Bundesverband für Energieberatung kritisiert Gasheizung-Politik und fordert realistische Wärmepumpen-Strategie

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Der Bundesverband für Energieberatende (GIH) übt deutliche Kritik an der jüngsten Kehrtwende des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), der sich verstärkt für den Einbau von Gasheizungen ausspricht. GIH-Chef Stefan Bolln bezeichnet die neue Haltung als nicht nachvollziehbar, da sie dem verbindlichen Ziel widerspreche, die CO₂-Emissionen bis 2040 um 90 Prozent zu senken, während gleichzeitig neue fossile Heizungen installiert werden, die jahrzehntelang betrieben würden.

Laut GIH sind vor allem Haushalte betroffen, die sich der steigenden Umweltkosten durch CO₂-Emissionen nicht bewusst sind. Viele Verbraucher seien aber offen für klimafreundliche Technologien. Dabei würden die Mehrkosten für moderne Systeme wie Wärmepumpen dank der Bundesförderungen für effiziente Gebäude (BEG) oft vollständig ausgeglichen. Bolln warnt vor einer falschen Sparrechnung: Anfangs eingesparte Kosten durch günstigere Gasheizungen würden über die Laufzeit durch höhere Energiekosten und CO₂-Preise vielfach kompensiert.

Der Verband begrüßt, dass künftig alle Effizienzmaßnahmen auf eine gesetzliche 65-Prozent-Erneuerbare-Vorgabe angerechnet werden und fordert eine Entkopplung von Gebäudeenergiegesetz und Wärmeplanungsgesetz, um in nicht wärmenetztauglichen Gebieten alternative Lösungen besser umsetzen zu können. Der GIH appelliert an Bundeswirtschaftsministerin Reiche, den eingeschlagenen Kurs hin zu nachhaltigen Heizungen beizubehalten und technologieoffene Förderungen mit einkommensabhängigen Komponenten zu gestalten, um soziale Gerechtigkeit und Akzeptanz zu gewährleisten.

Auf der anderen Seite meldet sich das Heizungshandwerk zu Wort: Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima betont zwar die Unterstützung für Klimaziele, hält das Gebäudeenergiegesetz (GEG) in seiner aktuellen Form jedoch für zu restriktiv. Er fordert eine technologieoffene Energieträgerstrategie, die auch den Einbau hochmoderner Gas-Brennwertheizungen erlaubt – diese seien ein praktikabler Zwischenschritt zur CO₂-Reduktion, besonders in Bestandsgebäuden, wo der Wechsel zu Wärmepumpen oft technisch schwierig und teuer sei.

Der ZVSHK schlägt ein vereinfachtes Bewertungssystem für die CO₂-Emissionen von Heizungen und einen schrittweisen Ausbau der Erneuerbaren-Anteile vor. Er kritisiert zudem die unterschiedliche Behandlung von Privatpersonen und Versorgungsunternehmen in Sachen Erneuerbarenquoten und plädiert für mehr Realismus in der Wärmeplanung. Das Handwerk beobachtet, dass Wärmepumpen vor allem im Neubau akzeptiert werden, während der Gebäudebestand noch große Herausforderungen birgt.

Unabhängige Experten unterstützen ähnliche Forderungen: Sie empfehlen, das Gebäudeenergiegesetz so zu überarbeiten, dass echte Technologieoffenheit entsteht und die CO₂-Einsparung im Mittelpunkt steht. Maßnahmen wie Sanierungen, Heizungsoptimierungen und intelligente Steuerungen sollten gemeinsam auf das Emissionskonto angerechnet werden, um Verbrauchern flexiblere und wirtschaftlich sinnvolle Optionen zu bieten.

Fazit: Die Diskussion um Heizungstechnologien in Deutschland zeigt einen Zielkonflikt zwischen ambitionierten Klimazielen und praktischer Umsetzbarkeit. Es besteht Einigkeit, dass die Wärmewende im Gebäudesektor nur Schritt für Schritt gelingen kann – mit einer Kombination aus Förderung, pragmatischen Lösungen und unabhängiger Beratung, die langfristig Kosten und CO₂-Emissionen senkt.

