So optimierst Du Ertrag und Sicherheit Deiner Solarthermie- und Photovoltaik-Anlage

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Du möchtest mit Deiner Solarthermie- oder Photovoltaik-Anlage dauerhaft hohe Erträge erzielen und Energiekosten sparen? Das funktioniert nur, wenn die Anlage professionell installiert und regelmäßig gewartet wird. Setze deshalb bei der Installation auf qualifizierte Fachbetriebe, um sicherzustellen, dass alle technischen und gesetzlichen Anforderungen erfüllt sind.

Wusstest Du, dass dachintegrierte Solaranlagen als Teil der Dacheindeckung gelten? Ihre Montage muss deshalb nach den Richtlinien des Dachdeckerhandwerks erfolgen. Fehler wie unzureichende Befestigung der Solarmodule oder Beschädigung der Wärmedämmung können nicht nur die Dachkonstruktion gefährden, sondern auch die Sicherheit bei Stürmen beeinträchtigen. Im Zweifel lohnt es sich, neben dem Solarteur auch einen Dachdecker hinzuzuziehen.

Auch die regelmäßige Wartung Deiner Solaranlage ist unerlässlich. Nur so lassen sich Schäden frühzeitig erkennen und der Erhalt des Versicherungsschutzes sicherstellen. Reinigung und Pflege solltest Du stets von Fachleuten durchführen lassen, da sie über das nötige Know-how und Spezialgeräte verfügen. Verschmutzungen wie Laub und Staub können die Leistung Deiner Module erheblich verringern, was sich negativ auf Deine Erträge auswirkt.

Ein selbstständiges Betreten der Anlage zur Reinigung birgt das Risiko, Solarmodule oder Dachflächen zu beschädigen und Sicherheitsvorschriften der Unfallversicherung zu verletzen. Die sichere und effektive Wartung durch Fachbetriebe schützt Dich zudem vor Haftungsproblemen und gewährleistet eine effiziente Nutzung Deiner Solaranlage.

Fazit: Qualität und Sicherheit beginnen bei der Installation und setzen sich mit regelmäßiger Wartung und professioneller Reinigung fort. So kannst Du langfristig von günstiger und sicherer Solarenergie profitieren.

Gasheizung vor 10 Jahren gekauft? Diese Fristen für Heizungstausch gelten ab 2025

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In Deutschland stehen große Veränderungen im Heizungsgesetz an: Bis zum Jahr 2045 müssen alle fossilen Heizungen wie Gas- oder Ölheizungen ausgetauscht werden, um die Klimaziele zu erreichen. Durchschnittlich sind Gasheizungen hierzulande etwa 13 Jahre alt und haben eine Lebensdauer von 20 bis 25 Jahren. Das bedeutet, dass viele dieser Anlagen in den kommenden Jahren ohnehin altersbedingt ersetzt werden müssen.

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG), auch bekannt als das Heizungsgesetz, schreibt seit 2025 neue Verpflichtungen vor. Während Bestandsheizungen grundsätzlich weiterbetrieben werden dürfen, gilt ab dem 1. Januar 2045 ein Verbot für den Betrieb mit fossilen Brennstoffen. Zudem sind bei Heizungsausfällen in Mehrfamilienhäusern schnelle Umrüstungen auf klimafreundliche Technologien vorgeschrieben.

Für Hauseigentümer ist es entscheidend zu wissen, dass neue Gasheizungen nur noch eine Übergangsphase von fünf Jahren haben. Innerhalb von fünf Jahren nach Installation muss die Heizung zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden können – etwa durch Hybridanlagen oder den Bezug von grünem Gas. Alternativ können unter anderem Wärmepumpen, Solarthermie, Biomasseheizungen oder der Anschluss an Fernwärmenetze installiert werden.

Die Kommunen erstellen aktuell Wärmepläne, die Aufschluss darüber geben, ob und wie lange Gasnetze vor Ort in Betrieb bleiben. Viele Stadtwerke planen, Gasnetze mittelfristig durch nachhaltige Wärmelösungen zu ersetzen. Da die Preise für fossile Energien durch CO2-Abgaben sowie Netzgebühren weiter steigen, können modernere Heizsysteme wie Wärmepumpen langfristig wirtschaftlicher sein.

