Steuerliche Vorteile der energetischen Sanierung – bis zu 40.000 Euro Steuern sparen

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Immer mehr Hauseigentümer erkennen die finanzielle Entlastung, die eine energetische Sanierung durch steuerliche Vorteile mit sich bringt. Wer sein mindestens zehn Jahre altes Haus energetisch saniert und die Umbauten im Jahr 2024 abschließt, kann bis zu 40.000 Euro Steuern sparen. Dabei lassen sich 20 Prozent der Kosten der Sanierung auf bis zu 200.000 Euro Ausgaben über drei Jahre verteilt absetzen: im ersten und zweiten Jahr jeweils sieben Prozent, im dritten Jahr sechs Prozent.

Diese steuerliche Förderung richtet sich insbesondere an Hauseigentümer, die keine staatlichen Zuschüsse über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bei KfW oder BAFA in Anspruch genommen haben. Voraussetzung ist, dass die Sanierungsmaßnahmen von Fachunternehmen gemäß den technischen Mindestanforderungen umgesetzt werden und das Haus selbst bewohnt wird – auch als Zweit- oder Drittwohnung. Wichtig ist eine Bescheinigung der Arbeiten für das Finanzamt.

Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen unter anderem die Dämmung von Dach, Fassade und Kellerdecke, der Einbau neuer Fenster, die Installation moderner Heizungs- und Lüftungsanlagen sowie die Nutzung digitaler Systeme zur Energieoptimierung. Die relevanten technischen Anforderungen entsprechen meistens denen der BEG, etwa ein U-Wert von maximal 0,20 W/m²K bei Dämmungen oder 0,95 W/m²K bei Fenstern.

Besonders lohnenswert ist auch die Baubegleitung und Fachplanung, von der 50 Prozent der Kosten sofort absetzbar sind. Hauseigentümer sollten jedoch vorher mit ihrem Steuerberater klären, ob die steuerliche Förderung oder die regulären Förderprogramme vorteilhafter für sie sind, da die Steuerrückerstattung auch von der individuellen Steuerlast abhängt.

Insgesamt ermöglicht die steuerliche Förderung eine attraktive Zusatzoption für alle, die energetisch sanieren möchten – auch wenn staatliche Zuschüsse nicht beantragt wurden. Die Kombination einzelner steuerlich absetzbarer Maßnahmen ist möglich, eine gleichzeitige Kumulation mit Zuschüssen jedoch nicht.

Kostenfreie Beratung erhalten Eigentümer über das Beratungstelefon von Zukunft Altbau oder per E-Mail, um die für sie passenden Förderwege zu finden und Sanierungsprojekte optimal zu planen.

Innovationsfreude und Fortschritte für serielle Sanierungslösungen beim Energiesprong Innovation Day 2025

Energiesprong2025_publikum

Der Energiesprong Innovation Day am 5. Juni 2025 im Maaya Berlin brachte rund 120 Fachleute der Bau- und Wohnungswirtschaft zusammen, um neue Maßstäbe für serielle Sanierungslösungen zu setzen. Im Fokus standen dabei Schlüsselthemen wie Standardisierung von Fassaden, Digitalisierung, technische Gebäudeausrüstung (TGA), skalierbare Lösungen für Einfamilienhäuser sowie Machbarkeitsstudien für kommunale Gebäude wie Schulen und Kindertagesstätten.

Ein Höhepunkt war der Innovations-Marktplatz, auf dem 19 Lösungen aus den Bereichen Fassade, Digitalisierung, TGA und EFH-Sanierungen präsentiert wurden. Die Kombination aus kreislaufgerechten Fassadensystemen und digitalisierten, KI-gestützten Fertigungsmethoden wurde vom Publikum besonders gelobt.