Wegfall der Förderung für kleine PV-Anlagen – Auswirkungen für Verbraucher und die Solarbranche

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Die Bundesregierung plant laut Wirtschaftsministerin Katherine Reiche (CDU), die Förderung für neue, kleine Photovoltaikanlagen (PV) zu überdenken. Bisher erhielten Besitzer solcher Anlagen eine Einspeisevergütung – eine Vergütung für den ins Netz eingespeisten Solarstrom. Doch laut Reiche rechnet sich eine solche Förderung für kleine PV-Anlagen bereits heute auf dem Markt nicht mehr und sei deshalb überflüssig.

Die geplante Abschaffung der Förderungen ruft jedoch erheblichen Protest aus der Energiebranche hervor, denn für Verbraucherinnen und Verbraucher hätte das deutliche finanzielle Konsequenzen. Eine typische kleine Solaranlage mit einer Leistung von zehn Kilowattpeak (kWp) erzeugt jährlich rund 10.000 Kilowattstunden Strom. Etwa 70 bis 80 Prozent davon werden meist ins öffentliche Netz eingespeist. Ohne die Einspeisevergütung würden Eigentümer solcher Anlagen jährlich zwischen 550 und 630 Euro an Einnahmen verlieren. Über eine Mindestlebensdauer von 20 Jahren summiert sich das auf rund 11.000 bis 12.500 Euro an entgangenen Einnahmen.

Um trotz fehlender Förderung wirtschaftlich zu bleiben, empfiehlt die Energiebranche den Einsatz von Batteriespeichern und intelligenten Steuerungen für die PV-Anlagen. So kann der Eigenverbrauch des erzeugten Solarstroms auf über 70 Prozent gesteigert werden, was den finanziellen Verlust durch den Wegfall der Einspeisevergütung auf etwa 150 bis 236 Euro pro Jahr reduziert.

Aktuell erhalten Betreiber kleiner Solaranlagen je nach Anlagengröße und Inbetriebnahmedatum eine Einspeisevergütung von rund 6,80 bis 7,86 Cent pro Kilowattstunde – eine Zahlung, die für 20 Jahre garantiert wird. Allerdings wird diese Vergütung alle sechs Monate um ein Prozent reduziert. Die letzte Anpassung erfolgte Anfang August.

Für dich als Solarinteressierte oder Anlagenbesitzer bedeutet dies: Wer jetzt noch eine Photovoltaikanlage installiert und ans Netz bringt, kann weiterhin von der Einspeisevergütung profitieren. Ein rasches Handeln lohnt sich, um langfristig Einnahmen aus deiner Solaranlage zu sichern und von attraktiven Förderungen zu profitieren.

Ultrareiche kaufen Zweitwohnsitze 2025: Miami führt, Lissabon und Dubai im Trend

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Stell dir vor, du hast ein Nettovermögen von über 30 Millionen US-Dollar. Wo würdest du deinen Zweitwohnsitz wählen? Für immer mehr Ultrareiche ist die Antwort nicht mehr nur Monaco oder St. Tropez, sondern vor allem Miami, das 2025 weltweit die Top-Stadt für Zweitwohnsitze bleibt. Ein aktueller Bericht zeigt, dass auch Städte wie Lissabon, Dubai und Naples (Florida) rapide an Bedeutung gewinnen.

Diese Entwicklungen beruhen auf Daten von Altrata, die das Eigentum von Ultra-High-Net-Worth Individuals (UHNW) analysieren. Demnach gibt es weltweit rund 480.000 UHNW-Personen, die Immobilien zunehmend als strategische Vermögenswerte nutzen. Zweitwohnsitze dienen nicht nur als Rückzugsorte, sondern auch als Mittel zur Steueroptimierung, rechtlichen Absicherung und Vermögensdiversifikation.