Staatlich gefördert wird der Heizungstausch 2025 mit Zuschüssen von bis zu 70 Prozent der Kosten, maximal 21.000 Euro. Diese Förderungen könnten in den kommenden Jahren jedoch angepasst werden. Die Branche erwartet zudem eine sinkende Preistendenz bei Wärmepumpen durch optimierte Produktion und zunehmende Nachfrage.

Fazit: Wenn Du eine Gasheizung besitzt, die vor rund zehn Jahren eingebaut wurde, solltest Du Dich rechtzeitig über die neuen gesetzlichen Fristen informieren und Alternativen prüfen. Ein Umstieg auf erneuerbare Heiztechnologien ist nicht nur notwendig, um gesetzliche Vorgaben zu erfüllen, sondern auch sinnvoll, um langfristig Heizkosten zu sparen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Wärmepumpen funktionieren auch in älteren Gebäuden zuverlässig und reduzieren CO2 deutlich

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Ein vierjähriges Forschungsprojekt des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) bestätigt: Wärmepumpen sind nicht nur für Neubauten geeignet, sondern arbeiten auch in älteren Gebäuden zuverlässig und effizient. In Zusammenarbeit mit Energieversorgern und neun Herstellern wurden 77 Wärmepumpenanlagen in Ein- bis Dreifamilienhäusern über einen Zeitraum von vier Jahren umfassend untersucht.

Die Ergebnisse zeigen, dass Luft/Wasser-Wärmepumpen eine durchschnittliche Jahresarbeitszahl (JAZ) von 3,4 erreichen, während erdgekoppelte Systeme sogar auf 4,3 kommen. Besonders bemerkenswert ist, dass die Effizienz der Wärmepumpen unabhängig vom Baujahr der Gebäude ist. Das bedeutet, dass umfassende Sanierungen nicht zwingend notwendig sind, damit Wärmepumpen effizient arbeiten.

Im Vergleich zu Gasheizungen verringern Wärmepumpen die CO2-Emissionen um rund 64 Prozent, basierend auf dem deutschen Strommix von 2024. Das Projekt verwendete erstmals dynamische Berechnungen mit variablen Emissionsfaktoren, um die Klimabilanz noch genauer zu erfassen.

Auch das Schallverhalten wurde eingehend geprüft. Die Anlagen erfüllten in den Langzeitmessungen in der Regel die geltenden Lärmschutzvorgaben und sind somit auch im Hinblick auf Geräuschentwicklung unproblematisch. Zudem zeigte die Kombination von Wärmepumpen mit Photovoltaik hervorragende Ergebnisse: Autarkiegrade von bis zu 62 Prozent und Eigenverbrauchsanteile bis zu 83 Prozent konnten besonders mit Batteriespeichern erreicht werden.

Fazit: Wärmepumpen sind eine klug Wahl für umweltbewusstes Heizen – auch in älteren Gebäuden. Sie bieten eine hohe Effizienz, reduzieren signifikant CO2-Emissionen und lassen sich gut mit Photovoltaik kombinieren, um Energiekosten und Umweltbelastung weiter zu senken.

Hier findest Du die vollständigen Ergebnisse.

Heizung: Warum Alufolie hinter Heizkörpern Wärme spart? Mythos und Risiken im Check

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Viele wünschen sich, Heizkosten clever zu reduzieren und greifen zu praktischen Lifehacks. Ein bekannter Tipp ist es, Alufolie hinter den Heizkörper zu kleben. Die Idee dahinter: Die Folie reflektiert Wärmestrahlung, die sonst verlustreich in die kalte Wand dringt, und leitet sie zurück in den Raum. Gerade in älteren Gebäuden ohne ausreichende Wanddämmung scheint dieser Trick verlockend.

Doch Vorsicht! Obwohl der Gedanke logisch klingt, birgt das Anbringen von Alufolie Risiken. Wird sie nicht fachgerecht befestigt, kann sich zwischen Folie und Wand Feuchtigkeit stauen – ein idealer Nährboden für Schimmelbildung. Da es dort gleichzeitig warm ist, verbreitet sich der Schimmel oft schnell, was gesundheitliche Folgen und zusätzliche Kosten bedeutet.

