Wärmepumpen führen in Deutschland 2025 erstmals vor Gasheizungen – Verkaufszahlen steigen um 55 %

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Im ersten Halbjahr 2025 hat sich in Deutschland eine bemerkenswerte Trendwende am Heizungsmarkt vollzogen: Wärmepumpen haben erstmals die Gasheizung im Absatz überholt. Insgesamt wurden 139.500 Wärmepumpen verkauft – ein Plus von 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Demgegenüber sank der Verkauf von Gasheizungen um 41 Prozent auf 132.500 neue Geräte. Noch im Jahr zuvor wurden doppelt so viele Gasheizungen wie Wärmepumpen verkauft.

Diese dramatische Veränderung ist vor allem auf günstige politische Rahmenbedingungen und starke staatliche Förderungen zurückzuführen. Der Staat unterstützt den Einbau von Wärmepumpen derzeit mit 30 bis 70 Prozent der Investitionskosten. Zudem fallen bei Wärmepumpen keine CO2-Kosten an – ein entscheidender Vorteil angesichts stark steigender Kosten für fossile Brennstoffe. Anbieter von Öl und Gas müssen CO2-Zertifikate kaufen, deren Preise kontinuierlich steigen. Außerdem erhöhen sich Netzentgelte, da sich immer weniger Haushalte ans Gasnetz anschließen, während die Infrastrukturkosten konstant bleiben.

Ausblick und Nachhaltigkeit:
Wärmepumpen spielen eine Schlüsselrolle bei der Energiewende. Fachliche Studien zeigen, dass sie bis zu 91 Prozent der Treibhausgasemissionen gegenüber konventionellen Heizungen einsparen können. Bei einer vollständigen Versorgung mit Ökostrom sind Einsparungen von 80 bis 90 Prozent möglich. Im Gebäudebestand lassen sich dadurch zwischen 40 und 70 Prozent der Emissionen reduzieren, bei Neubauten sogar mehr. Gleichzeitig verschlechtert sich die Klimabilanz von Gasheizungen durch vermehrten Einsatz von importiertem Flüssiggas, das aufgrund seines Transports über Schiffe und Lkws höhere Emissionswerte verursacht.

Fazit:
Die Wärmepumpe ist längst kein Nischenei mehr, sondern auf dem besten Weg, die Zukunft des Heizens in Deutschland zu prägen. Die Kombination aus staatlicher Förderung, niedrigen Betriebskosten und klarem Klimavorteil macht sie zur ersten Wahl für umweltbewusste Verbraucher – und das zeigt sich deutlich in den Verkaufszahlen von 2025. Wenn du jetzt über die Anschaffung einer neuen Heizung nachdenkst, lohnt sich die Planung für eine Wärmepumpe unbedingt.

Die SV SparkassenVersicherung und vreed machen Photovoltaik leicht: Hauseigentümer in Erfurt profitieren von der Bündelungsaktion

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Die Energiewende ist nicht nur eine nationale Aufgabe, sondern beginnt im Kleinen, bei uns zuhause. Gerade private Haushalte tragen durch Heizen und Stromverbrauch erheblich zu den CO₂-Emissionen bei. Umso wichtiger ist es, dass immer mehr Eigenheimbesitzer auf erneuerbare Energien setzen. Besonders Photovoltaik spielt hier eine Schlüsselrolle: Sie spart Stromkosten, macht unabhängiger von steigenden Energiepreisen und steigert gleichzeitig den Wert der Immobilie.

Doch viele Hauseigentümer schrecken noch vor der Investition zurück. Zu groß erscheinen die Hürden bei Planung, Finanzierung und Umsetzung. Genau hier setzt die Photovoltaik-Bündelungsaktion der SV SparkassenVersicherung und vreed an, aktuell auch in Erfurt.

👉 Mehr Infos zu der Aktion findest Du in der Thüringer Allgemeinen.

