Neues Geothermie-Beschleunigungsgesetz beschleunigt Genehmigungen für Wärmepumpen und Fernwärmeleitungen

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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat einen wichtigen Schritt für die Energiewende eingeleitet: Das neue Geothermie-Beschleunigungsgesetz (GeoBG) soll Hemmnisse bei der Nutzung von Geothermie und Großwärmepumpen abbauen und Genehmigungsverfahren stark beschleunigen. Dabei umfasst das Gesetz Anlagen, die Wärme aus See- und Flusswasser, Abwasser, unvermeidbarer Abwärme sowie Luft gewinnen, ebenso wie Wärmespeicher und Wärmeleitungen.

Das GeoBG setzt Vorgaben der erneuerbaren Energien-Richtlinie (RED III) in deutsches Recht um und richtet sich nach dem Koalitionsvertrag, der ein zügiges Vorantreiben der Geothermie vorsieht. Ähnlich wie bei Wind- und Photovoltaikanlagen werden Geothermie-Anlagen sowie Wärmepumpen und Wärmespeicher nun mit einem überragenden öffentlichen Interesse eingestuft. Auch Fernwärmeleitungen erhalten durch das Gesetz eine beschleunigte Genehmigung, wodurch der Transport von Wärme vom Erzeuger zum Endkunden erleichtert und beschleunigt wird.

Der Gesetzentwurf beinhaltet Änderungen im Bergrecht, Wasserrecht und Umweltrecht. Besonders hervorzuheben sind:

– Ein klares Regelwerk zur Naturschutzverträglichkeit von seismischen Erkundungen, das Behörden ermöglicht, geeignete Zeiträume für Maßnahmen festzulegen und Beschränkungen zu minimieren.
– Einführung von Höchstfristen: Innerhalb eines Jahres soll die zuständige Behörde über Bergrecht-Genehmigungen entscheiden.
– Erleichterungen für Bergämter, bei größeren Wärmeerzeugungsprojekten unter bestimmten Bedingungen von der Betriebsplanpflicht abzusehen.
– Sicherheitsleistungen für Bergschäden, um Schadensfälle risikofest abzusichern.
– Neu eingeführte Projektmanager im Wasserrecht, die Genehmigungsbehörden unterstützen, aber keine Entscheidungen treffen.
– Vollständige Digitalisierung der Genehmigungsverfahren und strengere Vollständigkeitsprüfungen bei Unterlagen.

Das Gesetz ermöglicht damit nicht nur eine schnellere Umsetzung von Wärmeerzeugungsprojekten, sondern schafft klare rechtliche Rahmenbedingungen, die Unternehmen und Behörden entlasten. So wird die Nutzung von erneuerbaren Wärmequellen effizienter gefördert – ein wichtiger Baustein für die Energiesicherheit und den Klimaschutz in Deutschland.

Wenn Du im Bereich erneuerbare Wärme tätig bist oder Dich für nachhaltige Energielösungen interessierst, bietet das Geothermie-Beschleunigungsgesetz künftig entscheidende Vorteile und erleichtert die Realisierung innovativer Wärmekonzepte.

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Die Immobilienbranche steht vor großen Herausforderungen: steigende Energiekosten, neue gesetzliche Anforderungen und der zunehmende Druck, Immobilien nachhaltiger und zukunftssicherer zu machen. Für Makler:innen, Verwalter:innen und Eigentümer:innen bedeutet das: Sanierungsszenarien müssen schneller, transparenter und einfacher kalkuliert werden können.

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Bundesverband für Energieberatung kritisiert Gasheizung-Politik und fordert realistische Wärmepumpen-Strategie

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Der Bundesverband für Energieberatende (GIH) übt deutliche Kritik an der jüngsten Kehrtwende des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), der sich verstärkt für den Einbau von Gasheizungen ausspricht. GIH-Chef Stefan Bolln bezeichnet die neue Haltung als nicht nachvollziehbar, da sie dem verbindlichen Ziel widerspreche, die CO₂-Emissionen bis 2040 um 90 Prozent zu senken, während gleichzeitig neue fossile Heizungen installiert werden, die jahrzehntelang betrieben würden.

