Gebäude-Sanierungs-Kompass 2025: Maßnahmen für klimaneutrale Wohn- und Nichtwohngebäude

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Um die ehrgeizigen energie- und klimapolitischen Ziele im Gebäudesektor zu erreichen, braucht es neben politischen Rahmenbedingungen vor allem innovative und praxisnahe Ansätze. Besonders entscheidend ist dabei die Frage, wie die Sanierungsquote im Gebäudebestand deutlich erhöht werden kann.

Genau an diesem Punkt setzt die Dialogreihe „Gebäude-Sanierungs-Kompass – Beschleunigungs­offensive Klimaneutrale Gebäude“ an, die von der Deutschen Energie-Agentur und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie initiiert wurde. Im Jahr 2024 startete dieser Prozess mit rund 60 Akteuren aus unterschiedlichen Bereichen des Gebäudesektors, um gemeinsam effektive Maßnahmen zur Beschleunigung der Gebäudesanierung zu erarbeiten.

Die Kernergebnisse aus 2024 zeigen, dass ordnungsrechtliche Vorgaben allein nicht ausreichen, um die notwendigen Energiewendeziele zu erreichen. Begleitende praktische Maßnahmen sind ebenso entscheidend. Die Beteiligten identifizierten sechs zentrale Handlungsfelder, in denen Sanierungen beschleunigt werden können: Informationen und Veranstaltungen, Beratung, Planung, Umsetzung, Digitalisierung und Datenbanken sowie Finanzierung.

Für das Jahr 2025 richtet sich der Fokus nun verstärkt auf Nichtwohngebäude wie öffentliche Einrichtungen, Büros, Gewerbeimmobilien, Gesundheitseinrichtungen sowie Gastronomie und Hotellerie. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus diesen Branchen werden konkrete Schritte und Maßnahmen entwickelt, um auch in diesen Bereichen umfassende Sanierungen voranzutreiben.

Die Dialogreihe wird mit vielfältigen Veranstaltungs- und Workshopformaten fortgesetzt, um den Austausch und die Entwicklung praktischer Lösungen zu fördern. Parallel dazu werden die bereits erarbeiteten Maßnahmen für Wohngebäude weiter optimiert und begleitet.

Dieser kooperative Ansatz bietet eine wertvolle Chance, nicht nur bestehende Hemmnisse abzubauen, sondern auch neue innovative Maßnahmen zur Klimaneutralität im Gebäudesektor wirksam umzusetzen. Wenn Du dich mit Sanierung und Klimaschutz im Gebäudebereich beschäftigst, ist der Gebäude-Sanierungs-Kompass eine wichtige Orientierungshilfe, um die Transformation des Gebäudebestands nachhaltig zu gestalten.

Wärmepumpe überholt Gasheizung – Erneuerbare Heiztechnik auf dem Vormarsch in Deutschland

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In Deutschland erlebt die Wärmepumpe einen bedeutenden Durchbruch: Erstmals ist sie das meistverkaufte Heizsystem auf dem deutschen Markt. Laut einer vorläufigen Schätzung des Bundesverbandes Wärmepumpe (BWP) wurden zwischen Januar und Juni rund 139.000 Wärmepumpen installiert. Damit hat die Wärmepumpe die Gasheizung als Verkaufsspitzenreiter überholt.

Im ersten Quartal lag die Zahl der neu installierten Gasheizungen zwar noch leicht vorne, doch das zweite Quartal zeigte mit einem Wachstum von 75 Prozent bei Wärmepumpen eine deutliche Trendwende. Der Zuwachs gegenüber dem ersten Halbjahr 2024 beträgt beeindruckende 55 Prozent – ein klares Zeichen für die steigende Nachfrage nach klimafreundlicher Heiztechnik.

Diese Entwicklung stößt allerdings auf Unsicherheiten: Die Zukunft der Wärmepumpen hängt stark von der politischen Unterstützung und Förderprogrammen ab. Der BWP betont die Bedeutung einer stabilen Heizungsförderung im Bundeshaushalt. Insbesondere die Mittel im Klima- und Transformationsfonds müssen gesichert werden, um den Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme weiter zu unterstützen.