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Hessens erstes „Solardorf“ zeigt Wärmewende mit 70 % Solarenergie in nur zwei Jahren

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Stell dir vor, du wohnst in einem Dorf, das seine Wärmeversorgung innerhalb von nur zwei Jahren zu 70 % auf Solarenergie umstellt. Genau das wird ab dem 20. September 2025 in Bracht, einem Ortsteil von Rauschenberg in Hessen, Wirklichkeit. Hessens erstes „Solardorf“ setzt ein Leuchtturmprojekt um: Mit einem solaren Nahwärmenetz, das knapp 200 Häuser verbindet, wird die benötigte Wärmeressource maßgeblich aus Solarthermie gewonnen – aus einer Solaranlage mit rund 12.000 Quadratmetern Kollektorfläche. Ergänzt wird das System durch einen großen Erdbeckenspeicher und zwei Wärmepumpen.

Das Besondere daran? Die Modernisierung bedeutet keinen aufwändigen Dämm- oder Sanierungsaufwand an den Gebäuden, die oft historisch gewachsen und energetisch schwer zu sanieren sind. Dennoch erfüllt der Gebäude-Standard nach Fertigstellung bereits die Klimaschutzziele für 2045. Für zukünftige Eigenheimbesitzer und Wohnungseigentümer zeigt das Projekt, wie sich mit einem solaren Nahwärmenetz CO₂-Emissionen deutlich senken und gleichzeitig Kosten sparen lassen. Die Investition von etwa 16,3 Millionen Euro macht das Vorhaben wirtschaftlich interessant, besonders angesichts steigender Öl- und CO₂-Preise und fördernder Staatshilfen.

Doch die Wärmewende findet nicht nur in Großprojekten wie im Solardorf statt. Auch in Ein- und Mehrfamilienhäusern kannst du Solarthermie mit Wärmepumpen clever kombinieren, um die Effizienz deiner Heizsysteme zu erhöhen, Dämmkosten zu reduzieren und sogar im Sommer Solarthermie zur Gebäudekühlung zu nutzen. Experten raten, diese Kombination ernsthaft als Alternative zu aufwändigen Vollsanierungen in Betracht zu ziehen. Ein erfahrener Installateur sowie ein individueller Sanierungsfahrplan bieten Planungssicherheit und vermeiden Fehlentscheidungen.

Ein weiterer Vorteil: Die Kombination aus Solarthermie und Erdwärmepumpe ermöglicht es, Solarwärme im Sommer zu speichern und passiv Kälte für die Klimatisierung zu nutzen – ein entscheidender Pluspunkt angesichts des Klimawandels. Der Bundesverband Solarwirtschaft betont, dass Solarthermie die kostengünstigste und wirtschaftlich attraktivste Maßnahme für Heizkosteneinsparungen darstellt. Sie verbessert nicht nur die Effizienz und Lebensdauer von Wärmepumpen, sondern kann auch Investitionen in Wärmedämmung verringern.

Wenn du also vor der Wahl stehst, welches Heizsystem oder welche Sanierungsmaßnahme für dein Zuhause die richtige ist, zeigt das Solardorf Bracht: Die Wärmewende mit massivem Einsatz von Solarenergie ist schneller und kosteneffizienter möglich, als du vielleicht denkst – und das ohne umfangreiche Gebäudesanierungen.

BDEW fordert Reform nach ausbleibenden Geboten bei Offshore-Windenergie-Ausschreibung

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In der August-Ausschreibung 2024 für Windenergieanlagen auf See sind überraschenderweise keine Gebote eingegangen. Die Bundesnetzagentur hatte die Flächen N-10.1 und N-10.2 mit einem Volumen von 2.500 MW ausgeschrieben, deren geplante Inbetriebnahmen in den Jahren 2030 und 2031 vorgesehen sind. Die Ausschreibung erfolgte ohne EEG-Förderung und basierte auf einem verdeckten Auktionsverfahren mit eher komplexen Bewertungskriterien. Diese Flächen sollen nun neu ausgeschrieben werden, allerdings nicht vor Juni 2026.

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sieht diese Entwicklung als alarmierendes Signal. Vorsitzende Kerstin Andreae erklärt, dass die Risiken für Offshore-Windpark-Entwickler deutlich zugenommen haben. Faktoren wie gestiegene Projekt- und Kapitalkosten durch geopolitische Spannungen, Lieferkettenengpässe sowie schwer prognostizierbare Strommarktpreise erschweren die Investitionsbereitschaft. Zusätzlich reduzieren hohe Bebauungsdichten die Volllaststunden durch Abschattungseffekte, was die Wirtschaftlichkeit beeinträchtigt.

