Drei Optionen, wie Du Deine Solarstrom-Anlage nach dem Ende der EEG-Förderung profitabel weiterbetreibst

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Viele Photovoltaik-Anlagen in Baden-Württemberg erreichen bald das Ende ihrer EEG-Förderung, die nach rund 20 Jahren ausläuft. Für Tausende Besitzerinnen und Besitzer stellt sich daher die Frage: Wie lässt sich die Solarstrom-Anlage weiterhin wirtschaftlich betreiben? Gute Nachrichten: Auch nach dem Aus der EEG-Einspeisevergütung sind profitable Möglichkeiten vorhanden.

Du hast drei sinnvolle Optionen:
1. Weiterbetrieb mit Volleinspeisung
Hier speist Du Deinen Solarstrom vollständig ins öffentliche Netz ein und erhältst eine sogenannte Einspeisevergütung light. Diese orientiert sich am Jahresmarktwert des Solarstroms, der an der Strombörse erzielt wird, abzüglich Vermarktungskosten. Diese Variante eignet sich besonders für Haushalte mit geringem Eigenverbrauch. Für größere Anlagen, zum Beispiel über 100 Kilowatt, ist eine Direktvermarktung über spezialisierte Dienstleister notwendig, was aber oft nur für Kommunen sinnvoll ist.

2. Umstellung auf Eigenversorgung mit Überschusseinspeisung
Diese Option gewinnt an Attraktivität, wenn Du Deinen selbst erzeugten Solarstrom bevorzugt direkt selbst verbrauchst. Da die Anlage meist bereits abgeschrieben ist und nur geringe Betriebskosten anfallen, erzeugt sie Strom zu einem sehr günstigen Preis von rund 3 bis 4 Cent pro Kilowattstunde – deutlich günstiger als Netzstrom. Besonders profitabel wird das bei höheren Eigenverbrauchsmengen, etwa durch Wärmepumpen oder Elektroautos. Überschüssiger Strom kann weiterhin ins Netz eingespeist und zum Jahresmarktwert verkauft werden. Voraussetzung ist natürlich die funktionstüchtige Anlage.

3. Repowering der Photovoltaik-Anlage
Beim Repowering ersetzt Du Deine alte Anlage ganz oder teilweise durch neue Module und Technik. Moderne Solarmodule erzeugen auf derselben Fläche bis zu doppelt so viel Strom und profitieren von einer neuen Leistungsgarantie von 20 bis 25 Jahren. Diese Option lohnt sich besonders bei hohem Strombedarf oder wenn die alte Anlage nicht mehr funktionsfähig ist beziehungsweise eine Dachsanierung ansteht. Die neue Anlage erhält zudem die aktuelle EEG-Vergütung für 20 Jahre, womit die Wirtschaftlichkeit deutlich steigt.

Denke daran, dass jede Option ihre individuellen Vorteile hat, abhängig von Deinem Stromverbrauch, der Anlagenleistung und Deinen persönlichen Zielen. Informiere Dich zudem über aktuelle Fördermöglichkeiten und regulatorische Entwicklungen.

Mit dem richtigen Vorgehen kannst Du also auch nach dem Ende der EEG-Förderung weiterhin umweltfreundlichen Solarstrom effizient und wirtschaftlich nutzen.

WEG-Praxisguide unterstützt Wohnungseigentümer bei gemeinsamer energetischer Sanierung

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Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) spielen eine entscheidende Rolle bei der Gebäudewende in Deutschland. Die energetische Sanierung in einer WEG ist eine Gemeinschaftsaufgabe: Eigentümerinnen und Eigentümer, Beirat, Verwaltung sowie Energieberater entwickeln gemeinsam Lösungen und treffen wichtige Entscheidungen.

Dabei ergeben sich häufig viele Fragen: Welche Sanierungsmaßnahmen lohnen sich wirklich? Wie finanzieren alle Beteiligten diese Maßnahmen gemeinsam? Und welche gesetzlichen Vorgaben müssen beachtet werden?