Zudem ist Alufolie oft zu dünn und reißt leicht ein, was die Wirkung stark einschränkt. Professionelle Dämmplatten oder spezielle Heizkörper-Dämmfolien sind deutlich wirksamer und sicherer. Alternativ halten Dämmtapeten oder spezielle Folien die Wärme besser im Raum.

Auch Rettungsdecken oder Rettungsfolien sind keine sinnvolle Alternative, da sie ähnliche Probleme mit Feuchtigkeit und mangelhafter Dämmung verursachen können.

Fazit: Alufolie hinter der Heizung mag als günstiger DIY-Trick attraktiv sein, ist aber aus Schimmelgefahr und mangelnder Wirkung nicht empfehlenswert. Moderne Dämmmethoden bieten besseren Schutz vor Wärmeverlusten und helfen langfristig Kosten zu sparen.

Hybridheizung mit Pelletheizung: So sparst du Brennstoff und schonst die Umwelt

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Eine Pelletheizung erzeugt Wärme zu 100 % aus erneuerbaren Energien. Trotzdem lohnt es sich, dieses Heizsystem als Hybridheizung mit einer Solaranlage oder Wärmepumpe zu kombinieren. Warum? Weil du so Brennstoff einsparst und den Heizkessel in warmen Monaten entlastest.

Solarthermie ist der perfekte Partner für deine Pelletheizung. Die Solarkollektoren übernehmen in sonnenreichen Zeiten den Großteil der Warmwasserbereitung und unterstützen die Heizung. Dabei kann bis zu einem Drittel des Wärmebedarfs über die Sonnenergie gedeckt werden. Wenn die Sonne nicht genügt, springt automatisch die Pelletheizung an. Ein Kombispeicher macht diese Verbindung effizient möglich, indem er Wärme aus beiden Quellen speichert und bei Bedarf abgibt. Besonders im Sommer übernimmt die Solaranlage komplett das Heizen, was Brennstoffkosten deutlich senkt.

Möchtest du eine Photovoltaik-Anlage nutzen, lässt sich diese ebenfalls mit der Pelletheizung verbinden. Überschüssiger selbst erzeugter Solarstrom erwärmt dann einen Pufferspeicher mittels Elektroheizstab. Ein Energiemanager (Home Energy Management System) sorgt dafür, dass die Energie optimal verteilt wird. So kannst du die Vorteile deines Solarstroms voll ausschöpfen und die Pelletheizung nutzt nur dann Brennstoff, wenn kein Solarstrom zur Verfügung steht.

Eine weitere interessante Kombination ist die Hybridheizung aus Pelletkessel und Wärmepumpe – vor allem für Altbauten. Hier kannst du beispielsweise den Pelletkessel mit einer Warmwasserwärmepumpe koppeln. Wenn zusätzlich eine Photovoltaik-Anlage integriert ist, profitierst du von einer kostengünstigen und klimafreundlichen Heizlösung. Kombigeräte, die Pelletheizung und Wärmepumpe in einem vereinen, sind ebenfalls erhältlich. Beachte jedoch, dass die Anschaffungskosten höher sind als bei Einzelheizungen und eine genaue Wirtschaftlichkeitsprüfung sinnvoll ist.

Für Hybridheizungen, die ausschließlich erneuerbare Energien nutzen, kannst du attraktive Förderungen der KfW in Anspruch nehmen. Dabei sind Zuschüsse von bis zu 70 Prozent und zinsgünstige Kredite möglich. Die förderfähigen Kosten sind allerdings auf maximal 30.000 Euro pro Gebäude begrenzt, sodass nicht alle Kosten vollständig über die Förderung gedeckt werden.

Nutze die Vorteile einer Hybridheizung mit Pelletheizung, um umweltfreundlich, effizient und kostensparend zu heizen. Die Kombination mit Solarthermie, Photovoltaik oder Wärmepumpe macht dein Heizsystem zukunftssicher und nachhaltig.