Ab 2027 soll der EU-Emissionshandel für Gebäude und Verkehr (ETS 2) in Kraft treten, der den CO2-Preis für fossile Heizungen erhöhen wird und dadurch den Anreiz zum Umstieg auf Wärmepumpen verstärkt. Für Investoren, Kommunen und Unternehmen ist jedoch Planungssicherheit entscheidend, um Investitionen in erneuerbare Heizungstechnologien voranzutreiben.

Darüber hinaus könnten Maßnahmen wie eine Senkung der Stromsteuer und der Netzentgelte die Attraktivität der Wärmepumpe weiter erhöhen. Deutsche Hersteller von Wärmepumpen gelten als Technologieführer in Europa und haben weltweit eine starke Position. Mit rund 70.000 Arbeitsplätzen in der Industrie und zahlreichen Beschäftigten im Handwerk, bei Energieversorgern und Wohnungsunternehmen ist die Wärmepumpe ein zentraler Wirtschaftsfaktor.

Der BWP fordert die Politik auf, diesen Megatrend nicht zu verpassen und die Wärmepumpe als Schlüsseltechnologie für Klimaschutz und wirtschaftliche Stabilität zu fördern. Für Dich bedeutet das: Der Wechsel auf eine Wärmepumpe wird immer attraktiver – unabhängig vom aktuellen Förderszenario lohnt es sich, diese nachhaltige Heiztechnik als Zukunftstechnologie zu betrachten.

Vorfälligkeitsentschädigung bei Baufinanzierung: Wann zahlen, wann nicht?

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Wenn du deine Baufinanzierung vorzeitig kündigen möchtest, solltest du wissen, dass Banken oft eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung verlangen können. Diese Gebühr entsteht, wenn die Bank durch die vorzeitige Rückzahlung einen finanziellen Schaden erleidet, etwa weil die aktuellen Zinssätze unter dem vertraglich vereinbarten Darlehenszins liegen.

Doch nicht immer musst du diese Kosten tragen. Beispielsweise kannst du nach Ablauf von zehn Jahren bei einer Zinsbindung über diesen Zeitraum das Darlehen mit einer sechsmonatigen Frist ohne Entschädigung kündigen. Auch wenn die Bank das Darlehen aufgrund von Zahlungsrückständen kündigt oder wenn Vertragsangaben zu Laufzeit, Kündigungsrecht oder der Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung unzureichend sind, entfällt der Anspruch auf diese Gebühr.

Die Berechnung der Entschädigung muss transparent sein, sodass du nachvollziehen kannst, wie die Bank den Schaden ermittelt. Grundsätzlich wird zwischen zwei Methoden unterschieden: der Aktiv-Passiv-Methode, die von einer sicheren Wiederanlage ausgeht, und der Aktiv-Aktiv-Methode, die das Kapital als neues Darlehen bewertet. Oft bevorzugen Banken heutzutage die Aktiv-Passiv-Methode.

Damit du unangemessen hohe Vorfälligkeitsentschädigungen vermeiden kannst, lohnt es sich, bereits beim Vertragsabschluss auf Sondertilgungsoptionen oder die Möglichkeit zur Tilgungssatzänderung zu achten. Diese Optionen helfen dir, flexibler zu bleiben und reduzieren potenzielle Gebühren bei vorzeitiger Rückzahlung.

Falls du Zweifel an der Höhe der berechneten Vorfälligkeitsentschädigung hast, solltest du deine Abrechnung von Experten, zum Beispiel Verbraucherzentralen, überprüfen lassen. Es gibt zudem die Möglichkeit, die fällige Ablösesumme zunächst unter Vorbehalt zu zahlen, um die Berechnung prüfen zu können, ohne die Löschungsbewilligung des Grundbuchs zu gefährden.

Insgesamt empfiehlt es sich, die Vertragsdetails genau zu kennen und sich rechtzeitig über deine Rechte und Möglichkeiten zur Vermeidung oder Verringerung der Vorfälligkeitsentschädigung zu informieren – so sorgst du für finanzielle Planungssicherheit bei deinem Immobilienkredit.