Nico Gorsler, Teamleiter Bau- und Wohnungswirtschaft bei Energiesprong DE, präsentierte die Fortschritte im seriellen Sanierungsprozess – von der Erstansprache über Planung bis zum Betrieb. Er betonte die bereits realisierten Innovationen wie digitale Baustellenkommunikation, Mieterportale und energetisches Gebäudemanagement, hob aber auch den weiteren Bedarf an Digitalisierung, Standardisierung und skalierbaren EFH-Lösungen hervor.

Vier Workshops vertieften die Themen: Ein Workshop zur Fassade plant einen Produktkatalog und Factsheets zu Befestigungssystemen. Die Skalierung im Einfamilienhausbereich wurde mit Lösungsanbietern wie FRANK/dataB, modulyte und paXos Solar diskutiert. Im Digitalisierungs-Workshop wurden Prozesse von Erfassung bis Produktion digitaler Elemente optimiert. Ein weiterer Workshop beschäftigte sich mit der Beschleunigung von Vergabeprozessen für Nichtwohngebäude durch standardisierte Machbarkeitsstudien.

Das abschließende Live-Voting kürte „serielle Wandelement 4.0 Future Fit“ von FRANK/dataB zum Publikumsliebling. Platzierungen erhielten zudem die Infrarot-Fensterheizung von Vestaxx und digitale Plattformlösungen von capsa, elio und Lorenz.

Das nächste bedeutende Treffen ist die Energiesprong Convention am 16. Oktober 2025 in Berlin, wo weitere Innovationen vorgestellt und Branchenpartner vernetzt werden. Dieses Event richtet sich an Akteure aus Bau- und Wohnungswirtschaft, Planung, Beratung sowie Politik.

Deutsche Umwelthilfe fordert Sanierungsoffensive für öffentliche Gebäude in Deutschland

Bild einer Baustelle einer Sanierungsmaßnahme einer Schule

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) setzt sich verstärkt für nachhaltiges Bauen und eine umfassende Sanierung öffentlicher Gebäude in Deutschland ein. Mit einer interaktiven Deutschlandkarte präsentiert die DUH bundesweit erfolgreiche Good-Practice-Beispiele für ressourcenschonende Bauprojekte. Dies soll Kommunen und andere Akteure inspirieren, Bestandsgebäude konsequent zu sanieren, anstatt auf energieintensive Abrisse und Neubauten zu setzen.

Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH, betont, dass der gesamte Lebenszyklus von Gebäuden betrachtet werden muss. Eine Umstellung vom Neubau-Wahn hin zu einer nachhaltigen Bestandssanierung ist zentral, um den Energie- und Ressourcenverbrauch drastisch zu senken. Aktuell sind viele öffentliche Gebäude wie Schulen, Kitas oder Rathäuser energetisch ineffizient und dringend sanierungsbedürftig. Laut DUH beträgt der Investitionsbedarf für kommunale Verwaltungsgebäude etwa 18,8 Milliarden Euro.

Die DUH fordert Bundesbauministerin Verena Hubertz auf, geeignete Rahmenbedingungen für eine Sanierungsoffensive bereitzustellen. Wichtige Impulse erwartet die DUH von der Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie, die Mindesteffizienzstandards vorsieht und Kommunen bei der Modernisierung unterstützten soll. Nur mit ausreichenden finanziellen Mitteln und einem klar definierten Orientierungsrahmen können nachhaltige Bauprojekte schnell realisiert werden.

Ein weiteres Ziel der DUH ist die verstärkte Nutzung von Recyclingmaterialien und ökologischen Baustoffen, um eine echte Kreislaufwirtschaft im Bauwesen zu etablieren. Über die interaktive Karte will die DUH zeigen, wie Kommunen bereits heute erfolgreich nachhaltige Lösungen umsetzen und damit einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Interaktive Karte von Deutschland mit Leuchtturmprojekten: l.duh.de/leuchtturmprojekte

Bad Honnef öffnet Climap-Projekt: Energieverbrauch von Immobilien prüfen und Kosten senken