Aus diesen Gründen fordert der BDEW eine umfassende Reform des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG). In ihrem Positionspapier von Juli 2025 schlagen sie vor, mehr Investitionssicherheit, Kosteneffizienz sowie eine größere Akteursvielfalt zu schaffen. Besonders wichtig ist der Wechsel zu zweiseitigen Contracts for Difference (CfDs) statt rein marktbasierter Power Purchase Agreements (PPA), ohne PPA komplett auszuschließen. Zudem soll die Bebauungsdichte reduziert werden, idealerweise auf unter 10 MW pro Quadratkilometer, um die negativen Abschattungseffekte zu minimieren und höhere Volllaststunden zu ermöglichen.

Das Fraunhofer-Institut analysierte die betroffenen Flächen und stellte fest, dass bei einer zu hohen Leistungsdichte die Volllaststunden deutlich sinken im Vergleich zu bestehenden Offshore-Windparks, die zwischen 3.300 bis 4.500 Volllaststunden erreichen. Eine Reform würde helfen, nachhaltige Investitionen in die Offshore-Windenergie, Netzanbindungssysteme und relevante Infrastruktur wie Häfen und Lieferketten zu sichern. So könne Deutschland seine ehrgeizigen Ausbauziele erreichen und gleichzeitig Arbeitsplätze in der Branche stärken.

Statusbericht Nachhaltige Mobilität 2025: So steht Baden-Württemberg zur Verkehrswende

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Der aktualisierte Statusbericht Nachhaltige Mobilität der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) liefert Dir umfangreiche Daten zum Fortschritt der Verkehrswende in Baden-Württemberg. Er bietet einen tiefgehenden Einblick in die nachhaltige Mobilität der Kommunen und Städte des Landes, basierend auf 15 aussagekräftigen Indikatoren wie CO2-Emissionen, Elektromobilität, Radverkehr, ÖPNV und Lärmbelastung.

Besonders interessant: Der Bericht ermöglicht jetzt Vergleiche mit ähnlichen Gemeinden und bildet neben aktuellen Zahlen auch Entwicklungen der letzten Jahre ab. So kannst Du genau nachvollziehen, wie sich Deine Kommune im Vergleich zum Landesdurchschnitt und zum Vorjahr entwickelt hat.

Ein zentrales Ergebnis: Die Elektromobilität nimmt zwar zu, bleibt aber mit einem Anteil von nur 3,8 Prozent E-Pkw am Gesamtbestand (Anfang 2025) längst hinter den ambitionierten Zielen zurück. Einige Gemeinden konnten den E-Pkw-Anteil jedoch deutlich steigern, etwa Walldorf mit zwölf Prozentpunkten in nur zwei Jahren. Das Ziel, bis 2030 35 Prozent E-Fahrzeuge zu erreichen, bleibt anspruchsvoll.

Auch beim CO2-Ausstoß im Verkehrssektor zeigt sich, dass trotz leichter Reduktionen gegenüber 2019 die Emissionen auf dem Niveau von 1990 bleiben – ein Signal für großen weiteren Handlungsbedarf. Der Bericht empfiehlt Maßnahmen wie die Förderung von Fuß- und Radverkehr, Ausbau des ÖPNV und Parkraummanagement als wirksame Hebel zur Emissionssenkung.

Erfreulich ist die positive Entwicklung beim Radverkehr: Alle Landkreise verzeichnen seit 2018 Zuwächse, in Pforzheim hat sich der Radverkehr sogar verdoppelt. Das zeigt klar, dass Investitionen in Radinfrastruktur und nachhaltige Mobilitätsangebote Wirkung zeigen.

Der Statusbericht unterstützt Kommunen dabei, ihre eigene Situation realistisch einzuschätzen, die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen und gezielt Maßnahmen zur nachhaltigen Mobilität zu fördern. Die interaktiven Grafiken ermöglichen Dir zudem, Trends und Vergleiche auf anschauliche Weise zu verfolgen.

Hier geht es zum Statusbericht in digitaler Form: Statusbericht Nachhaltige Mobilität

Zuschussvariante der EEW-Förderung ab sofort auf Förderzentrale Deutschland verfügbar

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Ab dem 15. September 2025 ist die Zuschussvariante der Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) über das neue Onlineportal Förderzentrale Deutschland (FZD) verfügbar. Diese Änderung wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) betreut und bietet Unternehmen viele Vorteile bei der Beantragung und Verwaltung ihrer Fördergelder.