Wärmeschutz fürs Haus: So sparst Du Energie und steigerst den Immobilienwert

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Wärmeschutz ist eine der effektivsten Maßnahmen, um Energie zu sparen und den Wohnkomfort zu erhöhen. Mit der richtigen Dämmung an Wänden, Dach und Kellerdecke hält Dein Zuhause im Winter die Wärme besser und im Sommer wird Hitze draußen gehalten. So kannst Du Heizkosten deutlich senken und das Raumklima verbessern.
Der U-Wert zeigt Dir, wie gut eine Dämmung wirkt: Je kleiner er ist, desto weniger Wärme geht verloren. Moderne Dämmstoffe können den U-Wert stark reduzieren und damit die Energieeffizienz Deines Hauses verbessern. Das ist oft sogar gesetzlich vorgeschrieben, besonders bei größeren Renovierungen oder Neubauten.
Wichtig bei der Planung ist die Luftdichtheit, denn undichte Stellen vermindern die Wirkung der Dämmung. Wärmebrücken, also Stellen mit erhöhtem Wärmeverlust, sollten möglichst vermieden oder minimiert werden. Bei größeren Projekten empfiehlt sich daher immer eine fachgerechte Ausführung, vor allem bei Fassadendämmungen und Außendach-Dämmungen.
Du kannst bei einfachen Arbeiten wie der Kellerdeckendämmung oder der oberen Geschossdecke oft selbst Hand anlegen. Für komplexere Maßnahmen sind Fachleute notwendig, um Schäden oder Schimmelbildung zu vermeiden.
Die Wahl des Dämmmaterials richtet sich nach Dämmwirkung, Umweltbilanz, Brandverhalten und Kosten. Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen, mineralische oder fossile Dämmstoffe haben jeweils Vor- und Nachteile. Mineralwolle etwa ist nicht brennbar, während Polystyrol-Hartschaum oft besonders effektiv und kostengünstig ist. Achte auf Siegel wie „Blauer Engel“ für nachhaltige Produkte.
Wärmeschutz ist nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern auch klimafreundlich, da die Energieeinsparung den Produktionsaufwand des Dämmstoffs übersteigt. Darüber hinaus bietet der Staat verschiedene Förderprogramme, die Deine Investition unterstützen. Ein professioneller Energieberater kann Dir helfen, die passenden Zuschüsse zu erhalten.
Optisch musst Du bei moderner Fassadendämmung keine Abstriche machen – mit durchdachtem Design und hochwertigem Putz kannst Du Deine Fassade ansprechend gestalten und Probleme wie Algenbildung vorbeugen.
Insgesamt gilt: Wärmeschutz trägt maßgeblich zum Werterhalt und zur Wertsteigerung Deiner Immobilie bei, sorgt für mehr Behaglichkeit und schont die Umwelt. Mit den richtigen Informationen und sorgfältiger Planung kannst Du langfristig von den Vorteilen profitieren.

Schneller 1:1-Fenstertausch: So tauschst du alte Dachfenster kostensparend und sauber aus

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Alte Dachfenster können nicht nur optisch abgenutzt wirken, sondern auch zu echten Energiefressern werden. Wenn sie undicht sind oder schlecht isolieren, steigt der Energieverbrauch und Schimmel durch Kondenswasser kann entstehen. Glücklicherweise kannst du deine alten Dachfenster unkompliziert und schnell gegen neue Austauschfenster tauschen – und das oft 1:1, ohne die Innenverkleidung zu beschädigen.

FAKRO bietet speziell entwickelte Austauschfenster an, die exakt auf gängige Standardmaße älterer Fenster von Herstellern wie VELUX, ROTO oder BRAAS abgestimmt sind. Das bedeutet: Du kannst dein altes Dachfenster millimetergenau ersetzen, ohne aufwendige bauliche Veränderungen oder teure Innenarbeiten durchführen zu müssen. So sparst du nicht nur Zeit und Aufwand, sondern auch bares Geld.

Diese modernen Austauschfenster punkten mit verbesserter Wärmedämmung durch optimierte Verglasung und thermisch getrennte Profile. Sie verhindern effektiv Wärmeverluste im Winter und zu hohe Hitze im Sommer. Zusätzlich sind Schutz vor Lärm und eine wartungsfreie Dauerlüftung integriert, die automatisch für ideale Luftzirkulation sorgt und das Raumklima verbessert.

Die Montage erfolgt schnell und fachgerecht durch speziell geschulte Teams. Je nach Einbautiefe der alten Fenster lassen sich die Austauschfenster flexibel mit passenden Eindeckrahmen anpassen – für einen sauberen und passgenauen Einbau.

Wann lohnt sich die Verwendung von Austauschfenstern mit Standardmaßen?
– Wenn dein altes Dachfenster ein übliches Standardmaß besitzt.
– Wenn du eine schnelle 1:1-Erneuerung ohne bauliche Veränderungen möchtest.
– Wenn du Kosten und Aufwand gering halten willst.