Immobilien-Teilverkauf: Wohnen bleiben und finanzielle Freiheit im Alter sichern

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Möchtest du im Alter mehr finanzielle Freiheit haben und gleichzeitig in deinem Haus wohnen bleiben? Ein Immobilien-Teilverkauf bietet genau diese Möglichkeit. Statt dein gesamtes Haus zu verkaufen, kannst du einen Teilanteil deiner Immobilie verkaufen, ohne auszuziehen – und bekommst so das nötige Kapital für Sanierungen oder andere Ausgaben.

Gerade im Ruhestand sind teure Reparaturen wie Heizungstausch oder Dachsanierung oft eine finanzielle Herausforderung. Viele Banken vergeben dann keinen Kredit mehr oder nur zu schlechten Konditionen. Der Immobilien-Teilverkauf löst dieses Problem, indem er dir Liquidität verschafft, ohne dass du dich verschulden musst.

Beim Immobilien-Teilverkauf kannst du maximal 50 Prozent deiner Immobilie verkaufen, die mindestens einen Marktwert von 200.000 Euro haben sollte. Dafür erhältst du das Nießbrauchrecht und kannst dein Haus weiterhin uneingeschränkt nutzen und selbst über Umbauten oder Sanierungen entscheiden. Darüber hinaus bist du wirtschaftlicher Eigentümer und kannst deinen Anteil jederzeit zurückkaufen.

Der Kaufpreis orientiert sich am aktuellen Marktwert, der von einem neutralen Gutachter bestimmt wird, und die Kaufnebenkosten übernehmen die Anbieter. Ein wichtiges Plus: Der Anteil wird fair ohne Abschläge erworben und nicht an Dritte weiterverkauft. So genießt du maximale Flexibilität und Sicherheit.

Im Vergleich zu anderen Modellen der Immobilienverrentung, wie der Leibrente oder Umkehrhypothek, punktet der Immobilien-Teilverkauf durch flexiblere Verkaufsanteile, Auszahlungssummen und Rückkaufoptionen. Somit bleibt deine Immobilie ein wichtiger Baustein für deine Altersvorsorge.

Fazit: Ein Immobilien-Teilverkauf ist eine attraktive Lösung, um im Alter finanzielle Freiheit zu genießen, notwendige Sanierungen zu finanzieren und trotzdem weiterhin sorglos in den eigenen vier Wänden zu leben.

Bäume fällen für die Photovoltaik-Anlage: Was du zu Recht und Pflichten wissen musst

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Du hast dir eine Photovoltaik-Anlage oder ein Balkonkraftwerk zugelegt und musst feststellen, dass ein Baum auf deinem Grundstück Schatten wirft? Damit wird zwar die Leistung deiner Anlage reduziert, aber der Baum einfach zu fällen, ist nicht ohne Weiteres erlaubt – selbst wenn er auf deinem Grundstück steht.

Das Baumfällen oder gar der starke Schnitt unterliegen klaren gesetzlichen Regeln. Du brauchst in den meisten Fällen vorab eine Genehmigung der zuständigen Behörde. Das liegt daran, dass viele Bäume durch Baumschutzsatzungen, Baumschutzverordnungen oder das Bundesnaturschutzgesetz geschützt sind. Besonders Bäume mit einem Stammumfang von mehr als 60 oder 80 Zentimetern oder bestimmte Arten wie Eibe, Wildapfel oder Walnuss zählen zu den geschützten Gehölzen.

Wichtig zu wissen: Wer ohne Genehmigung Bäume fällt, riskiert hohe Bußgelder von bis zu 50.000 Euro. Deshalb solltest du dich vorab informieren, welche Bäume in deinem Bundesland geschützt sind und welche Vorschriften gelten.

Auch der Baumschnitt unterliegt Einschränkungen, insbesondere in der Zeit vom 1. März bis 30. September gilt häufig ein gesetzliches Schneideverbot, um Brutzeiten von Vögeln zu schützen. Hier drohen ebenfalls Bußgelder, wenn diese Regeln missachtet werden.

Was aber, wenn die Schattenverursacher auf dem Nachbargrundstück stehen? Aktuell kannst du auf Basis des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) die Fällung der Bäume nicht direkt verlangen. Ein klärendes Gespräch oder ein Rückschnitt des Baumes sind jedoch mögliche Lösungen. Wird eine Fällgenehmigung erteilt, kann der Nachbar in der Regel nicht dagegen vorgehen.

