro Investitionszuschuss.

Mit vreed.INSIGHT kannst Du einzelne Sanierungsmaßnahmen wie auch Sanierungsmaßnahme nach KfW-Standards genau simulieren und die Fördersummen berechnen lassen. Vereinbare noch heute eine Live-Demo.

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