Hier hilft der WEG-Praxisguide. Er bietet praktische Entscheidungs- und Umsetzungshilfen, liefert umfassende Informationen und beantwortet häufig gestellte Fragen (FAQs). Damit erleichtert er die Zusammenarbeit und unterstützt Euch bei der Planung und Realisierung einer erfolgreichen energetischen Sanierung im Gemeinschaftseigentum.

Falls Du weitere Fragen hast, gibt es eine Hotline mit kompetenter Beratung unter der Telefonnummer 0800 – 0115 000, erreichbar Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr.

Nutze den WEG-Praxisguide, um Deine Sanierung professionell und gut informiert anzugehen – denn gemeinsam könnt Ihr als Gemeinschaft den Energiewechsel in Euren Gebäuden voranbringen.

Großes Potenzial der energetischen Sanierung in Wohnungseigentümergemeinschaften entdecken

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Fast jede vierte Wohnung in Deutschland gehört Einzelpersonen und ist Teil einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG). Diese Mehrfamilienhäuser sind entscheidend für den Weg zu einem klimaneutralen Gebäudebestand bis zum Jahr 2045. Doch die energetische Sanierung in WEGs bringt besondere Herausforderungen mit sich, die es zu überwinden gilt.

Beatrice Kuhn, Arbeitsgebietsleiterin für klimaneutrale Gebäude bei der Deutschen Energie-Agentur (dena), erklärt, worauf es bei der Modernisierung ankommt und wie gemeinschaftliche Entscheidungen und technische Maßnahmen erfolgreich koordiniert werden können. Dabei spielen Kommunikation, Finanzierungsmodelle und die Berücksichtigung der individuellen Eigentümerinteressen eine zentrale Rolle.

Eine energetische Sanierung in WEGs bietet großes Potenzial, Energieverbrauch zu reduzieren und den CO2-Ausstoß deutlich zu senken. Willst du als Mitglied einer WEG oder als Interessierter mehr über bewährte Praktiken erfahren, lohnt sich der Blick auf unterstützende Leitfäden und Experten-Tipps, die die komplexen Abläufe vereinfachen.

Nutze das Potenzial der gemeinsamen Modernisierung, um deinen Beitrag zur nachhaltigen Energiewende im Gebäudesektor zu leisten und langfristig Energiekosten zu sparen.

Gasheizung vor 10 Jahren gekauft? Diese Fristen für Heizungstausch gelten ab 2025

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In Deutschland stehen große Veränderungen im Heizungsgesetz an: Bis zum Jahr 2045 müssen alle fossilen Heizungen wie Gas- oder Ölheizungen ausgetauscht werden, um die Klimaziele zu erreichen. Durchschnittlich sind Gasheizungen hierzulande etwa 13 Jahre alt und haben eine Lebensdauer von 20 bis 25 Jahren. Das bedeutet, dass viele dieser Anlagen in den kommenden Jahren ohnehin altersbedingt ersetzt werden müssen.

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG), auch bekannt als das Heizungsgesetz, schreibt seit 2025 neue Verpflichtungen vor. Während Bestandsheizungen grundsätzlich weiterbetrieben werden dürfen, gilt ab dem 1. Januar 2045 ein Verbot für den Betrieb mit fossilen Brennstoffen. Zudem sind bei Heizungsausfällen in Mehrfamilienhäusern schnelle Umrüstungen auf klimafreundliche Technologien vorgeschrieben.

Für Hauseigentümer ist es entscheidend zu wissen, dass neue Gasheizungen nur noch eine Übergangsphase von fünf Jahren haben. Innerhalb von fünf Jahren nach Installation muss die Heizung zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden können – etwa durch Hybridanlagen oder den Bezug von grünem Gas. Alternativ können unter anderem Wärmepumpen, Solarthermie, Biomasseheizungen oder der Anschluss an Fernwärmenetze installiert werden.