Fazit: Selbst wenn der Baum die Leistung deiner PV-Anlage schmälert, gilt es, die Naturschutzbestimmungen zu respektieren. Informiere dich unbedingt über die geltenden Regelungen und hole Genehmigungen ein, damit du nicht mit Strafen rechnen musst. Ein respektvoller Dialog mit deinem Nachbarn kann dabei ebenfalls helfen.

Abschaffung der Gasspeicherumlage: Wie gerecht ist die Entlastung für Verbraucher und Klima?

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Am 6. August 2025 hat das Bundeskabinett die Abschaffung der Gasspeicherumlage beschlossen – eine Entscheidung, die Verbrauchern zunächst finanzielle Entlastung bringt. Doch der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) warnt vor den langfristigen Folgen dieser Maßnahme. Zwar senkt die Abschaffung kurzfristig die Gaspreise, jedoch wird dadurch ein Ungleichgewicht bei den Abgaben auf Gas und Strom geschaffen, das fossiles Gas bevorzugt und die klimafreundliche Energieversorgung erschwert.

Die BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter betont, dass die einseitige Entlastung von fossilem Gas den Umstieg auf erneuerbare Energien behindert, die Abhängigkeit von fossilen Importen zementiert und die Klimaziele der Bundesregierung konterkariert. Zudem kritisiert sie die Finanzierung der Abschaffung über den Klima- und Transformationsfonds (KTF), der eigentlich langfristige Investitionen in Dekarbonisierung unterstützt. Die Zweckentfremdung des Fonds schwächt das Vertrauen in nachhaltige Energiepolitik und reduziert den finanziellen Spielraum für klimafreundliche Projekte.

Der BEE fordert stattdessen eine stärkere Förderung erneuerbarer Gase wie biogene Kraftstoffe und grünen Wasserstoff. Nur mit geeigneten Rahmenbedingungen und nachhaltigen Investitionen könne eine dauerhafte Entlastung der Verbraucher erreicht, die Versorgungsicherheit gewährleistet und die heimische Wertschöpfung gestärkt werden. So trage die Politik aktiv zum Erreichen der Klimaziele bei und vermeide die Abhängigkeit von fossilen Importen.

Für Dich als Verbraucher heißt das: Kurzfristige Entlastung durch Wegfall der Umlage ist spürbar, doch langfristig zählt der Ausbau erneuerbarer Energien, damit Du auch künftig bezahlbar und klimafreundlich Energie nutzen kannst.

Kommunale Wärmeplanung verstehen: Fristen, klimaneutrale Heizungen und Förderungen bis 2045

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Um die Wärmeversorgung in Deutschland bis 2045 klimaneutral zu gestalten, ist eine umfassende Umrüstung des Gebäudebestands nötig. Das bedeutet, dass viele Häuser ihre fossilen Heizungen durch nachhaltige Systeme ersetzen müssen. Die kommunale Wärmeplanung verpflichtet Gemeinden, einen strategischen Plan zu erarbeiten, der diesen Wandel ermöglicht und den CO2-Ausstoß bei der Wärmeversorgung deutlich reduziert.

Was ist die kommunale Wärmeplanung?
Kommunen in Deutschland müssen ermitteln, wie hoch der zukünftige Wärmebedarf bis 2045 sein wird, und analysieren, welche erneuerbaren Energien vor Ort genutzt werden können. Diese müssen sie in einem Wärmeplan zusammenfassen, der alle fünf Jahre aktualisiert wird.

Wichtige Fristen für die Kommunen:
– Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern müssen bis zum 30. Juni 2026 einen Wärmeplan vorlegen.
– Kleinere Kommunen haben dafür Zeit bis zum 30. Juni 2028.

Nach Vorlage des Wärmeplans greift für neue Heizungen die 65-Prozent-Regel: Mindestens 65 % der Wärmeenergie müssen aus erneuerbaren Energien stammen. Der Einbau von rein fossilen Heizungen ist dann grundsätzlich verboten, Ausnahmen sind nur bei plötzlichem Heizungsausfall erlaubt, wenn die neue Heizung kompatibel mit erneuerbaren Energien ist.