Falls deine alten Fenstermaße nicht passen oder du größere Fenster einbauen möchtest, bietet FAKRO auch Maßrenovierungsfenster und Sanierungslösungen für Dachausbau und Fenstervergrößerung an. So kannst du je nach Bedarf dein Dachgeschoss energetisch sanieren, lichtdurchfluten und moderner gestalten.

Fazit: Mit den 1:1-Austauschfenstern von FAKRO gelingt dir eine schnelle, saubere und energiesparende Sanierung deiner Dachfenster – ohne großen Aufwand und ohne Schäden an der Innenverkleidung. Das schont deinen Geldbeutel und erhöht den Wohnkomfort unterm Dach erheblich.

Split-Klimageräte mit Wärmepumpentechnik für Neubau und Bestandsgebäude

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Möchtest Du das ganze Jahr über angenehme Raumtemperaturen und gesunde Luft in Deinem Zuhause genießen? Split-Klimageräte, die auf energieeffizienter Wärmepumpentechnik basieren, bieten genau das: Sie kühlen im Sommer und heizen im Winter – perfekt für Neubauten wie auch Bestandsgebäude.

Wie funktionieren diese Klimageräte? Sie bestehen aus mindestens einer Innen- und einer Außeneinheit. Im Sommer entziehen sie dem Raum Wärme und leiten diese nach draußen ab, wodurch die Luft im Inneren abkühlt. Im Winter wird die Funktion umgekehrt: Das Gerät nimmt Außenwärme auf und gibt sie als angenehme Wärme ins Haus ab. Diese Wärmepumpentechnologie sorgt für eine hohe Energieeffizienz und spart Stromkosten.

Ein großer Vorteil von Split-Klimageräten ist ihre Flexibilität und einfache Installation. Sie benötigen wenig Platz und können in einzelnen Räumen oder – bei Multisplit-Anlagen – in mehreren Zimmern gleichzeitig eingesetzt werden. Moderne Geräte bieten zusätzliche Funktionen, wie eine Luftreinigung und die Steuerung per App, damit Du immer perfekte Raumbedingungen hast.

Zur Planung der Klimaanlage ist es wichtig, die individuelle Kühllast und Heizlast des Raumes zu bestimmen. Das hängt von Fenstern, Raumgröße und internen Wärmequellen wie Geräten oder Personen ab. Fachgerechte Installation durch einen spezialisierten Betrieb ist unerlässlich – besonders, da Arbeiten an Kältemittelkomponenten nur mit Sachkundenachweis erlaubt sind.

Setze auf moderne Split-Wärmepumpen und genieße flexible, energieeffiziente Klimatisierung für mehr Behaglichkeit im ganzen Haus – im Sommer kühl, im Winter warm.

CSRD-Omnibus-Paket: Wie neue EU-Vorschriften Nachhaltigkeitsberichterstattung verändern

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Am 26. Februar 2025 hat die Europäische Kommission das sogenannte Omnibus-I-Paket vorgestellt, das wesentliche Änderungen an der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) vorschlägt. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der EU zu stärken, Vorschriften zu vereinfachen und nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu fördern. Besonders im Fokus stehen dabei neue Schwellenwerte für die Berichtspflicht, die Straffung der European Sustainability Reporting Standards (ESRS) und längere Vorbereitungszeiten für Unternehmen.

Ein zentrales Element ist die Einführung eines neuen Schwellenwerts, wonach nur große Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten und einem Umsatz von über 50 Millionen Euro oder einer Bilanzsumme von über 25 Millionen Euro verpflichtend Nachhaltigkeitsberichte erstellen müssen. Außerdem soll die bisherige Verpflichtung zur Entwicklung verbindlicher sektorspezifischer Standards zurückgenommen und stattdessen ein freiwilliger Standard für kleinere Unternehmen eingeführt werden. Zugleich reduziert das Paket Berichtspflichten für Unternehmen, die außerhalb des Anwendungsbereichs liegen.