Waermebild eines EFH

Die Stadt Bad Honnef hat das Climap-Projekt gestartet, eine digitale Plattform zur thermografischen Untersuchung von Immobilien, die Bürgern helfen soll, den Energieverbrauch ihrer Häuser zu überprüfen und Einsparpotenziale zu erkennen. Bürgermeister Otto Neuhoff weist darauf hin, dass durch energetische Nachbesserungen bereits signifikante Kostenersparnisse erzielt werden können. Das Projekt bietet für 59,50 Euro einen umfassenden Energiebericht, der thermische Schwachstellen wie Kältebrücken an Fenstern, Türen oder schlecht isolierten Kellerbereichen mittels Wärmebildern sichtbar macht.

Im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes wurde im letzten Winter unter idealen Bedingungen eine Wärmelandkarte von Bad Honnef erstellt, die farblich den Dämmzustand der Gebäude von grün (gut gedämmt) bis rot (schwach gedämmt) abbildet. Die Plattform Climap ermöglicht Interessierten kostenfrei den Zugang zur Wärmelandkarte, um zunächst abzufragen, ob für ihre Immobilie ein Energiebericht vorliegt.

Der Energiebericht enthält auf bis zu 25 Seiten detaillierte Analysen und Empfehlungen zur energetischen Sanierung. Ergänzend bietet das Projekt Beratungsmöglichkeiten, Informationsverlinkungen zu Energieagenturen und Förderprogrammen sowie praktische Do-it-yourself-Tipps für kleinere Maßnahmen. Ziel ist es, Hemmschwellen abzubauen und den Bürgern zu zeigen, dass nicht immer große Investitionen notwendig sind – oft können auch kleine Maßnahmen wie das Isolieren von Heizkörpern oder das Anbringen von Vorhängen helfen, Energie zu sparen.

Simon Gans, Programmleiter für digitale energetische Stadtentwicklung, unterstreicht die Bedeutung, den Gebäudebestand energetisch zu verbessern, um Klimaziele zu erreichen. Die Stadt bewirbt das Climap-Angebot aktiv, um Bürger zu motivieren, ihren individuellen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Energiesprong Innovation Day 2025: Neue Maßstäbe für serielle Sanierungen in Deutschland

Bild vom Moderator bei der Eröffnungspräsentation der Energiesprong2025 in Berlin

Am 5. Juni 2025 fand im Maaya Berlin der Energiesprong Innovation Day statt, bei dem rund 120 Vorreiterinnen und Vorreiter der Baubranche neue Maßstäbe für serielle Sanierungslösungen setzten. Im Fokus standen Schlüsselthemen wie Standardisierung von Fassaden, Digitalisierung, Technische Gebäudeausrüstung (TGA), skalierbare Lösungen für Einfamilienhäuser sowie Machbarkeitsstudien für kommunale Gebäude wie Schulen und Kitas.

Ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung war der Innovations-Marktplatz, auf dem 19 inspirierende Lösungen vorgestellt wurden. Highlight des Events war das „serielle Wandelement 4.0 Future Fit“ von FRANK/dataB, das beim Live-Voting zum Publikumsliebling gekürt wurde. Diese kreislaufgerechte Fassadenlösung kombiniert Leichtigkeit mit digitalisierter und KI-gestützter Fertigung und wird auf der Energiesprong Convention im Oktober 2025 einem breiten Publikum präsentiert.

Nico Gorsler, Teamleiter Bau- und Wohnungswirtschaft bei Energiesprong DE, gab zum Auftakt einen Überblick über den aktuellen Stand der Innovationen in der Marktentwicklung serieller Sanierungslösungen. Trotz bereits vorhandener digitaler Werkzeuge und standardisierter Prozesse besteht weiterhin Bedarf an umfassenderer Digitalisierung, schnelleren Eignungsprüfungen vor allem für Nichtwohngebäude, standardisierten Komponenten und neuen skalierbaren Lösungen für Einfamilienhäuser.