Die Kommunen erstellen aktuell Wärmepläne, die Aufschluss darüber geben, ob und wie lange Gasnetze vor Ort in Betrieb bleiben. Viele Stadtwerke planen, Gasnetze mittelfristig durch nachhaltige Wärmelösungen zu ersetzen. Da die Preise für fossile Energien durch CO2-Abgaben sowie Netzgebühren weiter steigen, können modernere Heizsysteme wie Wärmepumpen langfristig wirtschaftlicher sein.

Staatlich gefördert wird der Heizungstausch 2025 mit Zuschüssen von bis zu 70 Prozent der Kosten, maximal 21.000 Euro. Diese Förderungen könnten in den kommenden Jahren jedoch angepasst werden. Die Branche erwartet zudem eine sinkende Preistendenz bei Wärmepumpen durch optimierte Produktion und zunehmende Nachfrage.

Fazit: Wenn Du eine Gasheizung besitzt, die vor rund zehn Jahren eingebaut wurde, solltest Du Dich rechtzeitig über die neuen gesetzlichen Fristen informieren und Alternativen prüfen. Ein Umstieg auf erneuerbare Heiztechnologien ist nicht nur notwendig, um gesetzliche Vorgaben zu erfüllen, sondern auch sinnvoll, um langfristig Heizkosten zu sparen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Wärmepumpen funktionieren auch in älteren Gebäuden zuverlässig und reduzieren CO2 deutlich

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Ein vierjähriges Forschungsprojekt des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) bestätigt: Wärmepumpen sind nicht nur für Neubauten geeignet, sondern arbeiten auch in älteren Gebäuden zuverlässig und effizient. In Zusammenarbeit mit Energieversorgern und neun Herstellern wurden 77 Wärmepumpenanlagen in Ein- bis Dreifamilienhäusern über einen Zeitraum von vier Jahren umfassend untersucht.

Die Ergebnisse zeigen, dass Luft/Wasser-Wärmepumpen eine durchschnittliche Jahresarbeitszahl (JAZ) von 3,4 erreichen, während erdgekoppelte Systeme sogar auf 4,3 kommen. Besonders bemerkenswert ist, dass die Effizienz der Wärmepumpen unabhängig vom Baujahr der Gebäude ist. Das bedeutet, dass umfassende Sanierungen nicht zwingend notwendig sind, damit Wärmepumpen effizient arbeiten.

Im Vergleich zu Gasheizungen verringern Wärmepumpen die CO2-Emissionen um rund 64 Prozent, basierend auf dem deutschen Strommix von 2024. Das Projekt verwendete erstmals dynamische Berechnungen mit variablen Emissionsfaktoren, um die Klimabilanz noch genauer zu erfassen.

Auch das Schallverhalten wurde eingehend geprüft. Die Anlagen erfüllten in den Langzeitmessungen in der Regel die geltenden Lärmschutzvorgaben und sind somit auch im Hinblick auf Geräuschentwicklung unproblematisch. Zudem zeigte die Kombination von Wärmepumpen mit Photovoltaik hervorragende Ergebnisse: Autarkiegrade von bis zu 62 Prozent und Eigenverbrauchsanteile bis zu 83 Prozent konnten besonders mit Batteriespeichern erreicht werden.

Fazit: Wärmepumpen sind eine klug Wahl für umweltbewusstes Heizen – auch in älteren Gebäuden. Sie bieten eine hohe Effizienz, reduzieren signifikant CO2-Emissionen und lassen sich gut mit Photovoltaik kombinieren, um Energiekosten und Umweltbelastung weiter zu senken.

Hier findest Du die vollständigen Ergebnisse.

Hybridheizung mit Pelletheizung: So sparst du Brennstoff und schonst die Umwelt

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Eine Pelletheizung erzeugt Wärme zu 100 % aus erneuerbaren Energien. Trotzdem lohnt es sich, dieses Heizsystem als Hybridheizung mit einer Solaranlage oder Wärmepumpe zu kombinieren. Warum? Weil du so Brennstoff einsparst und den Heizkessel in warmen Monaten entlastest.