Wichtig zu wissen: Trotz der Erleichterungen bleibt das Prinzip der doppelten Wesentlichkeit erhalten. Das heißt, Unternehmen müssen weiterhin sowohl finanzielle Auswirkungen von Nachhaltigkeitsfaktoren als auch die Auswirkungen ihres Handelns auf Umwelt und Gesellschaft offenlegen. Auch die Integration von Finanz- und Nachhaltigkeitsdaten sowie eine Prüfung mit begrenzter Sicherheit für nichtfinanzielle Angaben bleiben verpflichtend. Die Nachhaltigkeitsangaben müssen zudem digital verfügbar, vergleichbar und maschinenlesbar sein.

Für viele Unternehmen bedeutet dies, dass sie ihr internes Datenmanagement und Reporting anpassen müssen. Besonders für Unternehmen in mehreren EU- und EWR-Ländern oder auch außerhalb Europas gilt es, die unterschiedlich umgesetzten Standards und Vorschriften zu beachten und zu integrieren. Die CSRD-Omnibus-Initiative ist als Chance zu sehen, Nachhaltigkeit nicht nur als reine Pflicht, sondern als strategisches Instrument zur Risikoerkennung, Effizienzsteigerung und Wertschöpfung zu nutzen.

Kleine und mittelständische Unternehmen profitieren von verlängerten Fristen und mehr Zeit zur Vorbereitung, während große börsennotierte Firmen ihre Prozesse optimieren, die Einhaltung der ESRS-Standards sicherstellen und die Nachhaltigkeitsberichterstattung digitalisieren. Die Veränderungen folgen dem übergeordneten Ziel, Transparenz zu erhöhen und nachhaltiges Wirtschaften europaweit voranzubringen – ein Wettbewerbsvorteil in Zeiten wachsender regulatorischer Anforderungen und steigender Erwartungen von Investoren, Kunden und der Gesellschaft.

So viel Strom verbrauchen Klimaanlagen und Ventilatoren im Sommer wirklich

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Im Sommer sorgen Klimaanlagen und Ventilatoren für eine angenehme Abkühlung in heißen Räumen. Doch wie viel Strom verbrauchen diese Geräte tatsächlich, und wie wirken sich die Kosten auf deine Stromrechnung aus? Dieses Thema ist gerade in Wohnungen mit schlechter Isolierung oder in Dachgeschossen besonders relevant.

Bei Klimaanlagen unterscheidet man zwischen fest installierten Split-Geräten und mobilen Monoblock-Klimageräten. Split-Klimaanlagen sind effizienter und verbrauchen im Durchschnitt zwischen 135 und 293 kWh pro Jahr. Monoblock-Geräte sind flexibler einsetzbar, benötigen aber deutlich mehr Strom, mit einem Verbrauch zwischen 210 und 700 kWh jährlich. Bei einem bundesweiten Strompreis von rund 35 Cent pro kWh können die jährlichen Stromkosten für Split-Anlagen etwa 112 Euro betragen, während Monoblock-Geräte bis zu 245 Euro kosten können.

Ein anschauliches Beispiel liefert die „Stiftung Warentest“ mit der Split-Klimaanlage Daikin Perfera RXM35A. Dieses Modell hat eine Leistung von 0,76 kW und bei Nutzung von sechs Stunden an 70 heißen Tagen im Jahr ergeben sich Stromkosten von etwa 112 Euro. Die tatsächlichen Kosten liegen oft etwas niedriger, da Klimaanlagen selten dauerhaft unter Volllast laufen.

Ventilatoren hingegen kühlen nicht aktiv, sondern verbessern nur durch Luftbewegung das Raumklima. Sie verbrauchen deutlich weniger Strom: Ein Stand- oder Deckenventilator verbraucht etwa 50 Watt pro Stunde, was bei gleicher Nutzungsdauer von 70 Tagen und 6 Stunden am Tag nur etwa 7,35 Euro an Stromkosten im Jahr verursacht. Boden- oder Turmventilatoren können bis zu 100 Watt verbrauchen, bleiben aber im Kostenvergleich dennoch sehr günstig.

Für die Berechnung der Stromkosten gilt folgende Faustformel: Multipliziere die Nennleistungsaufnahme des Geräts in Kilowatt mit der Betriebsdauer in Stunden, um den Stromverbrauch in Kilowattstunden zu erhalten. Anschließend multiplizierst du den Verbrauch mit deinem Strompreis.

Der Vergleich zeigt deutlich, dass Klimaanlagen wirksam, aber im Betrieb kostspielig sind. Ventilatoren bieten eine günstige Alternative, senken jedoch nicht die Temperatur selbst. Die tatsächlichen Verbrauchswerte können je nach Gebäudeisolation, Raumgröße und Nutzung variieren.