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Vier spezialisierte Workshops widmeten sich den wichtigsten Herausforderungsthemen:
– Die Entwicklung gemeinsamer Qualitätsstandards für Fassadenkomponenten und die Vorbereitung einer Produktdatenbank
– Innovative, skalierbare Sanierungslösungen im Einfamilienhaussegment, mit Beiträgen zu modularen Fassadensystemen, Energiedächern und Plug-and-Play-Wärmepumpen
– Optimierung digitaler Workflows von der Gebäudeerfassung bis zur Produktion vorgefertigter Elemente, inklusive Definition von Schnittstellen und kompatiblen Softwarelösungen
– Kommunikations- und Vergabestrategien zur Beschleunigung von seriellen Sanierungsprojekten für kommunale Gebäude wie Schulen und Kitas

Der Innovationsmarktplatz präsentierte unter anderem Produkte in den Bereichen Fassade, Digitalisierung, Technische Gebäudeausrüstung sowie Einfamilienhaussanierungen, die alle eine entscheidende Rolle für die Zukunft der seriellen Sanierung spielen. Neben dem Publikumssieger FRANK/dataB überzeugten Lösungen wie die Infrarot-Fensterheizung von Vestaxx und das digitale Gebäudedaten-System von CAPSA.

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Die Veranstaltung endet mit einem Aufruf zur Teilnahme an der Energiesprong Convention am 16. Oktober 2025 in Berlin, wo sich 350 Akteure der Branche zum Austausch über serielle Sanierungslösungen treffen werden. Das Event verspricht weitere Impulse und Vernetzungsmöglichkeiten für innovative Bau- und Sanierungsansätze.

Neue Landesanstalt in Niedersachsen zur Modernisierung maroder Behörden geplant

Bild einer Behörde von außen

Die Landesregierung Niedersachsen hat die Gründung der Anstalt Niedersächsische Immobilienaufgaben (NIA) beschlossen, um den Sanierungsstau bei öffentlichen Behördengebäuden systematisch abzubauen. Zum 1. Januar soll die NIA den Betrieb aufnehmen und damit als zentrale Stelle für Neubau-, Umbau- und Sanierungsprojekte fungieren.

Der Sanierungsbedarf an den staatlichen Immobilien wird auf mehrere Milliarden Euro geschätzt, was negative Auswirkungen auf die Attraktivität und Leistungsfähigkeit der Landesbehörden sowie die Sicherheit der Bürger hat. Die NIA wird mit einem Startkapital von zehn Millionen Euro ausgestattet und kann zusätzlich Kredite zur Finanzierung der Bauprojekte aufnehmen. Nach Fertigstellung der Bauvorhaben wird das Land langfristige Mietzahlungen an die NIA leisten, mit denen die Kredite getilgt werden sollen.

Das erste Großprojekt der neuen Landesanstalt ist die umfassende Modernisierung der Justizvollzugsanstalt Hannover (JVA Hannover). Hierbei soll der Sicherheitsstandard deutlich verbessert und die Kapazität von rund 600 auf 800 Haftplätze erhöht werden. Außerdem ist ein multifunktionaler Saal vorgesehen, der vor allem für Großverfahren mit erhöhten Sicherheitsanforderungen als Gerichtssaal dient. Trotz Investitionen von über zehn Millionen Euro gilt die Bausubstanz der seit 1963 bestehenden JVA als stark marode.

Justizministerin Kathrin Wahlmann erklärte, dass dieses Projekt das bisher größte Bauvorhaben der aktuellen Legislaturperiode sei. Die verbesserte Unterbringung werde nicht nur die Haftbedingungen verbessern, sondern auch die Arbeitssituation der Mitarbeiter deutlich angenehmer gestalten. Nach Fertigstellung soll die JVA Hannover als eine der modernsten Justizvollzugsanstalten Deutschlands gelten.