Solarthermie ist der perfekte Partner für deine Pelletheizung. Die Solarkollektoren übernehmen in sonnenreichen Zeiten den Großteil der Warmwasserbereitung und unterstützen die Heizung. Dabei kann bis zu einem Drittel des Wärmebedarfs über die Sonnenergie gedeckt werden. Wenn die Sonne nicht genügt, springt automatisch die Pelletheizung an. Ein Kombispeicher macht diese Verbindung effizient möglich, indem er Wärme aus beiden Quellen speichert und bei Bedarf abgibt. Besonders im Sommer übernimmt die Solaranlage komplett das Heizen, was Brennstoffkosten deutlich senkt.

Möchtest du eine Photovoltaik-Anlage nutzen, lässt sich diese ebenfalls mit der Pelletheizung verbinden. Überschüssiger selbst erzeugter Solarstrom erwärmt dann einen Pufferspeicher mittels Elektroheizstab. Ein Energiemanager (Home Energy Management System) sorgt dafür, dass die Energie optimal verteilt wird. So kannst du die Vorteile deines Solarstroms voll ausschöpfen und die Pelletheizung nutzt nur dann Brennstoff, wenn kein Solarstrom zur Verfügung steht.

Eine weitere interessante Kombination ist die Hybridheizung aus Pelletkessel und Wärmepumpe – vor allem für Altbauten. Hier kannst du beispielsweise den Pelletkessel mit einer Warmwasserwärmepumpe koppeln. Wenn zusätzlich eine Photovoltaik-Anlage integriert ist, profitierst du von einer kostengünstigen und klimafreundlichen Heizlösung. Kombigeräte, die Pelletheizung und Wärmepumpe in einem vereinen, sind ebenfalls erhältlich. Beachte jedoch, dass die Anschaffungskosten höher sind als bei Einzelheizungen und eine genaue Wirtschaftlichkeitsprüfung sinnvoll ist.

Für Hybridheizungen, die ausschließlich erneuerbare Energien nutzen, kannst du attraktive Förderungen der KfW in Anspruch nehmen. Dabei sind Zuschüsse von bis zu 70 Prozent und zinsgünstige Kredite möglich. Die förderfähigen Kosten sind allerdings auf maximal 30.000 Euro pro Gebäude begrenzt, sodass nicht alle Kosten vollständig über die Förderung gedeckt werden.

Nutze die Vorteile einer Hybridheizung mit Pelletheizung, um umweltfreundlich, effizient und kostensparend zu heizen. Die Kombination mit Solarthermie, Photovoltaik oder Wärmepumpe macht dein Heizsystem zukunftssicher und nachhaltig.

So profitieren Haushalte von der Senkung der Netzentgelte und Strompreissenkung 2026

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Ab 2026 kannst Du als Stromkunde in Deutschland mit spürbaren Entlastungen bei den Energiekosten rechnen. Die Bundesregierung plant, die Übertragungsnetzentgelte drastisch zu senken, um die Strompreise langfristig zu stabilisieren und insgesamt zu reduzieren. Konkret werden die fünf großen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW die Netzentgelte um mehr als 50 Prozent reduzieren.

Durch den Zuschuss aus dem Klima- und Transformationsfonds sinkt das Übertragungsnetzentgelt von derzeit 6,65 Cent pro Kilowattstunde (kWh) auf 2,86 Cent pro kWh. Dies bedeutet für Haushalte eine durchschnittliche Strompreissenkung von rund 1,52 Cent pro kWh. Bei durchschnittlichen Strompreisen von aktuell etwa 34,63 Cent pro kWh entspricht das einer Reduktion von etwa vier Prozent.

Beispielsweise kann ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh mit einer Ersparnis von etwa 61 Euro rechnen. Wer etwa 2.800 kWh verbraucht, spart knapp 43 Euro, während Haushalte mit 1.500 kWh Verbrauch etwa 23 Euro weniger zahlen müssen.

Die Netzentgeltsenkung ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets, zu dem auch das Abschaffen der Gasspeicherumlage zählt. Ziel ist es, insbesondere Privathaushalte entlasten, die in Deutschland aktuell zu den Stromzahlern mit den fünfthöchsten Preisen weltweit zählen. Trotz leichter Rückgänge liegt der Strompreis hierzulande immer noch deutlich höher als vor dem Ukraine-Krieg.