Laut GIH sind vor allem Haushalte betroffen, die sich der steigenden Umweltkosten durch CO₂-Emissionen nicht bewusst sind. Viele Verbraucher seien aber offen für klimafreundliche Technologien. Dabei würden die Mehrkosten für moderne Systeme wie Wärmepumpen dank der Bundesförderungen für effiziente Gebäude (BEG) oft vollständig ausgeglichen. Bolln warnt vor einer falschen Sparrechnung: Anfangs eingesparte Kosten durch günstigere Gasheizungen würden über die Laufzeit durch höhere Energiekosten und CO₂-Preise vielfach kompensiert.

Der Verband begrüßt, dass künftig alle Effizienzmaßnahmen auf eine gesetzliche 65-Prozent-Erneuerbare-Vorgabe angerechnet werden und fordert eine Entkopplung von Gebäudeenergiegesetz und Wärmeplanungsgesetz, um in nicht wärmenetztauglichen Gebieten alternative Lösungen besser umsetzen zu können. Der GIH appelliert an Bundeswirtschaftsministerin Reiche, den eingeschlagenen Kurs hin zu nachhaltigen Heizungen beizubehalten und technologieoffene Förderungen mit einkommensabhängigen Komponenten zu gestalten, um soziale Gerechtigkeit und Akzeptanz zu gewährleisten.

Auf der anderen Seite meldet sich das Heizungshandwerk zu Wort: Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima betont zwar die Unterstützung für Klimaziele, hält das Gebäudeenergiegesetz (GEG) in seiner aktuellen Form jedoch für zu restriktiv. Er fordert eine technologieoffene Energieträgerstrategie, die auch den Einbau hochmoderner Gas-Brennwertheizungen erlaubt – diese seien ein praktikabler Zwischenschritt zur CO₂-Reduktion, besonders in Bestandsgebäuden, wo der Wechsel zu Wärmepumpen oft technisch schwierig und teuer sei.

Der ZVSHK schlägt ein vereinfachtes Bewertungssystem für die CO₂-Emissionen von Heizungen und einen schrittweisen Ausbau der Erneuerbaren-Anteile vor. Er kritisiert zudem die unterschiedliche Behandlung von Privatpersonen und Versorgungsunternehmen in Sachen Erneuerbarenquoten und plädiert für mehr Realismus in der Wärmeplanung. Das Handwerk beobachtet, dass Wärmepumpen vor allem im Neubau akzeptiert werden, während der Gebäudebestand noch große Herausforderungen birgt.

Unabhängige Experten unterstützen ähnliche Forderungen: Sie empfehlen, das Gebäudeenergiegesetz so zu überarbeiten, dass echte Technologieoffenheit entsteht und die CO₂-Einsparung im Mittelpunkt steht. Maßnahmen wie Sanierungen, Heizungsoptimierungen und intelligente Steuerungen sollten gemeinsam auf das Emissionskonto angerechnet werden, um Verbrauchern flexiblere und wirtschaftlich sinnvolle Optionen zu bieten.

Fazit: Die Diskussion um Heizungstechnologien in Deutschland zeigt einen Zielkonflikt zwischen ambitionierten Klimazielen und praktischer Umsetzbarkeit. Es besteht Einigkeit, dass die Wärmewende im Gebäudesektor nur Schritt für Schritt gelingen kann – mit einer Kombination aus Förderung, pragmatischen Lösungen und unabhängiger Beratung, die langfristig Kosten und CO₂-Emissionen senkt.

Wegfall der Förderung für kleine PV-Anlagen – Auswirkungen für Verbraucher und die Solarbranche

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Die Bundesregierung plant laut Wirtschaftsministerin Katherine Reiche (CDU), die Förderung für neue, kleine Photovoltaikanlagen (PV) zu überdenken. Bisher erhielten Besitzer solcher Anlagen eine Einspeisevergütung – eine Vergütung für den ins Netz eingespeisten Solarstrom. Doch laut Reiche rechnet sich eine solche Förderung für kleine PV-Anlagen bereits heute auf dem Markt nicht mehr und sei deshalb überflüssig.