Die Auslastung der Haftplätze im geschlossenen Vollzug in Niedersachsen liegt landesweit bei über 90 Prozent, in der JVA Hannover sogar über 98 Prozent. Die Erweiterung der Kapazitäten wird daher dringend benötigt und wird nicht nur der JVA zugutekommen, sondern auch die Situation landesweit entlasten.

Die NIA wird als Bauherrin und Eigentümerin fungieren. Die Grundstücke werden vom Landesliegenschaftsfonds mit Erbbauzins bereitgestellt. Die Planung und Umsetzung der Bauprojekte erfolgen durch das Staatliche Baumanagement und private Dienstleister. Darüber hinaus wird die neue Anstalt dafür sorgen, dass die Behörden künftig als Mieter ihre tatsächlichen Nutzungskosten tragen, wodurch Kostentransparenz und eine nachhaltige Investition in die Infrastruktur gewährleistet werden.

Finanzminister Gerald Heere betonte, dass die bisherige Finanzplanung der Baumaßnahmen stark von der aktuellen Kassenlage abhänge und die neue NIA Abhilfe schaffen soll, um den jahrzehntelang gewachsenen Sanierungsstau effektiv abzubauen.

Schnell und verlässlich – Energieausweise und iSFPs bei vreed.INSIGHT erhältlich!

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Für erfolgreiche Immobilienverkäufe und Finanzierungen sind entsprechende Unterlagen erforderlich. Bei vreed.INSIGHT erhalten Banken und Immobilienmakler nun auch Energieausweise und iSFPs (individuelle Sanierungsfahrplan) von zugelassenen vreed-Energieberatern. 

In wenigen Tagen liefern unsere Experten nicht nur gesetzeskonforme Dokumente, sondern auch wertvolle Einblicke in das Sanierungsvorhaben. Die schnelle Verfügbarkeit beschleunigt Ihre Arbeitsabläufe, sowohl bei der Finanzierung als auch bei der Immobilienvermittlung.  

Starten Sie noch heute mit vreed.INSIGHT und beschleunigen Sie Ihre Prozesse Dank zugelassener vreed-Energieberater. 

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Energetische Erfolge: Gewerbeimmobilien-Projekt mit e+k upcycle

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Im vergangenen Jahr haben wir gemein-sam mit unserem strategischen Partner e+k upcycle ein Projekt durchgeführt, um das Potenzial der energetischen Bewertung von Gewerbeimmobilien zu berechnen. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu unserem Ziel vreed.INSIGHT zu einer Lösung weiterzuentwickeln, die ebenso effizient und präzise mit Gewerbeimmobilien arbeitet, wie sie es bereits mit Wohngebäuden tut.

Hintergrund: Datenbasierte Energiebe-wertung im Fokus
vreed setzt konsequent auf einen daten-basierten Ansatz für die energetische Bewertung von Gebäuden. Die Zu-sammenarbeit mit e+k upcycle, einem Unternehmen mit umfassender Expertise in der nachhaltigen Transformation von Bestandsimmobilien, sollte verdeut-lichen, dass eine energetische Be-wertung von Nicht-Wohngebäuden auch ohne Vor-Ort-Begutachtung möglich ist, sofern grundlegende Gebäudedaten in nötiger Qualität vorliegen.

Objektbeschreibung: Blick auf ein Industriegebäude in München
Das ausgewählte Gebäude, errichtet im Jahr 1970 im östlichen Teil Münchens, erstreckt sich über 3.700 m² und be-herbergt drei Vollgeschosse. Lagerräume im Erdgeschoss und Büro-nutzungen in den oberen Geschossen prägen die Struktur. Bislang wurden keinerlei Sanierungsmaßnahmen am Gebäude durchgeführt.

