Fenster richtig planen: 6 Schritte für langlebige und effiziente Fenster

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Fenster sind mehr als nur Lichtspender – sie beeinflussen die Energieeffizienz, den Schallschutz und den Einbruchschutz deines Hauses maßgeblich. Da Fenster aus PVC durchschnittlich rund 47,5 Jahre halten, lohnt sich eine sorgfältige Planung deiner neuen Fenster als langfristige Investition. Hier sind die wichtigsten Punkte, die du bei der Auswahl und Planung neuer Fenster beachten solltest.

Wann sollten Fenster ausgetauscht werden?
Ein Fensterwechsel bietet sich besonders bei Gebäuden vor 1970 an, die häufig noch einfach verglaste Fenster besitzen. Diese verlieren bis zu 25 % der Raumwärme nach außen. Moderne, wärmeisolierte Fenster sparen Heizkosten und schonen die Umwelt. Weitere Gründe für einen Austausch können Schäden wie defekte Schließmechanismen, undichte Rahmen oder Kondenswasser im Scheibenzwischenraum sein. Auch ein erhöhter Schall- oder Einbruchschutz sind gute Gründe für eine Modernisierung.

Worauf solltest du bei der Planung achten?
Bei einer umfassenden Sanierung sollte zuerst der Fenstertausch erfolgen, bevor die Fassade gedämmt wird. Die Fensterlaibung muss ausreichend Platz bieten, damit später eine Dämmung angebracht und Wärmebrücken vermieden werden können. Die Planung muss zudem das spätere Nutzungsverhalten der Räume berücksichtigen: Bodentiefe Fenster sind beispielsweise im Bad weniger geeignet, Einbruchschutz ist im Erdgeschoss besonders wichtig.

6 Schritte zum perfekten Fenster:
1. Persönliche Anforderungen definieren: Überlege, wie die Räume genutzt werden und welche Funktion deine Fenster erfüllen sollen – von Lichtbedarf bis zur Belüftung.
2. Materialwahl: Rahmen aus Holz, Aluminium oder Kunststoff haben jeweils eigene Vorteile hinsichtlich Aussehen, Pflege und Preis.
3. Wärmedämmwert bestimmen: Moderne Fenster verfügen über Mehrfachverglasungen mit niedrigem U-Wert für optimale Dämmung und sollten gegebenenfalls mit Sonnenschutz ausgestattet werden.
4. Zusatzfunktionen wählen: Schallschutz und Einbruchschutz sind besonders in lärmbelasteten oder gefährdeten Bereichen empfehlenswert.
5. Gesetzliche Vorschriften beachten: Einhaltung von DIN-Normen und Energievorgaben, Mindestfensterfläche und Datenschutz zum Nachbargrundstück sind essenziell. Fördergelder sind bei Erfüllung bestimmter Kriterien verfügbar.
6. Fensterbauer finden: Wähle einen professionellen Anbieter, der hochwertige Fenster inklusive fachgerechter Montage anbietet, denn der Einbau bestimmt maßgeblich die Qualität.

Checkliste für neue Fenster:
– Gebäudeteile und Nutzung gleich mitplanen
– Anforderungen schriftlich im Grundriss festhalten
– Passendes Material und Formen auswählen
– Öffnungsrichtungen und Anzahl der Scheiben festlegen
– Schallschutz, Einbruchschutz sowie Zubehör wie Rollläden berücksichtigen
– Verschiedene Angebote vergleichen und fachkundige Montage zusichern.

Fenster ersetzen ist eine Investition für die nächsten 50 Jahre. Eine durchdachte Entscheidung erhöht nicht nur den Wohnkomfort, senkt Energiekosten und erhält die Bausubstanz. Mit diesen Tipps bist du bestens vorbereitet, um die optimalen Fenster für dein Zuhause zu planen – zukunftssicher, energieeffizient und individuell.

Förderung energieeffizienter Gebäude durch die KfW

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Um den Bau und die Sanierung von energieeffizienten Gebäuden zu fördern, stellt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine Reihe von Förderprogrammen bereit. Diese Programme zielen darauf ab, finanzielle Anreize in Form von Tilgungszuschüssen und zinsgünstigen Krediten zu bieten, sobald ein spezifizierter KfW-Effizienzhaus-Standard erreicht wird. Die Einstufung in die Kategorie eines Effizienzhauses basiert auf dem Primärenergiebedarf und dem Transmissionswärmeverlust des Gebäudes. Beide Parameter werden als Prozentzahl in Abhängigkeit des Referenzgebäudes (100 %), das den Mindestanforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) entspricht, ausgedrückt.

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KfW-Effizienzhaus Standards im Überblick

KfW-Effizienzhaus 40 kennzeichnet Gebäude, die nur 40% der Primärenergie eines Referenzgebäudes verbrauchen. Es wird durch sehr gute Wärmedämmung und effiziente Heiztechnik erreicht.

KfW-Effizienzhaus 55 benötigt 55% des Energiebedarfs des Referenzgebäudes. Die Anforderungen sind weniger streng als beim KfW 40, bieten jedoch immer noch signifikante Energieeinsparungen.

KfW-Effizienzhaus 70 ist für Gebäude, die bis zu 70% der Energie eines Referenzgebäudes verbrauchen, und lockert die Bedingungen im Vergleich zu KfW 55.

KfW-Effizienzhaus 85 repräsentiert die Einstiegskategorie, mit bis zu 85% des Energieverbrauchs eines Referenzgebäudes.

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Aktuelle Förderkonditionen

Die KfW-Effizienzhaus-Standards bieten eine strukturierte Herangehensweise, um den Energiebedarf von Gebäuden zu minimieren und gleichzeitig umweltfreundliche Technologien zu fördern. Je höher der Effizienzstandard, desto umfangreicher die Förderung. Folgende Angaben sind als maximale Kredite pro Wohneinheit zu verstehen:

KfW 40: Bis zu 120.000 Euro Kredit mit 20% Tilgungszuschuss oder bis zu 24.000 Euro Investitionszuschuss.

KfW 55: Bis zu 120.000 Euro Kredit mit 15% Tilgungszuschuss oder bis zu 18.000 Euro Investitionszuschuss.

KfW 70: Bis zu 120.000 Euro Kredit mit 10% Tilgungszuschuss oder bis zu 12.000 Euro Investitionszuschuss.

KfW 85: Bis zu 120.000 Euro Kredit mit 5% Tilgungszuschuss oder bis zu 6.000 Euro Investitionszuschuss.

Mit vreed.INSIGHT kannst Du einzelne Sanierungsmaßnahmen wie auch Sanierungsmaßnahme nach KfW-Standards genau simulieren und die Fördersummen berechnen lassen. Vereinbare noch heute eine Live-Demo.

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