In den USA führen Miami (13.211 Zweitwohnsitze) und New York (12.813) das Ranking an, gefolgt von Los Angeles und San Francisco. Naples in Florida sticht besonders hervor: Dort sind 95 Prozent der UHNW-Luxusimmobilien Zweitwohnsitze. Internationale Städte wie London bleiben trotz steigender Steuern ein starker Magnet, insbesondere wegen ihrer Rechtsverbindlichkeit, Infrastruktur und kulturellen Bedeutung. Peking, Hongkong, Singapur und Dubai zählen ebenfalls zu den Top-Orten, während Lissabon wegen seines attraktiven Lebensstils und relativen Erschwinglichkeit für US-Käufer immer beliebter wird.

Ultrareiche betrachten Immobilien heute als multifunktionale Investitionen: Sie verbinden Lifestyle mit Sicherheit und geopolitischer Flexibilität. Der Begriff „Luxus“ hat sich gewandelt – es geht nicht mehr nur um prunkvolle Häuser, sondern um Bewegungsfreiheit und langfristige Vermögensplanung über Ländergrenzen hinweg. Städte wie Genf, Singapur und London bieten genau diese Vorteile und unterstützen eine globale Lebensweise.

Wenn du also darüber nachdenkst, wo die wirklich Reichen im Jahr 2025 ihren Zweitwohnsitz bevorzugen, solltest du besonders auf Miami, Lissabon und Dubai achten. Diese Orte stehen für steuerliche Vorteile, Sicherheit und Lebensqualität und sind wichtige Zentren einer zunehmend global mobilen Elite.

Sanieren oder nicht? Warum viele Deutsche sich keine Haussanierung leisten können

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Wenn Du derzeit Eigentümer einer Immobilie in Deutschland bist, gehörst Du wahrscheinlich zu den vielen Menschen, die ihre Häuser in den nächsten zwei Jahren nicht sanieren wollen. Warum? Die Kosten sind einfach oft zu hoch. Laut einer Umfrage planen 53 Prozent der Immobilieneigentümer in den kommenden zwei Jahren keine Renovierung oder energetische Sanierung ihrer Gebäude.

Das Problem liegt vor allem im Geld: Die Mehrheit der Befragten schätzt das Investitionsvolumen für eine Sanierung auf 30.000 Euro oder weniger, was oft nur für kleinere Maßnahmen wie Fenster- oder Heizungstausch reicht. Doch dieser Betrag entspricht für viele fast dem halben Nettovermögen. Aktuelle Studien zeigen, dass das Medianvermögen in Deutschland bei 76.000 Euro liegt, wobei der Anteil an unmittelbar verfügbaren finanziellen Mitteln – also Geld, das Du sofort für eine Sanierung einsetzen könntest – im Schnitt nur etwa 3.200 Euro beträgt.

Dabei müssten Deutschlands Immobilien dringend energetisch saniert werden, wenn das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 erreicht werden soll. Rund 20 Millionen Gebäude mit schlechter Energieeffizienz benötigen eine Modernisierung. Dennoch fehlt es oft an finanziellen Mitteln und Verständnis für verfügbare Förderprogramme. Fast die Hälfte der Befragten wünscht sich mehr Aufklärung und eine bessere Übersicht über staatliche Förderungen, um Kosten und Nutzen abwägen zu können.

Glücklicherweise gibt es staatliche Zuschüsse von bis zu 15 Prozent der Sanierungskosten, maximal 30.000 Euro, die durch einen individuellen Sanierungsfahrplan sogar auf 60.000 Euro verdoppelt werden können. Auch zinsgünstige Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sind eine Option, allerdings greifen diese nur in Kombination mit den Zuschüssen. Die große Herausforderung bleibt, dass viele Hausbesitzer nicht genau wissen, welche Möglichkeiten und Unterstützungen es gibt und welche Maßnahmen sich für sie finanziell lohnen.