Durchführung: Innovative Ansätze für transparente Ergebnisse Die energetische Bewertung erfolgte mit-hilfe von vorhandenen Unterlagen und Bildern des Gebäudes. Durch den Einsatz von vreed.INSIGHT wurden Normkon-forme Berechnungen zur Bewertung des IST-Zustands durchgeführt. Dies ermöglichte die Bestimmung des Energiebedarfs und die Einteilung in Effizienzklassen. Auf dieser Grundlage wurden Sanierungsmaßnahmen er-arbeitet und in einem individuellen Plan festgehalten.

Ergebnisse und Ausblick: Transparenz durch Sanierungsfahrplan Der Ergebnisbericht zeigt den aktuellen IST-Zustand, potenzielle Verbesserungen des Energiebedarfs und der CO2-Emi-ssionen durch die geplanten Sanierungs-maßnahmen transparent auf. Die Kosten sind kalkuliert, die Amortisationszeit aufgezeigt. Die erfolgreiche Zusammen-arbeit wird fortgesetzt, um weitere Objekte zu analysieren und vreed.INSIGHT vollständig für alle für Gewerbeimmobilien zu qualifizieren.

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Ausblick: Weiterentwicklung und Co-Creation für qualitativere Bewert-ungen

Wir ergänzen in agiler Arbeitsweise die besonderen Anforderungen von Ge-werbeimmobilien in vreed.INSIGHT gemeinsam mit e+k upcycle.Damit wird es für Nutzer genauso einfach mit minimalen Eingabedaten eine qualitativ hochwertige Bewertung der ener-getischen Effizienz und Finanzierbarkeit ihrer Sanierungs-projekte zu erhalten, wie es das für Wohngebäude heute schon ist. Wir freuen uns darauf, Sie auf diesem Weg zu begleiten und gemeinsam innovative Lösungen für die ener-getische Bewertung von Gewerbe-immobilien voranzutreiben.

Beeindruckende Veranstaltung – Das SET Hub Open Event der dena!

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Expertenworkshop, spannende Start-ups, hochkarätige Diskussionsrunden und inspirierende Pitches – das SET Hub Open der dena war ein voller Erfolg!

Die Eröffnung durch Corinna Enders, neue Vorsitzende der Geschäftsführung der dena, sowie Dr. Anna Christmann, MdB und Beauftragte des BMWK für Digitale Wirtschaft und Start-ups und Schirmherrin des SET Hub-Programms, markierte den Startschuss im Future Energy Labs für ein Event voller Erkenntnisse und Diskussionen rund um die Energiewende. Die Diskussionsrunde mit Mitgliedern des Bundestags, Melis Sekmen, Thomas Jarzombek, Holger Becker und Max Mordhorst, gewährte spannende Einblicke in die politischen Bemühungen, Anreize und Rahmenbedingungen für Start-ups zu schaffen. 

Die Pitches der Pilot-Start-ups Zentur.io GmbH und InnoCharge GmbH unter der Moderation von Mara Berg boten einen realen Einblick in ihre Geschäftsmodelle und verdeutlichten die Heraus-forderungen, mit denen sie konfrontiert sind.

Die Pitches der Mentees Start-ups, darunter auch unsere vreed GmbH  vertreten durch unsere beiden Energieberater Felix und Anh Tuan, waren aufregend und interessant. Bei der darauffolgenden Fragerunde konnten wir viele Anregungen zur Verbesserung und Erweiterung unserer Geschäftsidee mitnehmen.

Die Vielfalt der präsentierten Geschäftsmodelle zeigte, dass die Energiewende viele Facetten hat. Hier wurde deutlich: Jede Idee, jeder Ansatz, der zur Energiewende beiträgt, ist wichtig und willkommen.

Das Mentoring-Programm trug dazu bei, ein unterstützendes Ökosystem zu schaffen, in dem voneinander gelernt und profitiert werden kann. Die Networking-Session im Anschluss führte zu zahlreichen persönlichen Kontakten, die den Austausch und die Zusammenarbeit weiter fördern werden. 