Die geplante Abschaffung der Förderungen ruft jedoch erheblichen Protest aus der Energiebranche hervor, denn für Verbraucherinnen und Verbraucher hätte das deutliche finanzielle Konsequenzen. Eine typische kleine Solaranlage mit einer Leistung von zehn Kilowattpeak (kWp) erzeugt jährlich rund 10.000 Kilowattstunden Strom. Etwa 70 bis 80 Prozent davon werden meist ins öffentliche Netz eingespeist. Ohne die Einspeisevergütung würden Eigentümer solcher Anlagen jährlich zwischen 550 und 630 Euro an Einnahmen verlieren. Über eine Mindestlebensdauer von 20 Jahren summiert sich das auf rund 11.000 bis 12.500 Euro an entgangenen Einnahmen.

Um trotz fehlender Förderung wirtschaftlich zu bleiben, empfiehlt die Energiebranche den Einsatz von Batteriespeichern und intelligenten Steuerungen für die PV-Anlagen. So kann der Eigenverbrauch des erzeugten Solarstroms auf über 70 Prozent gesteigert werden, was den finanziellen Verlust durch den Wegfall der Einspeisevergütung auf etwa 150 bis 236 Euro pro Jahr reduziert.

Aktuell erhalten Betreiber kleiner Solaranlagen je nach Anlagengröße und Inbetriebnahmedatum eine Einspeisevergütung von rund 6,80 bis 7,86 Cent pro Kilowattstunde – eine Zahlung, die für 20 Jahre garantiert wird. Allerdings wird diese Vergütung alle sechs Monate um ein Prozent reduziert. Die letzte Anpassung erfolgte Anfang August.

Für dich als Solarinteressierte oder Anlagenbesitzer bedeutet dies: Wer jetzt noch eine Photovoltaikanlage installiert und ans Netz bringt, kann weiterhin von der Einspeisevergütung profitieren. Ein rasches Handeln lohnt sich, um langfristig Einnahmen aus deiner Solaranlage zu sichern und von attraktiven Förderungen zu profitieren.

Hypoport auf Wachstumskurs: Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr deutlich gestiegen

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Hypoport, ein führender Finanzdienstleister im Immobilienbereich, zeigt im ersten Halbjahr 2025 eine beeindruckende Geschäftsentwicklung. Der Umsatz stieg um 13 Prozent auf 305 Millionen Euro, während sich der operative Gewinn nahezu verdoppelte und 16 Millionen Euro erreichte. Damit hat das Unternehmen seine Halbjahresziele erfüllt und sieht sich auf Kurs, die Jahresziele von mindestens 640 Millionen Euro Umsatz und einem operativen Gewinn zwischen 30 und 36 Millionen Euro zu erreichen.

Der Vorstandsvorsitzende Ronald Slabke berichtet, dass der Turnaround auf dem wichtigsten Markt – der privaten Immobilienfinanzierung – anhält, obwohl die Volatilität leicht zugenommen hat. Die steigende Nachfrage nach Wohneigentum wird dabei durch die sinkende Attraktivität von Mietwohnungen begünstigt. Für viele Menschen fällt der Mietwohnungsmarkt als Alternative zum Eigenheim zunehmend weg, was den Bedarf an Immobilienfinanzierungen erhöht.

Hypoport vereint unter seinem Dach verschiedene Unternehmen, die digitale Lösungen für die Kreditwirtschaft, den Wohnungsmarkt und Versicherungen anbieten. Das größte Segment ist Europace, eine Plattform, die Finanzierungen für Immobilien, Bausparprodukte und Ratenkredite erleichtert. Ursprünglich ist Hypoport aus der Fusion der 1954 gegründeten Dr. Klein & Co. AG und der Europace AG hervorgegangen. Ronald Slabke spielte hierbei eine Schlüsselrolle: Er begann bei Dr. Klein und übernahm Hypoport 1999 im Rahmen eines Management-Buyouts.

Diese positive Entwicklung zeigt deutlich, dass Hypoport dank der wachsenden Nachfrage im Immobiliensektor und innovativen digitalen Angeboten seine Position auf dem Markt stärkt und die Jahresziele für 2025 fest im Blick hat.

Europa startet Immobilienphase mit strukturellem Einkommenswachstum statt Renditekompression

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Als Immobilieninvestor in Europa kannst Du derzeit von einer neuen, vielversprechenden Phase profitieren. Anders als in früheren Zyklen basiert das Wachstum nicht nur auf Preissteigerungen, sondern vor allem auf strukturellem Einkommenswachstum. Trotz geopolitischer Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheiten bleibt der Markt robust und bietet attraktive Einstiegsgelegenheiten, da viele negative Erwartungen bereits eingepreist sind.