Energy Efficiency Award 2026: Früh registrieren und als Energieberater Erfolge feiern

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Als Energieberater hast du das ganze Jahr über die Möglichkeit, dich für den renommierten Energy Efficiency Award (EEA) zu registrieren und an einem Wettbewerb teilzunehmen, der deine besten Ideen zur Senkung von Treibhausgasemissionen auszeichnet. Wenn du die Bewerbungsfrist in diesem Jahr verpasst hast, kannst du dich bereits jetzt für die nächste Ausschreibung 2026 anmelden und sicherstellen, dass du keine wichtigen Neuigkeiten rund um den Wettbewerb verpasst.

Seit 2007 prämiert der EEA Projekte, die zur Energie- und CO2-Einsparung beitragen, sowie innovative Konzepte von Unternehmen, die den Weg zur Klimaneutralität und Industrie-Transformation aufzeigen. Die Teilnahme ist in vier verschiedenen Kategorien möglich. Besonders interessant für dich als Energieberater ist die Kategorie „Gemeinsam mehr erreichen! Energiedienstleistungen als Enabler der Energiewende“. Hier werden Dienstleister ausgezeichnet, die Energieeffizienz- oder Energiewendeprojekte aktiv bei Unternehmen umgesetzt oder zum Erfolg beigetragen haben – von der Konzeption über die Realisierung bis zur Finanzierung.

Der Wettbewerb ist international ausgerichtet und wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Premiumpartner ist die KfW, was dem Award zusätzlich an Bedeutung verleiht. Die Preisverleihung findet feierlich auf dem dena Energiewende-Kongress statt und bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit, deine Arbeit sichtbar zu machen und dich mit Fachkollegen zu vernetzen.

Nutze die Chance, deine Expertise und Projekte im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Melde dich frühzeitig an, um bestens informiert zu bleiben und deine Teilnahme am Energy Efficiency Award 2026 optimal vorzubereiten!

👉 Hier kannst Du Dich anmelden: https://bewerbung.energyefficiencyaward.de

Umweltfreundliche Dämm- und Trockenbauplatten aus Popcorn, Hanf und Flachs

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Du suchst nachhaltige Alternativen für Dämmstoffe und Trockenbau? Forscher der Universität Göttingen haben eine spannende Lösung entwickelt: Dämmplatten aus Popcorn! Dabei wird Körnermais zerkleinert, thermisch expandiert und mit einer Beschichtung aus Maisstärke wasserabweisend gemacht. Anschließend werden die Platten mit einem pflanzlichen Leim verpresst – so entstehen leichte, schalldämmende und wärmeisolierende Platten, die zudem biologisch abbaubar sind.

Diese innovative Materialkombination eignet sich perfekt für den Trockenbau, denn in Kooperation mit dem Münchner Start-up Smarter Habitat wurde eine Deckschicht aus Flachs und Hanf hinzugefügt. Das Ergebnis ist eine stabile, druckfeste und gut dämmende Alternative zur herkömmlichen Gipskartonwand. Diese umweltfreundlichen Paneele sind nicht nur CO2-neutral, sondern auch recyclebar, wiederverwendbar und kompostierbar.

Die Verwendung von Popcorn als Baumaterial bietet eine nachhaltige Lösung gegen steigende Kosten und Umweltschäden, die bei herkömmlichen Baustoffen aus Beton, Holz oder Kunststoff entstehen. Zudem werden Produkte aus Bruchmais hergestellt, einem Nebenprodukt der Lebensmittelindustrie, das sonst ungenutzt bleibt. Das Verfahren lehnt sich an Technologien aus der Kunststoffindustrie an, ermöglicht aber eine kosteneffiziente und großtechnische Produktion rein natürlicher Verbundwerkstoffe.

Neben hervorragenden Dämm- und Brandschutzeigenschaften sind die Paneele frei von Erdöl-basierten Komponenten oder Gips, und damit eine attraktive, umweltschonende Alternative für modernes, nachhaltiges Bauen. Die Universität Göttingen hat mit Smarter Habitat einen exklusiven Lizenzvertrag abgeschlossen, um die Produkte unter dem Namen „Ecohab“ auf den Markt zu bringen und somit den Weg für bezahlbaren, ökologischen Wohnraum zu ebnen.