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Wir hatten eine fantastische Zeit und sind dankbar, dass wir dabei sein durften.

Ein herzliches Dankeschön an alle teilnehmenden Start-ups und engagierten Menschen, die diese Veranstaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. Es war großartig, die Enthusiasten der Energiewende kennenzulernen und zu spüren, mit welcher Begeisterung sie ihre Visionen vorantreiben. Auch ein herzliches Dankeschön an Mirko Klimas für die engagierte Leitung des Expertenworkshops sowie für die ausführliche Beantwortung der für Gründer relevanten Fragestellungen. 

Wir sind motivierter denn je, mit vreed einen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende zu leisten!

Neues zur Förderung für den Heizungstausch nach GEG-Anpassung

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Mit der Gesetzesanpassung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) hat sich auch eine Änderung an der Richtlinie der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ergeben, die zum 29.12.2023 veröffentlicht wurde. Die Bundesförder-ung für effiziente Gebäude – Einzel-maßnahmen (BEG EM) wurde angepasst und bietet nun deutlich verbesserte Fördermöglichkeiten. Für Interessierte an einem Heizungstausch sind das erfreuliche Nachrichten.

Die wesentlichen Änderungen im Überblick:

Grundförderung von 30%:
Tauschwillige profitieren von einer Basisförderung in Höhe von 30%. Die Voraussetzung hierfür ist, dass die neue Heizung zu mindestens 65% mit erneuerbaren Energien betrieben wird.

Klimageschwindigkeitsbonus von 20%:
Ein zusätzlicher Bonus von 20% wird gewährt, wenn eine funktionstüchtige Öl-, Kohle-, Gasetagen- oder Nacht-speicherheizung oder eine 20 Jahre alte Gas- oder Biomasseheizung ersetzt wird. Beachten Sie, dass dieser Bonus ab 2029 jährlich gestaffelt reduziert wird und ausschließlich für selbstnutzende Eigen-tümer der Wohneinheit gilt.

Einkommensbonus von 30%:
Selbstnutzende Eigentümer mit einem Bruttohaushaltsjahreseinkommen unter 40.000€ erhalten einen Einkommens-bonus von 30%.

Effizienzbonus von 5% für Wärme-pumpen:
Wird die Heizung durch eine Wärme-pumpe mit Erdreich- oder Wasser oder Abwasser-Wärmequelle ersetzt, gibt es einen zusätzlichen Effizienzbonus von 5%. Auch Luft/Wasser Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel (z.B. Propan – R290) erhalten auch den Effizienz-bonus.

Emissionsminderungszuschlag für Bio-masseheizungen:
Bei einer Biomasseheizung mit einer Staubemission kleiner als 2,5mg/m³ wird ein fixer Emissionsminderungszuschlag von 2.500€ gewährt. Dieser wird un-abhängig von der Fördergrenze zu-sätzlich bewilligt.

Maximale Förderung und Kosten:
Es können bis zu 70% der förderfähigen Kosten bezuschusst werden, wobei die maximale Fördersumme gestaffelt nach der Anzahl der Wohneinheiten variiert. Für die erste Wohneinheit beträgt die Förderung 30.000€, für weitere Einheiten werden gestaffelt Beträge von 15.000€ bzw. 8.000€ addiert.

Antragstellung und Registrierung im KfW Portal:
Für die Beantragung ist nicht zwingend ein Energie-Effizienz-Experte erforder-lich. Ab dem 1. Februar 2024 können Interessierte sich im KfW Portal registrieren und voraussichtlich ab dem 27. Februar einen Förderantrag für den Heizungstausch stellen.
Unser Sanierungsplaner vreed.INSIGHT ist natürlich auf dem aktuellen Stand. Alle Änderungen zu den Fördermitteln sind in unserem Sanierungsplaner bereits berücksichtigt und zum Nach-lesen in unserer Wissensdatenbank hinterlegt.