Mit dem neuen Portal hast Du nun einen zentralen Anlaufpunkt für alles rund um Deine EEW-Förderung: Von der Antragserstellung über das Hochladen von Nachweisen bis zur Kommunikation mit dem BAFA. Die Bedienbarkeit wurde deutlich verbessert, da Du Förderanträge und Verwendungsnachweise direkt im Portal erstellen und einreichen kannst – separate Formulare sind nicht mehr notwendig. Zudem kannst Du während der Erstellung Zwischenspeicherungen vornehmen, was Dir mehr Flexibilität gibt.

Ein weiterer bedeutender Vorteil: Du behältst jederzeit den Überblick über den Status Deiner Anträge und Verwendungsnachweise. So hast Du mehr Transparenz und kannst Deinen Förderprozess effizienter steuern.

Wichtig zu wissen ist, dass Förderungen, die vor dem 15. September 2025 beantragt wurden, nicht automatisch auf das neue Portal umgestellt werden. Für diese Anträge gelten weiterhin die alten Portale und Verfahren.

Langfristig plant das BAFA, weitere Förderprogramme auf der Plattform Förderzentrale Deutschland zu integrieren, um Förderprozesse deutschlandweit zu vereinheitlichen und zu erleichtern. Wenn Du also ab sofort einen Energiesparzuschuss oder eine Ressourceneffizienzförderung beantragen möchtest, ist das neue Portal Deine zentrale Adresse.

Hier geht es zur Förderzentrale: Förderzentrale Deutschland (FZD)

Klimaneutrales Bauen und Sanieren: Inspirierende Best-Practice-Projekte für die Energiewende

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Die Energiewende im Gebäudebereich schreitet stetig voran und zeigt zahlreiche Best-Practice-Beispiele, die Mut machen und als Vorbild dienen. Auf dem Weg zu klimaneutralem Bauen und Sanieren findest Du vielfältige Projekte, die innovative Ansätze und praktische Umsetzungen zeigen. Diese reichen von modularen Fassadensystemen über serielle Sanierungsmethoden bis hin zu Quartiersentwicklungen mit nachhaltiger Energieversorgung.

Ein Beispiel ist das modulare Fassadensystem RENVELOPE, das mit integrierter technischer Gebäudeausrüstung (TGA) das aktive Heizen, Temperieren, Lüften und die Stromversorgung eines Gebäudes erlaubt und somit eine zukunftsorientierte Komplettlösung für Bestandsgebäude bietet. Auch serielle Fassadensanierungen, wie bei einem Schulgebäude aus den 1980er-Jahren, demonstrieren, wie sich energetische Modernisierungen im laufenden Betrieb realisieren lassen.

Zudem entstehen neue Quartiere, die generationsübergreifend, sozialverträglich und energieeffizient konzipiert sind, und Projekte wie der Naturbau Campus, die Nachhaltigkeit ganzheitlich fördern, Bildung und regionale Wertschöpfung integrieren.

Weitere Highlights umfassen innovative Klimadeckenlösungen für natürliche Kühlung und Heizung, vertikale Fassadenbegrünungen zur Verbesserung des Mikroklimas und urbane Nachbegrünungen, die Biodiversität fördern und Stadtwärme reduzieren. Die Nutzung erneuerbarer Energien spielt eine zentrale Rolle: Wärmepumpen ermöglichen selbst in älteren Gebäuden eine vollständige Umstellung auf erneuerbare Wärmequellen. Innovative Quartierskonzepte wie am Potsdamer Platz gewinnen Abwärme aus der Kälteproduktion für die Fernwärmeversorgung.

Diese Best-Practice-Projekte zeigen, wie Du mit intelligentem Einsatz von Technologie, nachhaltigen Baustoffen und zukunftsweisenden Konzepten zur klimaneutralen Bauweise beitragen kannst – und das sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch sinnvoll.