Wenn Du also mit dem Gedanken spielst, Dein Haus zu sanieren, lohnt sich ein genauer Blick auf Förderprogramme und die sorgfältige Planung der Maßnahmen – idealerweise mit fachkundiger Beratung. So kannst Du nicht nur Deinen Geldbeutel schonen, sondern auch aktiv zum Klimaschutz beitragen.

Solarstrom erreicht neuen Rekord in Deutschland und Europa trotz weniger Windenergie

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Im ersten Halbjahr 2025 wurde in Deutschland und vielen weiteren europäischen Ländern so viel Solarstrom erzeugt wie nie zuvor. Gleichzeitig sank die Stromerzeugung aus Windenergie, wodurch der Anteil erneuerbarer Energien an der öffentlichen Nettostromerzeugung in Deutschland mit 60,9 % etwas unter dem Vorjahreswert von 65,1 % blieb.

Die Windenergie lieferte in Deutschland 60,3 Terawattstunden Strom – 6 Prozentpunkte weniger als im ersten Halbjahr 2024. Prof. Bruno Burger vom Fraunhofer ISE erklärt, dass dies auf geringere Windverhältnisse zurückzuführen ist. Die Sonnenenergie hingegen legte deutlich zu: Photovoltaikanlagen speisten 40,0 Terawattstunden ein, ein Plus von 30 % gegenüber dem Vorjahr. Auch andere europäische Länder verzeichneten deutliche Zuwächse bei der Solarstromerzeugung, zum Beispiel Frankreich (15,1 TWh), Belgien (5,6 TWh), Dänemark (2,3 TWh) und Polen (10,3 TWh). Insgesamt stieg die solare Stromproduktion in der EU um 16 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024.

Bei den Stromflüssen zeigt sich, dass Deutschland 7,7 Terawattstunden Strom importierte, hauptsächlich aus Skandinavien, Frankreich, der Schweiz, Belgien und den Niederlanden, wo aufgrund von Wind- und Wasserkraft günstige Preise herrschen. Im Gegenzug exportierte Deutschland Strom an Nachbarländer wie Österreich und Polen.

Die Börsenstrompreise haben sich nach einem Rückgang in den Vorjahren wieder leicht erhöht. Der durchschnittliche Preis lag im ersten Halbjahr 2025 bei 86,64 Euro pro Megawattstunde, wobei die Preise im Frühsommer besonders niedrig waren. Für Neukunden in Deutschland sind die Strompreise im Juni 2025 mit 27 Cent pro Kilowattstunde auf ein Niveau gefallen, das zuletzt im Sommer 2021 erreicht wurde. Die Gaspreise stiegen hingegen an, ebenso die Kosten für CO2-Emissionszertifikate um 11 % gegenüber dem Vorjahr.

Diese Entwicklungen unterstreichen die dynamische Veränderung im Energiemarkt und zeigen die wachsende Bedeutung nachhaltiger Energiequellen wie der Photovoltaik für die Energieversorgung in Deutschland und Europa.

Drei Wege, mit Immobilien Geld zu verdienen – welches Modell passt zu dir?

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Immobilien sind mehr als nur vier Wände, sie können dein Sprungbrett zu finanzieller Freiheit sein. In seinem neuesten Video zeigt Johannes alias Flippɘr, wie du in Deutschland mit drei erprobten Strategien Geld verdienst: Buy & Hold, Airbnb und Fix & Flip.

1️⃣ Buy & Hold – Langfristig Vermögen aufbauen

Bei Buy & Hold kaufst du eine Immobilie, vermietest sie und behältst sie im Bestand. Ziel: Stabiler Cashflow, steigende Mieteinnahmen und ein wachsender Vermögenswert.

Wichtig: Deine Bonität und Schufa spielen eine zentrale Rolle, denn ohne gute Bankbeziehung wird’s schwer, Folgeobjekte zu finanzieren.