Neben dieser Entlastung bleibt der Strommarkt komplex: Während die Kosten für Energie und Vertrieb für Haushalte sinken, erhöhen sich Steuern, Umlagen und Abgaben leicht. Für Unternehmen gelten ohnehin niedrigere Energiepreise, weshalb Diskussionen um unterschiedliche Preise und mögliche weitere Entlastungen weiterhin bestehen.

Du solltest also ab 2026 von der gesenkten Netzentgeltbelastung profitieren und so Deine Stromrechnung etwas reduzieren können. Diese Maßnahme zeigt, wie politische Interventionen effektiv Energiekosten für Haushalte senken können.

Immobilien-Teilverkauf: Wohnen bleiben und finanzielle Freiheit im Alter sichern

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Möchtest du im Alter mehr finanzielle Freiheit haben und gleichzeitig in deinem Haus wohnen bleiben? Ein Immobilien-Teilverkauf bietet genau diese Möglichkeit. Statt dein gesamtes Haus zu verkaufen, kannst du einen Teilanteil deiner Immobilie verkaufen, ohne auszuziehen – und bekommst so das nötige Kapital für Sanierungen oder andere Ausgaben.

Gerade im Ruhestand sind teure Reparaturen wie Heizungstausch oder Dachsanierung oft eine finanzielle Herausforderung. Viele Banken vergeben dann keinen Kredit mehr oder nur zu schlechten Konditionen. Der Immobilien-Teilverkauf löst dieses Problem, indem er dir Liquidität verschafft, ohne dass du dich verschulden musst.

Beim Immobilien-Teilverkauf kannst du maximal 50 Prozent deiner Immobilie verkaufen, die mindestens einen Marktwert von 200.000 Euro haben sollte. Dafür erhältst du das Nießbrauchrecht und kannst dein Haus weiterhin uneingeschränkt nutzen und selbst über Umbauten oder Sanierungen entscheiden. Darüber hinaus bist du wirtschaftlicher Eigentümer und kannst deinen Anteil jederzeit zurückkaufen.

Der Kaufpreis orientiert sich am aktuellen Marktwert, der von einem neutralen Gutachter bestimmt wird, und die Kaufnebenkosten übernehmen die Anbieter. Ein wichtiges Plus: Der Anteil wird fair ohne Abschläge erworben und nicht an Dritte weiterverkauft. So genießt du maximale Flexibilität und Sicherheit.

Im Vergleich zu anderen Modellen der Immobilienverrentung, wie der Leibrente oder Umkehrhypothek, punktet der Immobilien-Teilverkauf durch flexiblere Verkaufsanteile, Auszahlungssummen und Rückkaufoptionen. Somit bleibt deine Immobilie ein wichtiger Baustein für deine Altersvorsorge.

Fazit: Ein Immobilien-Teilverkauf ist eine attraktive Lösung, um im Alter finanzielle Freiheit zu genießen, notwendige Sanierungen zu finanzieren und trotzdem weiterhin sorglos in den eigenen vier Wänden zu leben.

Wärmepumpe überholt Gasheizung: Verkaufszahlen und Trends 2025 in Deutschland

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Im ersten Halbjahr 2025 hat die Wärmepumpe erstmals in Deutschland die Spitzenposition unter den Heizsystemen eingenommen. Mit 139.500 installierten Anlagen entspricht das einem beeindruckenden Verkaufsplus von 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig brach der Absatz von Gasheizungen um 41 Prozent auf 132.500 Einheiten ein. Noch drastischer fiel der Rückgang bei Ölheizungen aus – hier sank der Verkauf um 81 Prozent auf 10.500 Anlagen.