Serielles Sanieren – Turbo für nachhaltigen Gebäudestandard und Energieeffizienz

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Die Energiewende im Gebäudesektor gerät ins Stocken. Trotz ambitionierter Klimaziele trägt der Gebäudebetrieb mit rund 35 % zum Endenergieverbrauch und 30 % der CO2-Emissionen in Deutschland bei. Die Sanierungsquote von nur etwa einem Prozent pro Jahr reicht nicht aus, um die Zielmarken bis 2045 zu erreichen. Hier bietet das serielle Sanieren eine innovative Lösung, die Geschwindigkeit mit hoher Qualität und Klimaschutz vereint.

Serielles Sanieren basiert auf der industriellen Vorfertigung von Fassaden, Fenstern und Haustechnik in Fabriken. Diese Module werden präzise vorbereitet und lassen sich vor Ort in wenigen Tagen montieren. Dies verkürzt die Sanierungszeit deutlich im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren, bei denen mehrere Monate oder sogar über ein Jahr benötigt werden. Durch Automatisierung und Robotik werden zudem Arbeitskräfte eingespart, was dem Fachkräftemangel in der Baubranche entgegenwirkt.

Das Konzept hat seine Wurzeln im niederländischen Energiesprong-Programm und wurde dort bereits erfolgreich auf tausenden Gebäuden angewendet. Auch in Deutschland gewinnt das Verfahren zunehmend an Bedeutung: Über 100 Projekte sind bereits realisiert, und mehr als 170.000 Wohneinheiten sind in Planung. Besonders geeignet ist die serielle Sanierung für Gebäude mit einheitlicher Fassadengeometrie und größerem Sanierungsbedarf – ab etwa 1.500 Quadratmetern Wohnfläche lohnt sich der Ansatz wirtschaftlich.

Die Vorteile für Dich als Eigentümer oder Vermieter liegen auf der Hand:
– Deutlich reduziert sich die Bauzeit mit geringeren Störungen für Mieter, die oft während der Sanierung in ihren Wohnungen bleiben können.
– Schnelle Fertigstellung bedeutet weniger Mietausfälle und eine zügigere Refinanzierung.
– Höhere Ausführungsqualität durch Werkfertigung minimiert Planungsabweichungen und Nachbesserungen.
– Langfristig sinken Betriebskosten durch verbesserte Energieeffizienz und nachhaltige Technik wie Photovoltaik und Wärmepumpen.
– Die Bestandsgebäude werden so zu modernen „Kraftwerken“, die den Effizienzhaus-55-Standard oder besser erfüllen können.

Zudem soll die seriell gefertigte Gebäudehülle eine deutlich längere Lebensdauer besitzen als klassische Systeme, was den Werterhalt sicherstellt. Bei kleinen Gebäuden oder einzelnen Maßnahmen kann jedoch die konventionelle Sanierung noch günstiger sein.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist die ganzheitliche Sanierung aller Komponenten gleichzeitig – von Fassade über Fenster bis zur Haustechnik. Nur dann kann die serielle Fertigung ihr volles Potenzial entfalten. Mit moderner KI-gestützter Software kannst Du vorab prüfen, welche Gebäude in Deinem Portfolio sich optimal für diese Methode eignen.

Immer mehr Investoren, Wohnungsunternehmen und öffentliche Institutionen entdecken die Vorteile des seriellen Sanierens, dessen dynamisches Wachstum durch Förderprogramme zusätzlich unterstützt wird. Damit ist das serielle Sanieren ein vielversprechender „Turbo“ für die Modernisierung des Gebäudebestands und ein Schlüssel zur Erreichung der Klimaziele in der Immobilienwirtschaft.

Cybersicherheit mit Augenmaß – Versorgungssicherheit und Energiewende nicht gefährden

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Cybersicherheit spielt eine zentrale Rolle im Schutz der Energiewirtschaft vor Hackerangriffen. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) warnen jedoch vor den Risiken einer zu starken Regulierung durch den Entwurf des § 41 BSIG im Rahmen des NIS2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsgesetzes. Statt die Sicherheit zu erhöhen, könnten massive bürokratische Hürden den Netzausbau und die Digitalisierung verzögern.

Die Energiebranche unterstützt das Ziel, kritische IT-Komponenten besser abzusichern und Abhängigkeiten von Herstellern aus Drittstaaten zu reduzieren. Allerdings sei die Übertragung von Prüfverfahren aus dem Telekommunikationssektor auf die Energieversorgung wenig praktikabel, da im Energiesektor hunderte Unternehmen mit tausenden Komponenten betroffen sind, was deutlich komplexer ist.