Vorteile:

  • Passives Einkommen
  • Langfristige Wertsteigerung
  • Steuerliche Vorteile

Nachteile:

  • Hoher Eigenkapitalbedarf
  • Langsamer Vermögensaufbau

2️⃣ Airbnb – Kurzzeitvermietung mit Potenzial

Airbnb kann lukrativer sein als klassische Vermietung, wenn du Standort, Ausstattung und Auslastung im Griff hast. Der Hype ist groß, aber Johannes warnt: Viele starten begeistert und hören schnell wieder auf.

Vorteile:

  • Höhere Mieteinnahmen pro Nacht
  • Flexibilität in der Nutzung

Nachteile:

  • Hoher Betreuungsaufwand
  • Rechtliche Einschränkungen in manchen Städten

3️⃣ Fix & Flip – Kaufen, renovieren, verkaufen

Das Herzstück von Johannes’ eigener Strategie: Fix & Flip. Du kaufst eine renovierungsbedürftige Immobilie, setzt sie in Schuss und verkaufst sie mit Gewinn. Entscheidend ist eine klare Exit-Strategie, und der Mut, Projekte zügig abzuschließen.

Vorteile:

  • Schnelle Gewinne
  • Kein langfristiger Kapitalbinder

Nachteile:

  • Hohe Marktabhängigkeit
  • Handwerkliche und organisatorische Herausforderungen

Fazit:

Ob du langfristig Vermögen aufbauen oder kurzfristig Gewinne mitnehmen willst, jedes Modell hat seine eigenen Spielregeln. Das Video von Flippɘr liefert dir ehrliche Einblicke, Praxisbeispiele und Tipps, um deinen Weg als Immobilieninvestor zu starten.

Vermieterreport 2025: So ticken private Vermieter in Deutschland wirklich

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Private Kleinvermieter sind in Deutschland ein bedeutender Faktor auf dem Mietwohnungsmarkt – sie stellen rund 60 % des Mietwohnungsangebots. Der aktuelle Vermieterreport 2025, erstellt von DI Deutschland.Immobilien und dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW), liefert wertvolle Einblicke in das Verhalten und die Einstellungen dieser Vermieter.

Die meisten privaten Vermieter investieren bewusst und langfristig in Wohnimmobilien, um ihre Altersvorsorge zu sichern. Fast ein Drittel vermietet seit mindestens 20 Jahren, mehr als die Hälfte besitzt nur eine Wohnung, deren jährliches Mieteinkommen oft unter 10.000 Euro liegt. Dabei sind 57 % der Vermieter älter als 55 Jahre. Für 58 % ist die eigene Altersvorsorge der wichtigste Grund für ihre Investition, 54 % möchten ein zusätzliches Einkommen erzielen. Immobilien machen im Schnitt 65 % ihres Vermögens aus.

Beim Thema Finanzierung zeigt sich Aufklärungsbedarf: Nur etwa 12 % nutzen Lebensversicherungen als Teil ihrer Finanzierungsstrategie. Dabei könnten Lebensversicherungen bei steigenden Zinsen eine steuerlich attraktive Alternative bieten.

Bezüglich Mietpreisanpassungen sind private Vermieter aktuell zurückhaltend. Mehr als die Hälfte erhöht bei Neuverträgen die Miete nicht, 44 % nur moderat. Auch bei bestehenden Mietverträgen steigen die Mieten meist nur bei gestiegenen Betriebskosten. Insgesamt halten 45 % der Befragten die Mieten über längere Zeit konstant. Dieses Verhalten spiegelt die langfristige Perspektive vieler privater Vermieter wider und hilft, eine Mietpreisspirale zu verhindern.

Der Bericht zeigt damit klar: Private Vermieter sind unverzichtbar, um die Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt zu meistern. Gleichzeitig wünschen sich Vermieter klare politische Signale, um Investitionsentscheidungen sicher treffen zu können.