Möglichkeiten der klimaneutralen Wärmeversorgung:
Kommunen unterscheiden zwischen zentraler und dezentraler Wärmeversorgung:
– Zentrale Versorgung über Wärmenetze kann industrielle Abwärme, Biomasse, Geothermie, Solarthermie, Wasserstoff oder Wärme aus Flüssen und Seen nutzen.
– Dezentrale Lösungen umfassen Wärmepumpen, solarthermische Anlagen, Biomasseheizungen, Hybridheizungen sowie Gasheizungen mit grünen Gasen.

Hausbesitzer müssen rechtzeitig erfahren, welche Lösungen für sie vor Ort möglich sind – insbesondere, wenn eine zentrale Wärmeversorgung nicht geplant ist.

Nach Abschluss der Wärmeplanung:
Nach Fertigstellung haben die Kommunen zehn Jahre Zeit, ein Wärmenetz anzulegen. Hauseigentümer sind verpflichtet, sich spätestens zehn Jahre nach Fertigstellung des Wärmenetzes anzuschließen, sofern die Kommune einen Anschlusszwang in der Satzung festlegt. Alternativ kann ein anderer klimafreundlicher Heizungsersatz nachgewiesen werden.

Fördermöglichkeiten:
Kommunen erhalten staatliche Fördermittel für die Erstellung von Wärmeplänen und den Ausbau von Wärmenetzen. Auch Hausbesitzer können Unterstützung beim Anschluss an Wärmenetze bekommen. Da Förderungen künftig sinken könnten, wird empfohlen, frühzeitig passende Heizlösungen zu prüfen.

Kosten für den Wärmenetzanschluss:
Der Anschluss an ein Fernwärmenetz kostet laut Verbraucherzentrale zwischen 8.000 und 15.000 Euro. Das umfasst den Austausch der alten Heizung und den Einbau einer Übergabestation.

Die kommunale Wärmeplanung und die verbindlichen Fristen helfen dir als Hauseigentümer oder Bürger, sich richtig auf die Energiewende vorzubereiten und nachhaltige Heizungssysteme rechtzeitig einzuführen.

So können staatliche Bürgschaften den Wohnungsneubau in Deutschland ankurbeln

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Die Wohnungsbaukrise in Deutschland spitzt sich weiter zu, denn immer weniger neue Wohnungen werden gebaut. Ein maßgeblicher Grund dafür sind die hohen Finanzierungskosten, die den Neubau für viele Bauträger und Wohnungsunternehmen unattraktiv machen. Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) schlägt eine einfache, aber effektive Lösung vor: staatliche Bürgschaften für Baufinanzierungen.

Diese staatlichen Bürgschaften würden die Finanzierungskosten deutlich senken, ohne dass der Staat ein großes Risiko oder hohe Kosten tragen müsste. Laut vdp-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt wäre das eine Maßnahme mit geringem Einsatz, die den Wohnungsbau wieder in Gang bringen könnte. Aktuell liegt die Ausfallquote bei Wohnungsbaukrediten bei unter 0,1 Prozent, was das Risiko minimal macht.

Trotz der Zinswende werden zwar wieder mehr Immobilienkredite vergeben, allerdings hauptsächlich für den Kauf von Bestandswohnungen. Der dringend notwendige Wohnungsneubau stagniert weiterhin, was besonders die Mittelschicht trifft, die immer öfter vom Erwerb von Wohneigentum ausgeschlossen ist.

Der vdp betont, dass vor allem Wohnungsunternehmen und Projektentwickler entlastet werden sollten, da deren Projekte vielerorts wirtschaftlich nicht mehr tragfähig sind. Staatliche Bürgschaften könnten hier helfen, die Kosten zu senken und mehr Neubauprojekte möglich machen.

Mit dieser Lösung könnten nicht nur die Kosten im Griff behalten werden, sondern auch die dringend benötigten Neubauwohnungen geschaffen werden. So könntest Du als Mieter oder Wohnungssuchender in Zukunft von einer entspannteren Lage auf dem Wohnungsmarkt profitieren.