Besonders problematisch ist das rückwirkende Verbot bereits eingesetzter Komponenten ohne zwingenden Sicherheitsgrund. Dies würde bestehende Systeme stark beeinträchtigen, Investitionen entwerten und Projekte behindern. Zudem wäre ein jährliches Meldeverfahren mit tausenden Verwaltungsakten ohne erkennbaren Nutzen verbunden.

Die Verbände kritisieren auch die nationale Einseitigkeit der Regulierung ohne europäische Abstimmung. Eine Marktverengung auf wenige Hersteller könnte Oligopole schaffen, die Versorgungssicherheit, Innovation und Preiskompetenz gefährden.

Um die Cybersicherheit wirksam zu stärken und gleichzeitig Versorgung und Planungssicherheit zu gewährleisten, fordern BDEW und VKU unter anderem:
– Bestandsschutz ohne rückwirkende Verbote ohne zwingenden Grund
– Vereinfachung oder Streichung des Anzeigeverfahrens zugunsten von Black- oder Whitelists
– Klare Übergangs- und Harmonisierungsregelungen mit europäischem Bezug
– Eine europäische, einheitliche Regulierung statt nationaler Alleingänge

Die Vorsitzende der BDEW, Kerstin Andreae, betont die Notwendigkeit praktikabler, risikobasierter Lösungen, um Planungssicherheit zu schaffen. Ingbert Liebing, VKU-Hauptgeschäftsführer, unterstreicht, dass Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit nur durch Bestandsschutz und europäische Harmonisierung zusammengebracht werden können. Andernfalls drohten Versorgungsengpässe und Verzögerungen der Energiewende.

Wärmewochen BW 2025 – Fünf Wochen voller Aktionen zur energetischen Gebäudesanierung

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Du möchtest Dein Zuhause energieeffizient modernisieren und suchst fundierte Informationen sowie Beratung? Dann sind die Wärmewochen BW 2025 genau das Richtige für Dich! Vom 19. September bis zum 24. Oktober gibt es im gesamten Südwesten Baden-Württembergs zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen – sowohl vor Ort als auch digital. Unter dem Motto „Gut beraten, besser sanieren“ bietet Zukunft Altbau in Kooperation mit regionalen Energie- und Klimaschutzagenturen ein vielseitiges Programm für Eigentümerinnen, Eigentümer und Fachleute an.

Die zentrale Auftaktveranstaltung am 23. September wird online stattfinden. Hier zeigt Dir Carsten Herbert, bekannt als Energiesparkkommissar, wie Du effektiv auf eine gedämmte Gebäudehülle und eine erneuerbare Wärmeversorgung umstellen kannst. Neben wertvollen Impulsen zu geringinvestiven Energiesparmaßnahmen erfährst Du alles Wichtige zu umfassenden Sanierungen und Fördermöglichkeiten. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. Hier findest Du den Link zur Veranstaltung: Wärmewochen Auftakt.

Warum sind diese Wärmewochen so wichtig? Etwa ein Drittel des Energieverbrauchs in Deutschland entfällt auf die Wärmeversorgung von Gebäuden. Durch energetische Renovierungen kannst Du Heizkosten um bis zu 80 Prozent reduzieren, den Wohnkomfort steigern und aktiv zum Klimaschutz beitragen. Gleichzeitig steigerst Du den Wert Deiner Immobilie nachhaltig.

Darüber hinaus kannst Du während der Aktionswochen kostenlos das Beratungstelefon von Zukunft Altbau nutzen: Montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr erreichst Du dort Experten, die Deine Fragen rund um die energetische Sanierung kompetent beantworten. Noch praktischer ist der KI-Chatbot Erni auf der Webseite, der rund um die Uhr verfügbar ist und Dir qualifizierte Tipps bietet.

Egal, ob Du Dich für Dämmung, Fenster, Heizung oder erneuerbare Energien interessierst – die Wärmewochen BW bieten Dir ein breites Informationsspektrum mit lokalen Ansprechpartnern, die genau zu Deinen Bedürfnissen passen. Nutze diese Gelegenheit, Dich umfassend zu informieren und Deinen Weg zu einem nachhaltigen, energieeffizienten Zuhause zu starten!