Wohnimmobilienpreise in Deutschland im ersten Quartal 2025 um 3,8 % gestiegen

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Im ersten Quartal 2025 haben die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland kräftig zugelegt. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg der Häuserpreisindex um durchschnittlich 3,8 % im Vergleich zum ersten Quartal 2024. Dieser Anstieg ist der stärkste seit über zweieinhalb Jahren. Auch im Vergleich zum Vorquartal erhöhte sich das Preisniveau um 1,4 %. Damit gab es erstmals seit dem vierten Quartal 2022 wieder zwei aufeinanderfolgende Quartale mit steigenden Immobilienpreisen.

Die Entwicklung zeigt sich in den meisten Regionen Deutschlands. Besonders auffällig war der Preisanstieg bei Eigentumswohnungen in den großen und mittelgroßen Städten. In den sieben größten Städten Deutschlands – darunter Berlin, München und Frankfurt – stiegen die Preise für Eigentumswohnungen um 3,8 % gegenüber dem Vorjahresquartal und 2,4 % im Vergleich zum Vorquartal. Ebenso verteuerten sich Wohnungen in kreisfreien Großstädten außerhalb der Top-7-Metropolen um durchschnittlich 6,1 % auf Jahressicht und 2,9 % im Quartalsvergleich. In dichter besiedelten ländlichen Kreisen stiegen die Preise für Eigentumswohnungen moderat um 4,1 % im Jahresvergleich. Nur in dünn besiedelten ländlichen Regionen sanken die Wohnungspreise leicht um 0,8 % im Jahresvergleich.

Auch die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser zogen in vielen Regionen an. Besonders in kreisfreien Großstädten außerhalb der sieben größten Metropolen erhöhten sich die Hauspreise um 3,4 % zum Vorjahresquartal sowie 1,8 % zum Vorquartal. Sogar in dünn besiedelten ländlichen Gegenden stiegen die Hauspreise im Schnitt um 2,5 % im Jahresvergleich und um 2,2 % im Vergleich zum Vorquartal.

Für Dich bedeutet das, dass der Immobilienmarkt trotz vorheriger Rückgänge wieder an Dynamik gewinnt. Solltest Du den Kauf oder Verkauf einer Wohnimmobilie planen, lohnt sich eine genaue Marktbeobachtung. Die regional unterschiedlichen Preisentwicklungen bieten Chancen, sowohl in städtischen Wachstumsregionen als auch in attraktiven ländlichen Lagen.

Hitzeschutz für Immobilien: Förderungen, Maßnahmen und Wertsteigerung

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Deutschland erlebt momentan hohe Temperaturen, die das Thema Wärmeschutz immer wichtiger machen. Wärmeschutz ist dabei nicht nur sinnvoll für den Komfort im Alltag, sondern auch eine lohnende Investition, die den Wert deiner Immobilie langfristig steigern kann.

Zu den empfohlenen Maßnahmen gehören außen liegende Verschattungen wie Markisen, Raffstores oder Fensterläden. Auch helle Fassadenfarben und reflektierende Dachbeschichtungen helfen, die Aufheizung zu reduzieren. Besonders für Flachdächer bieten sich Dachbegrünungen an: Sie verbessern nicht nur das Klima, sondern erhöhen auch die Lebensdauer des Daches. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung sorgt zudem für eine gute Luftqualität, selbst bei großer Hitze.

Für Vermieter und Eigentümergemeinschaften gilt: Proaktive Maßnahmen zum Hitzeschutz erhöhen nicht nur die Wohnqualität, sondern sichern auch die Zukunftsfähigkeit und den Wert der Immobilien. Experten betonen, dass Immobilien, die auch bei hohen Temperaturen komfortabel bleiben, künftig stärker nachgefragt werden und sich dieser Komfort im Kaufpreis widerspiegelt.