Seit Ende 2024 erholen sich die Gesamtrenditen spürbar, unterstützt durch sinkende Finanzierungskosten und steigende Mieteinnahmen. Für 2025 rechnen Experten mit einer weiteren Verbesserung. Die entscheidende Veränderung liegt darin, dass die Wertentwicklung zunehmend durch reales Mietwachstum getrieben wird – und nicht mehr hauptsächlich durch Renditekompression.

Besonders gefragt sind urbane Lagen, in denen das Angebot begrenzt ist und die Mietpreise noch Spielraum nach oben haben. In Schlüsselbereichen wie Büro, Einzelhandel, Logistik und Wohnen wird ein jährliches Mietwachstum von etwa 2,5 Prozent erwartet. In einem fragmentierten Marktumfeld ist die Qualität von Standort und Konzept dabei entscheidend für den Erfolg Deiner Investitionen.

Wichtige strukturelle Treiber sind das produktivitätsgetriebene Wirtschaftswachstum und sich wandelnde Nutzerbedürfnisse. So steigt die Nachfrage nach Rechenzentren durch den Digitalisierungstrend massiv an. Die urbane Logistik profitiert vom anhaltenden Boom im E-Commerce und der Forderung nach schnelleren Lieferungen.

Auch der Wohnmarkt verändert sich: Aufgrund von Wohnungsmangel in vielen Metropolen werden kompakte, funktionale Wohnformen wie Mikro-Wohnen begehrter, besonders bei jüngeren, mobilen Haushalten. Städte wie London, Berlin und Madrid bieten hier dank hoher Nachfrage und Urbanisierung attraktive Investmentchancen.

Für Dich als Anleger bedeutet das: Erfolgreiche Immobilieninvestitionen in Europa setzen heute auf langfristige Trends und selektive Allokation in zukunftsträchtige Segmente wie digitale Infrastruktur, urbane Logistik und neue Wohnkonzepte. So kannst Du nachhaltiges Einkommenswachstum und stabile Renditen erzielen.

Ultrareiche kaufen Zweitwohnsitze 2025: Miami führt, Lissabon und Dubai im Trend

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Stell dir vor, du hast ein Nettovermögen von über 30 Millionen US-Dollar. Wo würdest du deinen Zweitwohnsitz wählen? Für immer mehr Ultrareiche ist die Antwort nicht mehr nur Monaco oder St. Tropez, sondern vor allem Miami, das 2025 weltweit die Top-Stadt für Zweitwohnsitze bleibt. Ein aktueller Bericht zeigt, dass auch Städte wie Lissabon, Dubai und Naples (Florida) rapide an Bedeutung gewinnen.

Diese Entwicklungen beruhen auf Daten von Altrata, die das Eigentum von Ultra-High-Net-Worth Individuals (UHNW) analysieren. Demnach gibt es weltweit rund 480.000 UHNW-Personen, die Immobilien zunehmend als strategische Vermögenswerte nutzen. Zweitwohnsitze dienen nicht nur als Rückzugsorte, sondern auch als Mittel zur Steueroptimierung, rechtlichen Absicherung und Vermögensdiversifikation.

In den USA führen Miami (13.211 Zweitwohnsitze) und New York (12.813) das Ranking an, gefolgt von Los Angeles und San Francisco. Naples in Florida sticht besonders hervor: Dort sind 95 Prozent der UHNW-Luxusimmobilien Zweitwohnsitze. Internationale Städte wie London bleiben trotz steigender Steuern ein starker Magnet, insbesondere wegen ihrer Rechtsverbindlichkeit, Infrastruktur und kulturellen Bedeutung. Peking, Hongkong, Singapur und Dubai zählen ebenfalls zu den Top-Orten, während Lissabon wegen seines attraktiven Lebensstils und relativen Erschwinglichkeit für US-Käufer immer beliebter wird.