Dieser Wandel unterstreicht den zunehmenden Wunsch vieler Hausbesitzer, sich von fossilen Brennstoffen zu lösen und klimafreundliche Technologien zu nutzen. Wärmepumpen punkten besonders durch ihre Vielseitigkeit: Sie sind für viele Gebäudetypen geeignet und funktionieren auch in Bestandsgebäuden effizient. Oft genügen einzelne Dämmmaßnahmen oder der Einbau größerer Heizkörper, um den Betrieb zu optimieren. Für unsanierte Häuser bieten Hybridlösungen aus Wärmepumpe und bestehendem Heizsystem eine wirtschaftliche Übergangsmöglichkeit.

Neben ökologischen Vorteilen wirken sich Wärmepumpen auch positiv auf die deutsche Wirtschaft aus. Pro Anlage verbleiben langfristig rund 16.000 Euro mehr im Inland, da weniger Geld an ausländische Gasproduzenten fließt. Damit bleiben jährlich etwa 5 Milliarden Euro durch den Wärmepumpenzubau in Deutschland.

Trotz des starken Wachstums bleibt Deutschland im europäischen Vergleich aber noch zurück. Skandinavische Länder mit kälteren Wintern, wie Norwegen, Finnland und Schweden, führen das Feld mit deutlich höheren Wärmepumpenbeständen an.

Die aktuellen Trends zeigen klar: Erneuerbare Heizlösungen werden in Deutschland zunehmend zum Standard und bieten eine nachhaltige Alternative zu fossilen Heizsystemen.

Maßgeschneiderte Split-Wärmepumpe für nachhaltige Heiz- und Kühllösungen bei Sanierung

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Wenn du deine alte Heizung sanieren möchtest, ist eine maßgeschneiderte Wärmepumpe die perfekte Lösung, um langfristig Heizkosten zu sparen und den Wohnkomfort zu steigern. Moderne Split-Wärmepumpen, wie die Ecodan-Serie von Mitsubishi Electric, bieten flexible Kombinationsmöglichkeiten mit Pufferspeichern oder Trinkwarmwasserspeichern, sodass das System genau auf deine Bedürfnisse abgestimmt werden kann.

Die Split-Luftwärmepumpe nutzt effizient die Wärme aus der Umgebungsluft – im Winter zum Heizen und im Sommer zur Kühlung des Hauses. Besonders clever: Die Wahl zwischen unterschiedlichen Kompressor-Technologien wie der Power Inverter- oder Zubadan Inverter-Technologie. Letztere sorgt auch bei extrem kalten Temperaturen bis -15 °C für volle Heizleistung, ohne den Einsatz fossiler Zusatzheizung.

Im Durchschnitt gewinnt die Wärmepumpe rund 75 % der erforderlichen Energie kostenfrei aus der Umwelt, während nur etwa 25 % Strom für den Betrieb benötigt werden. Die Ecodan-Systeme erfüllen strenge Ökodesign-Richtlinien und punkten mit einem verbesserten COP-Wert, der die Effizienz einer Wärmepumpe widerspiegelt. Damit bist du besonders zukunftssicher aufgestellt, selbst bei Dauerbetrieb an kalten Tagen.

Die Integration ins Smart Home gestaltet sich einfach dank modernster Steuerungsoptionen: Über eine Schnittstelle und optionalen WiFi-Adapter kannst du deine Heizung bequem per App steuern und überwachen – egal, ob du zu Hause oder unterwegs bist. Vor der Installation lassen sich individuelle Einstellungen durch einen SD-Karten-Einschub vornehmen, was die Inbetriebnahme vereinfacht und den Betrieb perfekt optimiert.

Neben der effizienten Heizfunktion profitiert dein Zuhause im Sommer von der Kühlfunktion der Split-Wärmepumpe. Hierfür wird der Wärmepumpenprozess umgeschaltet. Entscheide vor der Installation, ob du die Kühloption nutzen möchtest, um ganzjährig für ein angenehmes Raumklima zu sorgen.

Mit einer maßgeschneiderten Split-Wärmepumpe setzt du auf eine nachhaltige, sparsame und komfortable Heiz- und Kühltechnik – ideal für die moderne Sanierung und deine Energiewende.