Darüber hinaus gibt es verschiedene staatliche Förderprogramme für Wärmeschutzmaßnahmen. Gefördert werden beispielsweise außenliegende Sonnenschutzsysteme mit intelligenter Steuerung, Dachbegrünungen, Dämmungen, Fensteraustausch sowie die Installation energieeffizienter Lüftungsanlagen. Auch Energieberatung und Baubegleitung sind förderfähig.

Wenn du dein Zuhause fit für heiße Tage machen und zugleich den Wert deiner Immobilie sichern möchtest, solltest du diese Maßnahmen ernsthaft in Betracht ziehen und die Fördermöglichkeiten nutzen.

Laufende Kosten bei Immobilien in der Schweiz: Versicherung, Unterhalt & Co. richtig kalkulieren

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Wenn Du den Traum von einer eigenen Immobilie verwirklichst, solltest Du nicht nur den Kaufpreis, sondern auch die laufenden Kosten im Blick haben. Diese können schnell zu fünfstelligen Beträgen pro Jahr führen und fallen teilweise deutlich höher aus, als viele Eigentümer:innen erwarten.

Ein entscheidender Bestandteil der Kosten ist die Gebäudeversicherung. In vielen Schweizer Kantonen ist diese Pflicht, andernorts sehr empfehlenswert. Sie schützt Dich vor finanziellen Folgen von Feuer-, Wasser- und sonstigen Elementarschäden. Die jährlichen Kosten liegen meist zwischen 500 und 1000 Franken, können je nach Lage und Ausstattung der Immobilie variieren. Klimawandel und zunehmende Extremwetterereignisse führen zu steigenden Schadenssummen, daher ist diese Absicherung unerlässlich.

Weiterhin solltest Du zusätzlich über optionale Versicherungen wie Leitungswasserschäden oder Glasbruch nachdenken, insbesondere bei Neubauten mit großen Fensterfronten. Wenn Du Deine Immobilie vermietest, ist eine Gebäudehaftpflicht zu empfehlen, während bei Eigennutzung die private Haftpflicht oft genügt.

Neben Versicherungen kommen die alltäglichen Betriebskosten hinzu: Wasser- und Abwassergebühren, Strom und Heizung. Diese variieren stark je nach Kanton und Gemeinde. Wasser wird meist mit 1 bis 2,50 Franken pro Kubikmeter berechnet, Strompreise sind regional sehr unterschiedlich. Besitzt Du eine Photovoltaik-Anlage zur Eigenstromerzeugung, kannst Du Stromkosten sparen, musst aber die Anschaffung und Amortisation mit einkalkulieren.

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind Rücklagen für Reparaturen und Instandhaltung. Immobilien sind regelmäßig mit Kosten konfrontiert, etwa bei einem undichten Dach oder veralteter Heizung. Um hier finanziell gut vorbereitet zu sein, empfehlen Experten, jährlich 0,5 bis 1 Prozent des Immobilienwerts als Sparbetrag zu reservieren. Das bedeutet beispielsweise bei einem Haus im Wert von 1,5 Millionen Franken Rücklagen zwischen 7.500 und 15.000 Franken pro Jahr.

Eine Besonderheit in der Schweiz ist der sogenannte Eigenmietwert, der den theoretischen Mietwert des selbst bewohnten Objekts als Einkommen versteuert. Obwohl eine Abschaffung diskutiert wird, solltest Du diesen Wert aktuell noch als laufenden Kostenfaktor berücksichtigen.

Je nach Nutzung fallen noch weitere Kosten an, etwa Hypothekarzinsen oder bei vermieteten Immobilien die Kosten für Hausverwaltungen, die sich um Mieter:innen, Unterhalt und Gartenpflege kümmern.

Zusammengefasst bedeutet das für Dich: Plane beim Immobilienkauf nicht nur den Kaufpreis ein, sondern kalkuliere die laufenden Kosten für Versicherung, Verbrauch, Instandhaltung und weitere Gebühren sorgfältig mit. Nur so kannst Du Deinen Traum vom eigenen Zuhause angenehm und ohne böse finanzielle Überraschungen leben.