Ultrareiche betrachten Immobilien heute als multifunktionale Investitionen: Sie verbinden Lifestyle mit Sicherheit und geopolitischer Flexibilität. Der Begriff „Luxus“ hat sich gewandelt – es geht nicht mehr nur um prunkvolle Häuser, sondern um Bewegungsfreiheit und langfristige Vermögensplanung über Ländergrenzen hinweg. Städte wie Genf, Singapur und London bieten genau diese Vorteile und unterstützen eine globale Lebensweise.

Wenn du also darüber nachdenkst, wo die wirklich Reichen im Jahr 2025 ihren Zweitwohnsitz bevorzugen, solltest du besonders auf Miami, Lissabon und Dubai achten. Diese Orte stehen für steuerliche Vorteile, Sicherheit und Lebensqualität und sind wichtige Zentren einer zunehmend global mobilen Elite.

Abschaffung der Gasspeicherumlage: Warum der BEE die Entscheidung kritisch sieht

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Am 6. August 2025 hat das Bundeskabinett die Abschaffung der Gasspeicherumlage beschlossen. Zwar bringt diese Maßnahme kurzfristig finanzielle Entlastungen für Verbraucherinnen und Verbraucher, doch der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) warnt vor langfristigen negativen Konsequenzen. Die Entscheidung schafft ein Ungleichgewicht, indem fossiles Gas gegenüber Strom einseitig entlastet wird. Das erschwert den Übergang von fossilen Energieträgern zu Erneuerbaren Energien und zementiert die Abhängigkeit von fossilen Importen.

Dr. Simone Peter, Präsidentin des BEE, erklärt: „Diese Abschaffung setzt falsche Anreize, die den Umstieg auf Erneuerbare Energie verlangsamen und die Klimaziele der Bundesregierung gefährden.“ Zudem kritisiert der BEE, dass die Kosten nun aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) finanziert werden, der eigentlich für langfristige Investitionen in die Dekarbonisierung vorgesehen ist. Diese Zweckentfremdung könnte das Vertrauen in eine nachhaltige Energiepolitik schwächen und den finanziellen Spielraum für klimafreundliche Projekte einschränken.

Stattdessen fordert der BEE von der Bundesregierung, den Fokus verstärkt auf den Ausbau erneuerbarer Gase zu legen. Biogene Gase und grüner Wasserstoff aus Elektrolyseuren oder Bioenergie bieten große Chancen, die Energieversorgung sicher, bezahlbar und klimafreundlich zu gestalten. Mit geeigneten Rahmenbedingungen könnten diese Technologien schneller hochgefahren werden. Nur so könne eine dauerhafte Entlastung der Verbraucherinnen und Verbraucher erreicht sowie die heimische Wertschöpfung gestärkt werden.

Für Dich als Verbraucher bedeutet das: Eine nachhaltige Energiepolitik sollte auf erneuerbare Energieträger setzen, um langfristig sowohl Umwelt als auch Geldbeutel zu entlasten. Die Abschaffung der Gasspeicherumlage ist zwar eine kurzfristige Hilfe, doch um klimaneutral und unabhängig zu werden, braucht es jetzt Investitionen in saubere Energiequellen.

Sanieren oder nicht? Warum viele Deutsche sich keine Haussanierung leisten können

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Wenn Du derzeit Eigentümer einer Immobilie in Deutschland bist, gehörst Du wahrscheinlich zu den vielen Menschen, die ihre Häuser in den nächsten zwei Jahren nicht sanieren wollen. Warum? Die Kosten sind einfach oft zu hoch. Laut einer Umfrage planen 53 Prozent der Immobilieneigentümer in den kommenden zwei Jahren keine Renovierung oder energetische Sanierung ihrer Gebäude.

Das Problem liegt vor allem im Geld: Die Mehrheit der Befragten schätzt das Investitionsvolumen für eine Sanierung auf 30.000 Euro oder weniger, was oft nur für kleinere Maßnahmen wie Fenster- oder Heizungstausch reicht. Doch dieser Betrag entspricht für viele fast dem halben Nettovermögen. Aktuelle Studien zeigen, dass das Medianvermögen in Deutschland bei 76.000 Euro liegt, wobei der Anteil an unmittelbar verfügbaren finanziellen Mitteln – also Geld, das Du sofort für eine Sanierung einsetzen könntest – im Schnitt nur etwa 3.200 Euro beträgt.

Dabei müssten Deutschlands Immobilien dringend energetisch saniert werden, wenn das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 erreicht werden soll. Rund 20 Millionen Gebäude mit schlechter Energieeffizienz benötigen eine Modernisierung. Dennoch fehlt es oft an finanziellen Mitteln und Verständnis für verfügbare Förderprogramme. Fast die Hälfte der Befragten wünscht sich mehr Aufklärung und eine bessere Übersicht über staatliche Förderungen, um Kosten und Nutzen abwägen zu können.

Glücklicherweise gibt es staatliche Zuschüsse von bis zu 15 Prozent der Sanierungskosten, maximal 30.000 Euro, die durch einen individuellen Sanierungsfahrplan sogar auf 60.000 Euro verdoppelt werden können. Auch zinsgünstige Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sind eine Option, allerdings greifen diese nur in Kombination mit den Zuschüssen. Die große Herausforderung bleibt, dass viele Hausbesitzer nicht genau wissen, welche Möglichkeiten und Unterstützungen es gibt und welche Maßnahmen sich für sie finanziell lohnen.

Wenn Du also mit dem Gedanken spielst, Dein Haus zu sanieren, lohnt sich ein genauer Blick auf Förderprogramme und die sorgfältige Planung der Maßnahmen – idealerweise mit fachkundiger Beratung. So kannst Du nicht nur Deinen Geldbeutel schonen, sondern auch aktiv zum Klimaschutz beitragen.

So viel Strom verbrauchen Klimaanlagen und Ventilatoren im Sommer wirklich

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Im Sommer sorgen Klimaanlagen und Ventilatoren für eine angenehme Abkühlung in heißen Räumen. Doch wie viel Strom verbrauchen diese Geräte tatsächlich, und wie wirken sich die Kosten auf deine Stromrechnung aus? Dieses Thema ist gerade in Wohnungen mit schlechter Isolierung oder in Dachgeschossen besonders relevant.

Bei Klimaanlagen unterscheidet man zwischen fest installierten Split-Geräten und mobilen Monoblock-Klimageräten. Split-Klimaanlagen sind effizienter und verbrauchen im Durchschnitt zwischen 135 und 293 kWh pro Jahr. Monoblock-Geräte sind flexibler einsetzbar, benötigen aber deutlich mehr Strom, mit einem Verbrauch zwischen 210 und 700 kWh jährlich. Bei einem bundesweiten Strompreis von rund 35 Cent pro kWh können die jährlichen Stromkosten für Split-Anlagen etwa 112 Euro betragen, während Monoblock-Geräte bis zu 245 Euro kosten können.

Ein anschauliches Beispiel liefert die „Stiftung Warentest“ mit der Split-Klimaanlage Daikin Perfera RXM35A. Dieses Modell hat eine Leistung von 0,76 kW und bei Nutzung von sechs Stunden an 70 heißen Tagen im Jahr ergeben sich Stromkosten von etwa 112 Euro. Die tatsächlichen Kosten liegen oft etwas niedriger, da Klimaanlagen selten dauerhaft unter Volllast laufen.

Ventilatoren hingegen kühlen nicht aktiv, sondern verbessern nur durch Luftbewegung das Raumklima. Sie verbrauchen deutlich weniger Strom: Ein Stand- oder Deckenventilator verbraucht etwa 50 Watt pro Stunde, was bei gleicher Nutzungsdauer von 70 Tagen und 6 Stunden am Tag nur etwa 7,35 Euro an Stromkosten im Jahr verursacht. Boden- oder Turmventilatoren können bis zu 100 Watt verbrauchen, bleiben aber im Kostenvergleich dennoch sehr günstig.

Für die Berechnung der Stromkosten gilt folgende Faustformel: Multipliziere die Nennleistungsaufnahme des Geräts in Kilowatt mit der Betriebsdauer in Stunden, um den Stromverbrauch in Kilowattstunden zu erhalten. Anschließend multiplizierst du den Verbrauch mit deinem Strompreis.

Der Vergleich zeigt deutlich, dass Klimaanlagen wirksam, aber im Betrieb kostspielig sind. Ventilatoren bieten eine günstige Alternative, senken jedoch nicht die Temperatur selbst. Die tatsächlichen Verbrauchswerte können je nach Gebäudeisolation, Raumgröße und Nutzung variieren.